Jugendfreizeit- und Bildungszentrum: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(16 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Das '''Jugendfreizeit- und Bildungszentrum''' (kurz ''JFBZ'') ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche am Rande des Stadtkerns an der [[Streplingerode]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen.
{{Infobox Organisation
| Name              = Jugendfreizeit- und Bildungszentrum
| Abkürzung        = JFBZ
| Logo              =
| Rechtsform        =
| Gründungsdatum    = 15. Januar [[1974]]
| Gründungsort      = [[Helmstedt]]
| Gründer          =
| Sitz              = [[Streplingerode]] 25–26, [[38350]] [[Helmstedt]], Tel. 05351 17-2147
| Breitengrad      =
| Längengrad        =
| ISO-Region        =
| Geschäftsstelle  =
| Vorläufer        =
| Nachfolger        =
| Auflösungsdatum  =
| Motto            =
| Zweck            =
| Schwerpunkt      =
| Methode          =
| Aktionsraum      =
| Vorsitz          =
| Geschäftsführung  =
| Personen          =
| Eigentümer        =
| Umsatz            =
| Stiftungskapital  =
| Bilanzsumme      =
| Beschäftigtenzahl =
| Freiwilligenzahl  =
| Mitgliederzahl    =
| Website          = [https://www.jfbz.de jfbz.de]
}}
Das '''Jugendfreizeit- und Bildungszentrum (JFBZ)''' ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche am Rande des Stadtkerns an der [[Streplingerode]] in der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland.


Seit dem Jahre [[2013]] besteht das feste Mitarbeiterteam aus einem staatlich anerkannten Erzieher, einer staatlich anerkannten Erzieherin, einer staatlich anerkannten Sozialassistentin und einem Hausmeister. Darüber hinaus können Praktikanten sowie fachlich qualifizierte Kräfte zur Durchführung von Veranstaltungen und Angeboten beschäftigt werden. Das Haus ist dienstags bis freitags von 15:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Während der Ferien oder bei besonderen Veranstaltungen wie Konzerte usw. können besondere Öffnungszeiten festgesetzt werden.
Die Nutzung des Hauses durch Externe kann auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgen. Dauerhafte Fremdnutzer des Hauses sind die [[Jugendhilfe Helmstedt]] und die [[Deutscher Amateur-Radio-Club|Amateuerfunker]].


Die Nutzung des Hauses durch Externe kann auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgen. Dauerhafte Fremdnutzer des Hauses sind der Jugendhilfeverein und die Amateuerfunker e. V.
== Konzept ==
Das JFBZ der Stadt [[Helmstedt]] ist eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit auf Grundlage einer Vereinbarung mit dem [[Landkreis Helmstedt]]. Es richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 21 Jahren und steht unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion offen. Ziel des JFBZ ist es, einen sicheren und offenen Raum zur Freizeitgestaltung, Persönlichkeitsentwicklung und sozialen Teilhabe zu bieten. Die Arbeit fördert soziale Kompetenzen, Kreativität, Mitbestimmung, Eigenverantwortung sowie Prävention in den Bereichen Sucht, Gewalt und Kriminalität. Die Angebote basieren auf Freiwilligkeit und orientieren sich an den Interessen der Jugendlichen. Sie umfassen offene Treffpunkte, medienpädagogische, kreative, kulturelle und bildungsorientierte Angebote sowie Kooperationen mit Schulen, Eltern und anderen Einrichtungen. Eine verbindliche Hausordnung setzt klare Regeln und Grenzen für ein respektvolles Miteinander.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Jugendfreizeit- und Bildungszentrum wurde am 15. Januar [[1974]] offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach relativ häufigem Mitarbeiterwechsel in den Anfangsjahren findet seit 1981 mit einem festen Jugendpflegeteam eine kontinuierliche Arbeit im JFBZ statt.
Das Jugendfreizeit- und Bildungszentrum wurde am 15. Januar [[1974]] offiziell seiner Bestimmung übergeben.
 
