Papenberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Mit Fördermitteln der Stadt Helmstedt aus der Stadtsanierung „Nordöstliche Innenstadt“ hat der Eigentümer des Gebäudes Papenberg 1 die Fassade des Hauses 2012 grundlegend erneuert. Dabei ist es gelungen eine figürliche Darstellung der Hoffnung von zahlreichen Farbschichten zu befreien, die im Laufe der Jahrhunderte aufgetragen worden sind. Die Figur steht auf einer sogenannten Kartusche, einem hauptsächlich im Barock verwendeten Dekorelement, und stützt sich auf einen Anker. Der Anker ist ein traditionelles Symbol für die Hoffnung. Die Bemalung der Kartusche – eine Art Doppelkreuz in Kombination mit einem Dreieck – erfolgte mit einem alten Steinmetzzeichen. Die Bedeutung der darunterliegenden drei Buchstaben O – M – B ist unklar. Ein Schluss auf die ursprünglichen Bauherren, die Kaufleute Mynders und Kühtze, die im 18. Jahrhundert das Gebäude errichteten ließen und somit für die Entstehung der damals jungen Dame verantwortlich waren, lässt sich jedenfalls nicht ziehen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article150727281/Hauseigentuemer-liess-Figur-von-1774-restaurieren.html |titel=Hauseigentümer ließ Figur von 1774 restaurieren |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-08-06 |abruf=2026-07-20}}</ref> | Mit Fördermitteln der Stadt Helmstedt aus der Stadtsanierung „Nordöstliche Innenstadt“ hat der Eigentümer des Gebäudes Papenberg 1 die Fassade des Hauses 2012 grundlegend erneuert. Dabei ist es gelungen eine figürliche Darstellung der Hoffnung von zahlreichen Farbschichten zu befreien, die im Laufe der Jahrhunderte aufgetragen worden sind. Die Figur steht auf einer sogenannten Kartusche, einem hauptsächlich im Barock verwendeten Dekorelement, und stützt sich auf einen Anker. Der Anker ist ein traditionelles Symbol für die Hoffnung. Die Bemalung der Kartusche – eine Art Doppelkreuz in Kombination mit einem Dreieck – erfolgte mit einem alten Steinmetzzeichen. Die Bedeutung der darunterliegenden drei Buchstaben O – M – B ist unklar. Ein Schluss auf die ursprünglichen Bauherren, die Kaufleute Mynders und Kühtze, die im 18. Jahrhundert das Gebäude errichteten ließen und somit für die Entstehung der damals jungen Dame verantwortlich waren, lässt sich jedenfalls nicht ziehen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article150727281/Hauseigentuemer-liess-Figur-von-1774-restaurieren.html |titel=Hauseigentümer ließ Figur von 1774 restaurieren |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-08-06 |abruf=2026-07-20}}</ref> | ||
Nach viermonatiger Bauzeit wurde am 14. August 2014 der Papenberg-Platz nach einer Komplett-Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Vorausgegangen war die Erneuerung des Mischwasserkanals und der Neuausbau des Platzes. Zudem erfolgte die Erneuerung der Gas- und Wasserleitung. Die Neupflanzung von fünf Bäumen wird im Herbst erfolgen. Die Gesamtkosten des Umbaues von rund 250.000 Euro wurden zu 50 Prozent durch europäische Fördermittel für das Sanierungsgebiet „Südöstliche Innenstadt“ finanziert. | Nach viermonatiger Bauzeit wurde am 14. August 2014 der Papenberg-Platz nach einer Komplett-Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Vorausgegangen war die Erneuerung des Mischwasserkanals und der Neuausbau des Platzes. Zudem erfolgte die Erneuerung der Gas- und Wasserleitung. Die Neupflanzung von fünf Bäumen wird im Herbst erfolgen. Die Gesamtkosten des Umbaues von rund 250.000 Euro wurden zu 50 Prozent durch europäische Fördermittel für das Sanierungsgebiet „Südöstliche Innenstadt“ finanziert.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article151560852/Papenberg-Platz-Besser-gehen-auf-neuem-Pflaster.html |titel=Papenberg-Platz – Besser gehen auf neuem Pflaster |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2014-08-14 |abruf=2026-07-20}}</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 20. Juli 2026, 13:33 Uhr
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Papenberg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Ort: | Helmstedt |
| Ortsteil: | Kernstadt |
| Ortsviertel: | Altstadt |
| Technische Daten | |
| Straßenlänge: | etwa 196 m |
Der Papenberg ist eine Straße in der Altstadt in der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland. Auf der Höhe des Papenbergs befindet sich die St.-Stephani-Kirche.
