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Helmstedter Blitz

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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Helmstedter Blitz
Helmstedter Blitz.gif
Gründungsdatum 19752014
Leitung Rolf-Michael Kühne
Anschrift Papenberg 1-2
38350 Helmstedt
Die Geschäftsräume des Helmstedter Blitz befanden sich zuletzt im Erdgeschoss des Rohr'schen Hauses.

Der Helmstedter Blitz war eine kostenlose Zeitung aus Helmstedt, die einmal pro Woche am Mittwoch erschien. Seit vielen Jahren war die Zeitung in und um den Landkreis Helmstedt etabliert. Wöchentlich wurden derzeit etwa 47.000 Exemplare verteilt. Zuletzt lohnte sich das Anzeigengeschäft nicht mehr, das Unternehmen geriet in die roten Zahlen und stellte im 40. Erscheinungsjahr mit der letzten Ausgabe vom 29. Januar 2014 aus wirtschaftlichen Gründen die Produktion ein.

Geschichte[Bearbeiten]

Als am 29. Oktober 1975 die erste Ausgabe der Zeitung erschien, war die Entwicklung, die die Wochenzeitung über die Jahre genommen hat, so nicht abzusehen. Das aus dem Anzeiger-Echo hervorgegangene Blatt hatte zu diesem Zeitpunkt kein leichtes Standbein, zumal durch den Wegfall des Helmstedter/Schöninger Anzeigers und des Anzeiger-Echo die Braunschweiger Zeitung im Tageszeitungsgeschäft eine Monopolstellung inne hatte.[1] Aus wirtschaftlichen Gründen musste der herausgebende Verlag des Anzeiger-ECHOs seine Tätigkeiten einstellen.[2]

Anfangs war das Anzeigenobjekt am Heinrichsplatz untergebracht, später dann am Gröpern, bevor der Umzug in das historische Rohrsche Haus am unteren Papenberg erfolgte[3].

Seit dem 20. Juli 2011 war eine Online-Ausgabe der Wochenzeitung verfügbar. Das Unternehmen hat die firmeneigene Website überarbeitet und stellte seitdem wöchentlich die aktuelle Ausgabe als PDF-Download zur Verfügung. In einem Archiv sind die älteren Ausgaben zu finden.

Die Zeitung stellte im 40. Erscheinungsjahr mit der letzten Ausgabe vom 29. Januar 2014 aus wirtschaftlichen Gründen die Produktion ein. In einer Mitteilung, die als Aushang an der Eingangstür des Unternehmens zu finden war, hieß es wörtlich: „Durch den Medienwandel (Stichwort Internet) geht das Anzeigenaufkommen für den Erscheinungstag Mittwoch ständig weiter zurück, so dass wir inzwischen in die Verlustzone geraten sind. Das verminderte Anzeigen- und Beilagengeschäft kann den Helmstedter Blitz nicht mehr tragen.“[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Redaktion Helmstedter Blitz: 35 Jahre Information und Unterhaltung aus Helmstedt. In: Helmstedter Blitz, Ausgabe vom 27. Mai 2010, Seite 15.
  2. Michael Ebeling: Liebe Leser!. In: Helmstedter Blitz, Ausgabe vom 29. Oktober 1975, Seite 1.
  3. http://www.helmstedter-nachrichten.de/lokales/Helmstedt/helmstedter-blitz-stellt-ab-sofort-sein-erscheinen-ein-id1316903.html
  4. http://www.helmstedter-nachrichten.de/lokales/Helmstedt/helmstedter-blitz-stellt-ab-sofort-sein-erscheinen-ein-id1316903.html