Von April 1999 bis Juli 2001 wurde in einer Kleinauflage monatlich ein kostenloses Info-Magazins für Jugendliche mit dem Namen [[What's Up?]] herausgegeben. Die Idee stammt von [[Mirko Marhenke]], der zu dieser Zeit regelmäßiger Besucher und DJ des Jugendfreizeit- und Bildungszentrums war und das Magazin im Auftrag des JFBZ ehrenamtlich erstellte. Ziel des Magazins war eine „etwas andere Art der Kontaktaufnahme“ zu den Jugendlichen. So mischten sich für Jugendliche relevante soziale und pädagogische Themen mit den seinerzeit akuellen Interessen der Jugendlichen aus den Bereichen des Allgemeinwissens, Unterhaltung und Sport.


== Anschrift ==
Nach relativ häufigem Wechsel bei den Mitarbeitenden in den Anfangsjahren findet seit [[1981]] mit einem festen Jugendpflegeteam eine kontinuierliche Arbeit im JFBZ statt. Im selben Jahr wurde eine DJ-Gruppe vom damaligen Leiter des JFBZ, Peter Häußler, gegründet<ref>''Discjockeys werden ausgebildet – Die Mädchen haben sich durchgesetzt'' In: [[Helmstedter Blitz]] im April 1992.</ref>.
Jugendfreizeit- und Bildungszentrum<br />
[[Streplingerode]] 25–26<br />
38350 Helmstedt<br />
Tel. 05351 17-2147<br />
Fax: 05351 17-7002


== Konzept ==
Von April [[1999]] bis Juli [[2001]] wurde in einer Kleinauflage monatlich ein kostenloses Info-Magazins für Jugendliche mit dem Namen [[What’s Up|What’s Up?]] herausgegeben. Die Idee stammte von [[Mirko Marhenke]], der zu dieser Zeit regelmäßiger Besucher und DJ des JFBZ war und das Magazin im Auftrag des JFBZ ehrenamtlich erstellte. Ziel des Magazins war eine „etwas andere Art der Kontaktaufnahme“ zu den Jugendlichen. So mischten sich für Jugendliche relevante soziale und pädagogische Themen mit den seinerzeit akuellen Interessen der Jugendlichen aus den Bereichen des Allgemeinwissens, Unterhaltung und Sport.
=== Rechtliche Grundlagen ===
Die rechtlichen Grundlage für die Jugendarbeit der Stadt [[Helmstedt]] ist die Vereinbarung über die Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe zwischen dem [[Landkreis Helmstedt]] und der Stadt [[Helmstedt]].


