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Ursprünglich gehörte auch ein Musikalienhandel zum Angebot, da der Urgroßvater von Ute Hoffmann im Vogtland eine Blechblasinstrumenten-Fabrik betrieb. Bis Anfang der 2000er-Jahre wurden zudem Büroartikel und Schreibmaschinen angeboten.<ref name="BZ22012013" />
Ursprünglich gehörte auch ein Musikalienhandel zum Angebot, da der Urgroßvater von Ute Hoffmann im Vogtland eine Blechblasinstrumenten-Fabrik betrieb. Bis Anfang der 2000er-Jahre wurden zudem Büroartikel und Schreibmaschinen angeboten.<ref name="BZ22012013" />


Nach ihrem Abitur begann Ute, die Tochter von Hans und Charlotte Fröhlich, die Ausbildung zur Buchhändlerin und stieg [[1962]] in die Buchhandlung ein. Sie heiratete später und nahm den Nachnamen ihres Manns, Hoffmann, an. Im Verlauf der Jahrzehnte veränderten sich die Rahmenbedingungen im Buchhandel, unter anderem durch das Internet, E-Books und einen Rückgang der Schülerzahlen. Bücher wurden zunehmend auch in anderen Geschäften angeboten, während die Lesebereitschaft bei jüngeren Menschen zurückging. Zum Bestandserfolg des Geschäfts trug unter anderem der Verkauf von Theaterkarten bei. Ute Hoffmann bildete über Jahre hinweg Buchhändlerinnen aus und war seit etwa zwei Jahrzehnten Mitglied im Prüfungsausschuss. Zwei ihrer Mitarbeiterinnen fanden unter ihrer Leitung Arbeitsplätze in anderen Buchhandlungen in [[Helmstedt]].<ref name="BZ22012013" />
Nach ihrem Abitur begann Ute, die Tochter von Hans und Charlotte Fröhlich, die Ausbildung zur Buchhändlerin und stieg [[1962]] in die Buchhandlung ein. Sie heiratete später und nahm den Nachnamen ihres Manns, Hoffmann, an. Im Verlauf der Jahrzehnte veränderten sich die Rahmenbedingungen im Buchhandel, unter anderem durch das Internet, E-Books und einen Rückgang der Schülerzahlen. Bücher wurden zunehmend auch in anderen Geschäften angeboten, während die Lesebereitschaft bei jüngeren Menschen zurückging. Zum Bestandserfolg des Geschäfts trug unter anderem der Verkauf von Theaterkarten bei. Ute Hoffmann-Fröhlich (* 22. Juni [[1941]]; † 27. November [[2025]])<ref>{{Literatur |Titel=Traueranzeige |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2025-10-14 |Seiten=7}}</ref> bildete über Jahre hinweg Buchhändlerinnen aus und war seit etwa zwei Jahrzehnten Mitglied im Prüfungsausschuss. Zwei ihrer Mitarbeiterinnen fanden unter ihrer Leitung Arbeitsplätze in anderen Buchhandlungen in [[Helmstedt]].<ref name="BZ22012013" />


Am 28. Januar [[2013]] öffnete die Buchhandlung das letzte Mal.<ref name="BZ22012013" />
Am 28. Januar [[2013]] öffnete die Buchhandlung das letzte Mal.<ref name="BZ22012013" />