Geschichte
Bis zum 14. Jahrhundert wurde die Straße nur als Mons (französisch Berg) bezeichnet. Dann bekam der Papenberg diesen Beinamen, weil das Haus des Propstes von St. Ludgeri und des Kaplans von St. Stephani hier lag. Die Geistlichen nannte man früher Pfaffen, niederdeutsch: Papen.[1]

Mit Fördermitteln der Stadt Helmstedt aus der Stadtsanierung „Nordöstliche Innenstadt“ hat der Eigentümer des Gebäudes Papenberg 1 die Fassade des Hauses 2012 grundlegend erneuert. Dabei ist es gelungen eine figürliche Darstellung der Hoffnung von zahlreichen Farbschichten zu befreien, die im Laufe der Jahrhunderte aufgetragen worden sind. Die Figur steht auf einer sogenannten Kartusche, einem hauptsächlich im Barock verwendeten Dekorelement, und stützt sich auf einen Anker. Der Anker ist ein traditionelles Symbol für die Hoffnung. Die Bemalung der Kartusche – eine Art Doppelkreuz in Kombination mit einem Dreieck – erfolgte mit einem alten Steinmetzzeichen. Die Bedeutung der darunterliegenden drei Buchstaben O – M – B ist unklar. Ein Schluss auf die ursprünglichen Bauherren, die Kaufleute Mynders und Kühtze, die im 18. Jahrhundert das Gebäude errichteten ließen und somit für die Entstehung der damals jungen Dame verantwortlich waren, lässt sich jedenfalls nicht ziehen.[2]
Nach viermonatiger Bauzeit wurde am 14. August 2014 der Papenberg-Platz nach einer Komplett-Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Vorausgegangen war die Erneuerung des Mischwasserkanals und der Neuausbau des Platzes. Zudem erfolgte die Erneuerung der Gas- und Wasserleitung. Die Neupflanzung von fünf Bäumen wird im Herbst erfolgen. Die Gesamtkosten des Umbaues von rund 250.000 Euro wurden zu 50 Prozent durch europäische Fördermittel für das Sanierungsgebiet „Südöstliche Innenstadt“ finanziert.[3]
Historische Gebäude
Am Papenberg 2 befindet sich das ehemalige Herzogliche Hoflager des Herzogs Julius zu Braunschweig und Lüneburg und Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel. Das Haus Papenberg 14 wurde 1764 durch Propst Johannes Hellersberg vom Kloster St. Ludgeri auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet.
Einrichtungen (Auswahl)
An der Straße befinden sich die folgenden Einrichtungen:
| Nr. | Bezeichnung |
|---|---|
| 1 | Friseur Babier Soran – Langner’s Backparadies (2010–2018) – Buchhandel am Markt (1998–2009) |
| 2 | Valhalla (seit 2024) – Seventen (?–?) – … – Helmstedter Blitz (?–2014) – … – Braunschweiger Zeitung (?–?) |
| 3 | House of Pain (seit 2024) – Physiotherapie Urbanski (?–2023) – Ratsapotheke (?–2017) |
| 4 | Pizzeria Italia |
| 6 | Zum Poet – … – Zum Anker (?–?) |
| 7 | Café Fröhlich – Buchhandlung Fröhlich (1905–2013) |
| 9 | Bären-Eck |
| 10 | Pi-Two Sudstube |
| 11 | Moon |
| 17 | — … hedge (?–?) |
| 19 | — Endstation (?–?) |
| 20 | — Happy Pizza (?–?) |
| 21 | Lusimo |
| 23 | Kreativladen |
| 25–26 | Altstadt-Apotheke |
| 27 | Ganders Capelli (seit 2005) |
| 29 | Deutsche Bank |
| 30 | Mykonos |
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung. 3. Auflage. Helmstedt 1986.
- ↑ Hauseigentümer ließ Figur von 1774 restaurieren. In: Braunschweiger Zeitung. 6. August 2012, abgerufen am 20. Juli 2026.
- ↑ Jürgen Paxmann: Papenberg-Platz – Besser gehen auf neuem Pflaster. In: Braunschweiger Zeitung. 14. August 2014, abgerufen am 20. Juli 2026.
Koordinaten: 52° 13′ 36,9″ N, 11° 0′ 44,5″ O