=== Ziele ===
Am 24. September [[2016]] fand ein großes Wiedersehen ehemaliger Besucher:innen des Jugendzentrums statt. Organisiert hatte diese Veranstaltung ein Team um Susanne Müller, Michael Greis, [[Mirko Marhenke]] und Denise Kuhnt. Die ehemaligen JFBZ-Discjockeys Margarete „Maggie“ Laskowski, Christina Lohse, [[Michael Schwesig]] mit [[Mirko Marhenke]] sowie Michael Greis sorgten im Discokeller für Musik.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/groups/624662504351209/posts/678051775678948/ |titel=Werbeflyer Das ganz, ganz große Wiedersehen im JFBZ Helmstedt! |titelerg=Private Gruppe „JFBZ Helmstedt – Ich war dabei!“ |autor=Mirko Marhenke |werk=Facebook |datum=2016-09-23 |abruf=2026-01-06}}</ref>
Das JFBZ soll:
* Ein Platz zum Wohlfühlen sein, an dem die Jugendlichen ihre Freizeit nach ihren Bedürfnissen gestalten können.
* Möglichkeiten zum Rückzug aber auch zum Kontakt mit anderen bieten.
* Helfen, zwischenmenschliche Kontakte zu vertiefen und zu pflegen.
* Die Möglichkeit geben, in offener Begegnung die Kommunikationsfähigkeit zu erweitern und zu lernen.
* Neben Familie, Schule und Beruf zur Sozialisation beitragen, der Förderung der Kreativität dienen.
* Die Persönlichkeit und soziale Kompetenz von Jugendlichen fördern.
* Jugendliche ermutigen, sich für ihre Interessen einzusetzen.
* Die Konflikt- und Kritikfähigkeit fördern.
* Dabei stärken, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
* Ein Ort sein, an dem Jugendliche durch soziales Engagement und Mitbestimmung demokratische Strukturen erlernen können.
* Einen Beitrag zur Prävention, unter anderem gegen den Missbrauch von Drogen, gegen Gewalt und Kriminalität leisten.
* Durch verantwortliche hauptamtliche Mitarbeiter Ansprechpartner für Jugendliche in Not sein.
* Für Jugendliche Wegbegleitung und Orientierungshilfe sein.
* Die Emanzipation von Mädchen und jungen Frauen fördern.
=== Zielgruppe ===
Die Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 21 Jahren aus [[Helmstedt]] und Umgebung. Das Jugendfreizeit- und Bildungszentrum soll aber offen sein für alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Religion. Um dies zu erreichen, finden Schulprojekte in Zusammenarbeit mit dem JFBZ und den weiterführenden Schulen in [[Helmstedt]] statt. Damit werden die Kinder in der Schulzeit an das JFBZ herangeführt und mit den Mitarbeitern und den Möglichkeiten des Hauses bekanntgemacht. Außerdem finden regelmäßig ab 15:00 Uhr Angebote für Kinder ab 6 Jahren statt. Auch ältere Jugendliche, Heranwachsende und Erwachsene können zur erweiterten Zielgruppe gehören. Für sie kann das JFBZ Kulturstätte, Treffpunkt und Ort des ehrenamtlichen Engagements sein. Eine weitere Zielgruppe bilden die Eltern der Kinder- und Jugendlichen, die das Haus aufsuchen. Die Eltern können in die Angebote und die Arbeit mit einbezogen werden.


=== Angebote und Methoden ===
Am 1. Juni [[2024]] fand anlässlich des 50-jährigen Bestehens eine Jubiläumsfeier im und vor dem JFBZ statt, bei der im Rahmen des Programms Karl der Straßenmusikant, Lupus, [[Agency of Steel]] und [[SheepShot]] auf der Bühne standen. In der Disco legten zudem die ehemaligen JFBZ-DJs [[Mirko Marhenke]] und [[Michael Schwesig]] Musik aus den 1980er-Jahren vom Plattenspieler auf.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/groups/624662504351209/posts/2923433707807399/ |titel=Werbeflyer 50-jähriges Jubiläum JFBZ Helmstedt |titelerg=Private Gruppe „JFBZ Helmstedt – Ich war dabei!“ |autor=Mirko Marhenke |werk=Facebook |datum=2024-05-17 |abruf=2026-01-06}}</ref>
Die Angebote des JFBZ sollen geprägt sein von Kontinuität und basieren auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Das heißt, die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, ob, wann, wie lange und wie oft sie ein Angebot wahrnehmen wollen. Die Angebote orientieren sich an den Interessen der Kinder und Jugendlichen und sollen der Erfüllung der oben genannten definierten Ziele dienen. Die organisatorischen und administrativen Tätigkeiten wie z.B. die Koordination der Raumvergabe oder die Wartung des Hauses werden von den Mitarbeitern des JFBZ in Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen der Verwaltung geleistet.


