Reinsdorf: Unterschied zwischen den Versionen
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Von 1807 bis 1813, in der Franzosenzeit, gehörte Reinsdorf zum [[Kanton Schöningen]] im [[Distrikt Helmstedt]], im Departement der Oker des Königreiches Westphalen. Am 1. Januar [[1833]] wurde der [[Landkreis Helmstedt]] gegründet, dem Reinsdorf bis heute angehört. Von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an entwickelte sich Reinsdorf von einem Bauerndorf zu einer Bergarbeiterwohngemeinde. [[1881]] erfolgte die Anpflanzung von Linden zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum von Herzog Wilhelm von Braunschweig. | Von 1807 bis 1813, in der Franzosenzeit, gehörte Reinsdorf zum [[Kanton Schöningen]] im [[Distrikt Helmstedt]], im Departement der Oker des Königreiches Westphalen. Am 1. Januar [[1833]] wurde der [[Landkreis Helmstedt]] gegründet, dem Reinsdorf bis heute angehört. Von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an entwickelte sich Reinsdorf von einem Bauerndorf zu einer Bergarbeiterwohngemeinde. [[1881]] erfolgte die Anpflanzung von Linden zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum von Herzog Wilhelm von Braunschweig. | ||
Mitte April 1945 wurde Reinsdorf von US-amerikanischen Truppen eingenommen, die in der Reinsdorfer [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]]-Villa (heute Lebenszentrum Reinsdorf) ihre | Mitte April 1945 wurde Reinsdorf von US-amerikanischen Truppen eingenommen, die in der Reinsdorfer [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|BKB]]-Villa (heute Lebenszentrum Reinsdorf) ihre Kommandantur eingerichtet haben. | ||
Infolge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von [[1945]] bis [[1950]] hatte sich die Einwohnerzahl von Reinsdorf von 260 ([[1939]]) auf 559 ([[1950]]) vergrößert, davon waren [[1950]] 166 Heimatvertriebene. In den 1950er-Jahren errichteten die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke]] in Reinsdorf 27 Werkswohnungen.<ref>BKB-Mitteilungen, Ausgabe September 1955.</ref> 1967 wurde am Südrand von Reinsdorf eine Fabrik errichtet, die Ersatzarbeitsplätze für das geschlossene Schwelwerk im benachbarten [[Offleben]] bot. | Infolge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von [[1945]] bis [[1950]] hatte sich die Einwohnerzahl von Reinsdorf von 260 ([[1939]]) auf 559 ([[1950]]) vergrößert, davon waren [[1950]] 166 Heimatvertriebene. In den 1950er-Jahren errichteten die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke]] in Reinsdorf 27 Werkswohnungen.<ref>BKB-Mitteilungen, Ausgabe September 1955.</ref> 1967 wurde am Südrand von Reinsdorf eine Fabrik errichtet, die Ersatzarbeitsplätze für das geschlossene Schwelwerk im benachbarten [[Offleben]] bot. | ||