Georg Arfmann: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Georg Arfmann''' (* 20. Juni [[1927]] in Bremen) ist ein deutscher Bildhauer.
'''Georg Arfmann''' (* 20. Juni [[1927]] in Bremen; † 9. August [[2015]] in [[Königslutter am Elm]]) war ein deutscher Bildhauer.


== Leben ==
== Leben ==
Georg Arfmann gestaltete schon früh mit Ton und Knetmasse, was eine erhaltene kleine Tierplastik des 12jährigen Jungen belegt. Gefördert und entdeckt wurde sein Talent durch seinen Großvater, ein Kunstschmied. Arfmann begann 1944 eine Lehre zum Steinmetz und Bildhauer, die er jedoch unterbrechen musste, als er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Seine handwerkliche Ausbildung schloss er 1946 mit der Note ''sehr gut'' ab. Sein Gesellenstück war ein Löwe, den er bei Prof. Ernst Gorsemann modellierte.  Von 1946 bis 1950 studierte er Bildhauerei an der "Staatlichen Kunstschule", heute die Hochschule für Künste Bremen, die er als graduierter Bildhauer mit Auszeichnung abschloss. Hiernach nahm er seine Tätigkeit als freiberuflicher Bildhauer auf. 1972 begann er, als Fachlehrer an der Steinmetz- und Bildhauerschule in [[Königslutter am Elm]] zu unterrichten. 1984 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Georg Arfmann gestaltete schon früh mit Ton und Knetmasse, was eine erhaltene kleine Tierplastik des 12jährigen Jungen belegt. Gefördert und entdeckt wurde sein Talent durch seinen Großvater, ein Kunstschmied. Arfmann begann 1944 eine Lehre zum Steinmetz und Bildhauer, die er jedoch unterbrechen musste, als er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Seine handwerkliche Ausbildung schloss er 1946 mit der Note ''sehr gut'' ab. Sein Gesellenstück war ein Löwe, den er bei Prof. Ernst Gorsemann modellierte.  Von 1946 bis 1950 studierte er Bildhauerei an der "Staatlichen Kunstschule", heute die Hochschule für Künste Bremen, die er als graduierter Bildhauer mit Auszeichnung abschloss. Hiernach nahm er seine Tätigkeit als freiberuflicher Bildhauer auf. 1972 begann er, als Fachlehrer an der Steinmetz- und Bildhauerschule in [[Königslutter am Elm]] zu unterrichten. 1984 wurde er mit der der Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet.


== Werke ==
== Werke ==
Als Bildhauer ist ein Schwerpunkt die Rekonstruktion und Restaurierung von Bauwerken und Fassaden. Derartige Arbeiten führte er unter anderem in Bremen, Hannover, Hildesheim, Norden und Braunschweig durch. Daneben erschafft er für öffentliche und private Auftraggeber Werke und beteiligt sich erfolgreich an Ausschreibungen zur Kunst am Bau. Seine eigenen Werke stellen zumeist Tiere oder Menschen in Bronze oder Stein dar. Daneben fertigte er auch stärker stilisierte und abstrakte Werke. Sein gesamtes Werk steht im Spannungsfeld von Bildhauerei und Handwerk.
Als Bildhauer war ein Schwerpunkt die Rekonstruktion und Restaurierung von Bauwerken und Fassaden. Derartige Arbeiten führte er unter anderem in Bremen, Hannover, Hildesheim, Norden und Braunschweig durch. Daneben erschafft er für öffentliche und private Auftraggeber Werke und beteiligt sich erfolgreich an Ausschreibungen zur Kunst am Bau. Seine eigenen Werke stellen zumeist Tiere oder Menschen in Bronze oder Stein dar. Daneben fertigte er auch stärker stilisierte und abstrakte Werke. Sein gesamtes Werk steht im Spannungsfeld von Bildhauerei und Handwerk.


=== Werke im öffentlichem Raum ===
=== Werke im öffentlichem Raum ===
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* Wittingen – Gänseliesel-Brunnen (1991), Staturen des Schusterjunge (1996), des Braumeisters (1998), Bauer, Kuh und Pferd vor einer Tränke mit Pumpe (1995), eine Gutenberg-Plastik mit Jünger (2002) (alle aus Bronze) und das Stadtwappen (Kalksteinsäule mit Bronzelöwen)
* Wittingen – Gänseliesel-Brunnen (1991), Staturen des Schusterjunge (1996), des Braumeisters (1998), Bauer, Kuh und Pferd vor einer Tränke mit Pumpe (1995), eine Gutenberg-Plastik mit Jünger (2002) (alle aus Bronze) und das Stadtwappen (Kalksteinsäule mit Bronzelöwen)
* Wolfsburg-Vorsfelde – Schweinerotte mit Hütejungen aus Bronze (2002)
* Wolfsburg-Vorsfelde – Schweinerotte mit Hütejungen aus Bronze (2002)
== Auszeichnungen ==
* [[1984]]: [[Liste von Träger:innen der Verdienstmedaille des Bundesverdienstkreuzes|Verdienstmedaille am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]
== Literatur ==
* Gerd Biegel: ''Tiere - Menschen - Phantasien. Eine Betrachtung zu Georg Arfmann.'' Publikation der Museen der Stadt Königslutter, gefördert v. Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, Heckner-Print, Wolfenbüttel 2008.


== Weblinks ==
== Weblinks ==
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* [http://www.artgallery-online.net/arfmann/zur%20person.html Arfmann auf artgallery-online.net]
* [http://www.artgallery-online.net/arfmann/zur%20person.html Arfmann auf artgallery-online.net]


== Literatur ==
* Gerd Biegel: ''Tiere - Menschen - Phantasien. Eine Betrachtung zu Georg Arfmann.'' Publikation der Museen der Stadt Königslutter, gefördert v. Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, Heckner-Print, Wolfenbüttel 2008.
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{{SORTIERUNG:Arfmann, Georg}}
{{SORTIERUNG:Arfmann, Georg}}
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Verdienstmedaille)]]
[[Kategorie:Träger:in der Bundesverdienstmedaille am Bande]]
[[Kategorie:Bildhauer:in]]
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[[Kategorie:Künstler:in (Lauingen)]]
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[[Kategorie:Deutsche:r]]
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[[Kategorie:Geboren 1927]]
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[[Kategorie:Gestorben 2015]]
[[Kategorie:Mann]]
[[Kategorie:Mann]]


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|GEBURTSDATUM=20. Juni 1927
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1927
|GEBURTSORT=Bremen
|GEBURTSORT=Bremen
|STERBEDATUM=
|STERBEDATUM=9. August 2015
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|STERBEORT=[[Königslutter am Elm]]
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