=== Arbeitsschwerpunkte ===
== Weblinks ==
==== Offene Jugendarbeit ====
* [https://www.jfbz.de JFBZ Helmstedt] Offizielle Website
Die offene Jugendarbeit erfolgt im offenen-Tür-Bereich des Erdgeschosses. Hier gibt es die Möglichkeit, fern zu sehen, Playstation, Kicker, Nintendo, Billard, Dart, Tischtennis und Gesellschaftsspiele zu spielen. Der offene Bereich kann aber auch als Treffpunkt für Unterhaltungen, Kontaktpflege und „Chillen“ (Jugendslang für Ausruhen, Entspannen, Nichtstun) dienen. Medien aller Art sind allgegenwärtig und ein zentrales Element im Sozialisationsprozess heranwachsender Menschen. Viele Jugendliche haben zuhause einen PC, aber nicht die Möglichkeit, das Internet zu nutzen. Hier ansetzend sind neben dem einfachen „surfen“ auch Bildungsangebote in Zusammenhang mit Internet und PC denkbar.
* [https://www.facebook.com/JFBZ-Helmstedt-1563579640598733/ JFBZ Helmstedt] bei Facebook
==== Gruppenorientierte Arbeit ====
* [https://www.facebook.com/groups/624662504351209/ JFBZ Helmstedt – Ich war dabei!] Facebook-Gruppe
Im Obergeschoss des Hauses befinden sich mehrere Gruppenräume, die zum einen von externen Institutionen wie z.B. der Hausaufgabenhilfe der AWO aber auch für eigene Angebote genutzt werden. Der Saal kann durch Gruppen, z.B. für Bewegungsangebote genutzt werden. Die hier vorhandene Bühne und das technische Equipment ermöglichen zudem Theater- und Filmvorführungen. Die im Keller befindlichen Proberäume werden von diversen Bands genutzt. Zudem können im Bastelraum Kreativangebote für Interessierte gemacht werden. Im Beatcellar finden Kinder-, Teenie- und Jugenddiscos statt. Da die Disco von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet wird, ergibt sich auch die Möglichkeit der DJ-Ausbildung. Daneben kann die Disco auch für Konzerte, Theateraufführungen usw. genutzt werden. Auf der Grundlage der Nutzungs- und Entleihordnung können Kindergeburtstage, Klassenfeten u. ä. in der Bauernstube, der Disco oder im Saal gefeiert werden.
==== Bildungsveranstaltungen ====
Zu den Bildungsveranstaltungen zählen Computerkurse, Filmabende, Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen u. v. m.
==== Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ====
Polizei, Agentur für Arbeit und sonstige Institutionen können ihre Aufgabenstellung im JFBZ vor- und darstellen. Dadurch soll Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Institutionen zu informieren, die für sie wichtigen Fragen zu stellen und mögliche Hemmschwellen abzubauen. Wichtig dabei ist, dass nach außen eine klare Trennung zwischen Jugendzentrum und der vorgestellten Institution erfolgt.
==== Sonderveranstaltungen ====
Das JFBZ kann neben seinen regelmäßigen Angeboten allein oder gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Verbänden u.ä. Sonderveranstaltungen durchführen. Seit Jahren gehört hierzu beispielsweise der Mädchentag in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten oder die Sportz@nite (Mitternachtssportveranstaltung).
=== Weiterführende Arbeitsaufträge ===
==== Aufgaben der Mitarbeiter/Partizipation der Jugendlichen ====
Die Programmplanung und Gestaltung ist Aufgabe der Mitarbeiter. Die Beteiligung von Jugendlichen ist hierbei anzustreben und wünschenswert. Es sollen pädagogisch betreute Gruppen und Angebote von den Mitarbeitern eingerichtet werden. Dabei soll langfristig die Gruppenleitung im Bereich der Jugendarbeit auf die teilnehmenden Jugendlichen übertragen werden. Dadurch soll das Engagement der Jugendlichen gefördert und das Verantwortungsbewusstsein gestärkt werden.
==== Angebotserweiterungen ====
In den Ferien sollen besondere Aktionen, die über das normale Programm hinausgehen, durchgeführt werden. Da nicht alle Angebote durch hauptamtliche Mitarbeiter geleistet werden können, kann die Unterstützung von Honorarkräften, Praktikanten und Projektstudenten des Fachbereichs Sozialwesen der FH Braunschweig/Wolfenbüttel angestrebt werden. Die notwendige Anleitung erfolgt je nach Aufgabenstellung durch die Mitarbeiter des JFBZ oder den Stadtjugendpfleger. Zusätzlich ist die Mädchenarbeit zu intensivieren. Denkbar ist ein reiner Mädchentreff oder auch die Öffnung des Hauses nur für Mädchen einmal im Monat, um hier im geschützten Rahmen sowohl mädchenspezifische Angebote als auch rollenuntypische Projekte für Mädchen durchführen zu können. Im Gegenzug wären auch jungenspezifische Angebote oder mädchenfreie Räume oder Zeiten zu schaffen.
==== Öffentlichkeitsarbeit/Imagepflege ====
Jugendzentren im allgemeinen haben oft mit negativem Image zu kämpfen. Jugendliche und besonders Eltern haben meist ein verzerrtes, von Vorurteilen und/oder falschen Informationen überlagertes Bild der Einrichtung. Es ist Aufgabe der hauptamtlichen Mitarbeiter, dem entgegen zu wirken. Hierzu sollen verstärkt öffentlichkeitswirksame Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit Schulen usw. erfolgen. Neben der Imagepflege soll dadurch die Erweiterung und Stabilisierung des Besucherstammes erreicht werden.
==== Neue Zielsetzungen ====
Aufgrund sich ständig verändernder gesellschaftlicher Gegebenheiten und sich verlagernder Interessen ist durch die Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen, ob die Arbeit des JFBZ flexibel auf die Veränderungen im Kinder- und Jugendbereich reagiert.
=== Hausordnung ===
Ein Jugendzentrum ist kein rechtsfreier Raum. Um hier sowohl den Kindern, den jugendlichen Besuchern als auch den Eltern ein Gefühl der Sicherheit zu geben, ist es von eminenter Bedeutung, die Regeln des Hauses für alle klar und deutlich zu formulieren.
 
