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Von Böckelsche Grabkapelle: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Boeckelsche Grabkapelle 2018.jpg|mini|hochkant|Die Von Böckelsche Grabkapelle ([[2018]])]]
Die '''Boeckelsche Grabkapelle''' ist ein Baudenkmal östlich der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] am [[Großer Kirchhof|Großen Kirchhof]] in der [[Altstadt (Stadtviertel)|Altstadt]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.
Die '''Von Böckelsche Grabkapelle (auch Von Boeckelsche Grabkapelle)''' ist ein denkmalgeschütztes Grabmal östlich der [[St. Stephani (Helmstedt)|St.-Stephani-Kirche]] am [[Großer Kirchhof|Großen Kirchhof]] in der [[Altstadt (Stadtviertel)|Altstadt]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Kleiner Rechtecksaal mit Segmentbogengiebel unter Satteldach. [[1683]] vom [[Helmstedt]]er Universitätsprofessor [[Johann Gotthard Böckel]] als Mausoleum über einer bereits [[1669]] angelegten Gruft errichtet. Über dem Sockelgesims Grabtafeln in Kartuschenform, im von Pfeilern mit Kugeln gezierten Segmentbogengiebel ein Relief des auferstandenen Christus, flankiert von zwei Reliefkartuschen. Im Andachtsraum hinter dem Eisengittertor Prunksärge. Seitlich befinden sich eingelassene Okuli mit vegetabilen schmiedeeisernen Gittern mit Datierung. An der ursprünglichen Außenmauer des Kirchenfriedhofes stehend, bildet das mausoleumartige Grabmal ein außerordentliches Zeugnis des Frühbarock in [[Helmstedt]].
Das Grabmal entstand im Frühbarock und wurde mit der Rückseite an der [[Stadtmauer (Helmstedt)|Stadtmauer]] auf dem ehemaligen Kirchenfriedhof errichtet. Es ist als mausoleumartiges Bauwerk ausgeführt und besitzt einen kleinen, rechteckigen Andachtsraum unter einem Satteldach. Den oberen Abschluss bildet ein Segmentbogengiebel, in dem das Baujahr ''ANNO M DC LXXXIII'' ([[1683]]) zu sehen ist.
 
Über dem Sockelgesims befinden sich Grabtafeln in Kartuschenform. Der Segmentbogengiebel wird von Pfeilern mit Kugelschmuck eingefasst. In seinem Giebelfeld ist ein Relief des auferstandenen Christus angebracht, das von zwei weiteren Reliefkartuschen begleitet wird. An den Seiten befinden sich Okuli mit vegetabil gestalteten schmiedeeisernen Gittern, die eine Datierung tragen.
 
Im Inneren befindet sich hinter einem Eisengittertor ein Andachtsraum mit Prunksärgen. Das Grabmal gilt als bemerkenswertes Zeugnis des Frühbarock in [[Helmstedt]].
 
== Geschichte ==
Die Kapelle wurde [[1683]] von dem [[Helmstedt]]er Universitätsprofessor [[Johann Gotthard Böckel]] als Mausoleum über einer bereits [[1669]] angelegten Gruft errichtet.
 
== Siehe auch ==
* [[Liste der Baudenkmale in Helmstedt]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32703108/1/- Boeckelsche Grabkapelle] im Denkmalatlas Niedersachsen
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/32703108/1/- Boeckelsche Grabkapelle] im Denkmalatlas Niedersachsen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 06:25 Uhr

Die Von Böckelsche Grabkapelle (2018)

Die Von Böckelsche Grabkapelle (auch Von Boeckelsche Grabkapelle) ist ein denkmalgeschütztes Grabmal östlich der St.-Stephani-Kirche am Großen Kirchhof in der Altstadt in der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Beschreibung

Das Grabmal entstand im Frühbarock und wurde mit der Rückseite an der Stadtmauer auf dem ehemaligen Kirchenfriedhof errichtet. Es ist als mausoleumartiges Bauwerk ausgeführt und besitzt einen kleinen, rechteckigen Andachtsraum unter einem Satteldach. Den oberen Abschluss bildet ein Segmentbogengiebel, in dem das Baujahr ANNO M DC LXXXIII (1683) zu sehen ist.

Über dem Sockelgesims befinden sich Grabtafeln in Kartuschenform. Der Segmentbogengiebel wird von Pfeilern mit Kugelschmuck eingefasst. In seinem Giebelfeld ist ein Relief des auferstandenen Christus angebracht, das von zwei weiteren Reliefkartuschen begleitet wird. An den Seiten befinden sich Okuli mit vegetabil gestalteten schmiedeeisernen Gittern, die eine Datierung tragen.

Im Inneren befindet sich hinter einem Eisengittertor ein Andachtsraum mit Prunksärgen. Das Grabmal gilt als bemerkenswertes Zeugnis des Frühbarock in Helmstedt.

Geschichte

Die Kapelle wurde 1683 von dem Helmstedter Universitätsprofessor Johann Gotthard Böckel als Mausoleum über einer bereits 1669 angelegten Gruft errichtet.

Siehe auch

Koordinaten: 52° 13′ 34,6″ N, 11° 0′ 47,3″ O