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Juliusplatz

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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Der Juliusplatz ist eine Straße in der Altstadt in der Kreisstadt Helmstedt.

Geschichte

Die Straße wurde schon 1812 benannt nach Julius Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (* 29. Juni 1528 in Wolfenbüttel; † 3. Mai 1589 ebenda). Er war Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel, regierte von 1568 bis zu seinem Tode 1589 und gilt als einer der bedeutendsten Herrscher seines Fürstentums. Am 15. Oktober 1576 gründete Julius die Universität Helmstedt (Academia Julia oder Academia Julia Carolina oder „academia helmstadiensis“) als erste protestantische Universität Norddeutschlands.[1]

An der nördlichen Seite des Platzes, zwischen Bötticherstraße und Gerbergasse, befand sich im Mittelalter die Roßmühle. Sie war Eigentum der Brauergilde, die hier das Korn zum Bierbrauen schroten ließ.[1]

Im Rahmen der Stadtsanierung wurde der Juliusplatz 2008 in Fortführung der bereits erneuerten Schuhstraße ausgebaut. Die vorhandene Pflasterfläche auf dem Parkplatz am Juliusplatz wurde begradigt, abgesackte Regeneinläufe wurden höhenmäßig angeglichen. Ein großkroniger Laubbaum soll noch ergänzt werden. Die Kosten für die Baumaßnahme betrugen rund 50.000 €. Hiermit wurden wesentliche Straßenbaumaßnahmen im Sanierungsgebiet „Nordöstliche Innenstadt“ fertiggestellt.[2]

Einzelnachweise

  1. a b Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung, (3. vermehrte Auflage, Manuskript, 1986).
  2. Stadt Helmstedt, Sanierung Juliusplatz abgeschlossen, (Website der Stadt Helmstedt, 11. November 2008).