Die Glaubwürdig-/Tragfähigkeit dieser Regeln hängt von der konsequenten Handhabung durch die hauptamtlichen Mitarbeiter ab. Um alle Besucherinnen und Besucher mit den Regeln des JFBZ vertraut zu machen, wurde vom Team eine Hausordnung erstellt, die gut sichtbar im Eingangsbereich aushängt.
 
Die Hausordnung:
# Toleranz und Respekt gegenüber allen Besuchern und Mitarbeitern des JFBZ.
# Gewalt in jedweder Form anderen und der Einrichtung gegenüber wird nicht toleriert.
# Drogenkonsum und -besitz wird nicht toleriert.
# Das Gleiche gilt für das Mitbringen von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen.
# Es dürfen keine Getränke mitgebracht oder konsumiert werden. Eine Ausnahme stellen hier nur die von uns durchgeführten Konzerte da.
# Das Rauchen ist im gesamten Haus- und Außenbereich nicht erlaubt.
# Das Haus und seine Einrichtung soll pfleglich behandelt werden.
# Bei Verstößen gegen diese Regeln können von den Mitarbeitern Sanktionen ausgesprochen werden. Sanktionen können Verwarnungen über tageweise bis zu völligem Hausverbot sein. Ein unbegrenztes Hausverbot zieht immer eine Anzeige durch die Stadt Helmstedt nach sich.
 
=== Grenzen ===
Das Jugendzentrum leistet präventive Arbeit. Zwar soll das JFBZ auch gerade für auffällige und sozial benachteiligte Jugendliche offen sein. Es kann allerdings nicht jedes Verhalten akzeptiert werden. Eine therapeutische Arbeit im Sinne von Resozialisierung und Integration von straffälligen oder gewalttätigen Jugendlichen in die Gesellschaft kann das JFBZ nicht leisten.


== Weblinks ==
== Einzelnachweise ==
* [http://www.jfbz.de Website des ''Jugendfreizeit- und Bildungszentrums'']
<references />
* [https://www.facebook.com/JFBZ-Helmstedt-1563579640598733/ Das ''Jugendfreizeit- und Bildungszentrums'' bei Facebook]
* [https://www.facebook.com/groups/624662504351209/ Facebook-Gruppe ''JFBZ Helmstedt – Ich war dabei!'']


{{Coordinate|NS=52.2297363|EW=11.012495|type=landmark|region=DE-NI}}
{{SORTIERUNG:Jugendfreizeit Und Bildungszentrum}}
{{SORTIERUNG:Jugendfreizeit Und Bildungszentrum}}
[[Kategorie:Bildung in Helmstedt]]
[[Kategorie:Bildung in Helmstedt]]