Melsene Bittó: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Melsene Bittó''' (vorm. | '''Melsene Bittó''' (vorm. Johansen, geb. Drechsler) (* [[1932]] in Braunschweig) ist eine deutsche Studiendirektorin im Ruhestand, Archivarin und Autorin. Sie war von [[2002]] bis [[2016]] ehrenamtliche [[Stadtarchiv Helmstedt|Stadtarchivarin]] der Kreisstadt [[Helmstedt]] im [[Landkreis Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland und veröffentlichte mehrere Schriften zur Geschichte [[Helmstedt]]s.<ref name="Person Melsene Bittó">{{Internetquelle |url=https://www.isbn.de/person/Melsene+Bitt%C3%B3 |titel=Melsene Bittó |werk=ISBN.de |abruf=2026-08-09}}</ref> | ||
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Bittó wurde [[1932]] als Melsene Drechsler in Braunschweig geboren und wuchs in [[Helmstedt]] auf. | |||
Von [[1962]] bis [[1972]] war sie am damaligen [[Gymnasium für Mädchen]] in [[Helmstedt]] und anschließend am Lichtenberg-Gymnasium in Cuxhaven tätig. | Von [[1962]] bis [[1972]] war sie am damaligen [[Gymnasium für Mädchen]] in [[Helmstedt]] und anschließend am Lichtenberg-Gymnasium in Cuxhaven tätig. | ||
Nach dem Tod ihres Ehemannes [[Hans-Ehrhard Müller]] übernahm Bittó dessen Tätigkeit als ehrenamtliche [[Stadtarchiv Helmstedt|Stadtarchivarin]]. Der Rat der Stadt [[Helmstedt]] berief sie im Dezember [[2001]] mit Wirkung zum 1. Januar [[2002]] in das Ehrenbeamtenverhältnis.<ref name="Ratsvorlage2016">{{Internetquelle |url=https://ris.stadt-helmstedt.de/index.php?id=8&no_cache=1786036266&type=547&tx_cronmmratsinfo_pi[view]=vorlage&tx_cronmmratsinfo_pi[vorlage]=3745&tx_cronmmratsinfo_pi[top]=15408 |titel=Entlassung der Stadtarchivarin Melsene Bittó aus dem Ehrenbeamtenverhältnis |titelerg=Ratsvorlage V097/2016 |hrsg=Stadt Helmstedt |datum=2016-08-05 |abruf=2026-08-09}}</ref> Während ihrer Amtszeit widmete sie sich insbesondere der Sicherung, Erschließung und Vermittlung historischer Quellen. | |||
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[[2004]] veröffentlichte sie eine zweite, von ihr überarbeitete und um zahlreiche Ergänzungen erweiterte Auflage der von ihrem Ehemann [[Hans-Ehrhard Müller]] verfassten Chronik der Stadt [[Helmstedt]], ''[[Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt]]''. | |||
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* [[2004]]: Melsene Johansen, Helgard Helmich (Hrsg.): ''DIE REIHE Archivbilder – Helmstedt'' (ISBN 3-89702-758-5) | * [[2004]]: Melsene Johansen, Helgard Helmich (Hrsg.): ''DIE REIHE Archivbilder – Helmstedt'' (ISBN 3-89702-758-5) | ||
* [[2010]]: Melsene Bittó, Helgard Helmich (Hrsg.): ''Helmstedter Besonderheiten'' (ISBN 978-3-86680-687-0) | * [[2010]]: Melsene Bittó, Helgard Helmich (Hrsg.): ''Helmstedter Besonderheiten'' (ISBN 978-3-86680-687-0) | ||
* [[2013]]: Melsene Bittó, Helgard Helmich, Volker Linne, Karl Birker (Hrsg.): ''Helmstedt – Die schönsten Seiten'' (ISBN 978-3-86680-921-5) | * [[2013]]: Melsene Bittó, Helgard Helmich, Volker Linne, [[Karl Birker]] (Hrsg.): ''Helmstedt – Die schönsten Seiten'' (ISBN 978-3-86680-921-5) | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
Aktuelle Version vom 9. August 2026, 10:46 Uhr
Melsene Bittó (vorm. Johansen, geb. Drechsler) (* 1932 in Braunschweig) ist eine deutsche Studiendirektorin im Ruhestand, Archivarin und Autorin. Sie war von 2002 bis 2016 ehrenamtliche Stadtarchivarin der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland und veröffentlichte mehrere Schriften zur Geschichte Helmstedts.[1]
Leben
Bittó wurde 1932 als Melsene Drechsler in Braunschweig geboren und wuchs in Helmstedt auf.
Von 1962 bis 1972 war sie am damaligen Gymnasium für Mädchen in Helmstedt und anschließend am Lichtenberg-Gymnasium in Cuxhaven tätig.
Nach dem Tod ihres Ehemannes Hans-Ehrhard Müller übernahm Bittó dessen Tätigkeit als ehrenamtliche Stadtarchivarin. Der Rat der Stadt Helmstedt berief sie im Dezember 2001 mit Wirkung zum 1. Januar 2002 in das Ehrenbeamtenverhältnis.[2] Während ihrer Amtszeit widmete sie sich insbesondere der Sicherung, Erschließung und Vermittlung historischer Quellen.
Seit der Gründung der Alma und August Müller Stiftung im Jahr 2002 gehört sie dem Stiftungsvorstand an.[3]
2007 übernahm das Stadtarchiv unter ihrer Leitung umfangreiche Unterlagen der ehemaligen Landwirtschaftlichen Lehranstalt, darunter Schülerlisten, Zeugnisse, Briefe und Fotografien. Die etwa 80 Kilogramm umfassenden Unterlagen sollten von ihr geordnet und verzeichnet und damit für Forschungszwecke nutzbar gemacht werden.[4]
2004 veröffentlichte sie eine zweite, von ihr überarbeitete und um zahlreiche Ergänzungen erweiterte Auflage der von ihrem Ehemann Hans-Ehrhard Müller verfassten Chronik der Stadt Helmstedt, Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt.
2016 erarbeitete sie eine Darstellung zur Geschichte des Helmstedter Bahnhofs.[5] Am 30. September 2016 schied sie auf eigenen Antrag aus dem Ehrenbeamtenverhältnis als Stadtarchivarin aus.[2]
Werke (Auswahl)
- Melsene Bittó (Hrsg.): Das Ludgerikreuz und die alte Taufstätte
- 2004: Melsene Johansen, Helgard Helmich (Hrsg.): DIE REIHE Archivbilder – Helmstedt (ISBN 3-89702-758-5)
- 2010: Melsene Bittó, Helgard Helmich (Hrsg.): Helmstedter Besonderheiten (ISBN 978-3-86680-687-0)
- 2013: Melsene Bittó, Helgard Helmich, Volker Linne, Karl Birker (Hrsg.): Helmstedt – Die schönsten Seiten (ISBN 978-3-86680-921-5)
Einzelnachweise
- ↑ Melsene Bittó. In: ISBN.de. Abgerufen am 9. August 2026.
- ↑ 2,0 2,1 Entlassung der Stadtarchivarin Melsene Bittó aus dem Ehrenbeamtenverhältnis. Ratsvorlage V097/2016. Stadt Helmstedt, 5. August 2016, abgerufen am 9. August 2026.
- ↑ Norbert Rogoll: Geschichte der Stadt lebendig erhalten. In: Braunschweiger Zeitung. 18. Oktober 2002, abgerufen am 9. August 2026.
- ↑ Carla Juhre: Landwirtschaftskammer übergibt Archivalien dem Stadtarchiv Helmstedt. In: newsclick.de. 4. April 2007, abgerufen am 9. August 2026.
- ↑ Melsene Bittó: Die Geschichte des Helmstedter Bahnhofs (Teil 1). Stadt Helmstedt, 7. Juni 2016, abgerufen am 9. August 2026.