Waldgaststätte Tetzelstein: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Gasthaus im Schweizerstil 1894 === | === Gasthaus im Schweizerstil 1894 === | ||
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Daraufhin entstand [[1894]] die heutige Gaststätte im „elegantesten Schweizerstil“ mit der Glasveranda. Forstmeister Schütz holte sich aufgrund eines „wahrscheinlichen Notfalls“ täglich ab 18:00 Uhr in der Gaststätte „menschliche Hilfe“. Zusammen mit Hausdame, Forstaspiranten und Bekannten trank er ''„auf dem Tetzel“'' seinen Dämmerschoppen. Das Grab des Forstmeisters mit einem markanten Grabstein befindet sich heute 200 m vom [[Tetzelstein]] entfernt gegenüber dem Parkplatz nahe einem Weg in Richtung Reitling. [[1898]] übernahm die Familie Breustedt die Gaststätte und übergab sie [[1908]] an Karl Böker vom Reitling. Die Familie Böker, später unter der Leitung von Karla Böker, bewirtschaftete die Gaststätte über viele Jahrzehnte bis sie von Friedrich Jahns übernommen wurde. Um [[1920]] wurde ca. zehn Meter nördlich des Tetzelstein-Denkmals der jetzt hinter der Erläuterungstafel zu findende Kiosk aufgestellt. [[1928]] erhielt die Gaststättenanlage statt der bisherigen Petroleumlampen elektrische Beleuchtung. [[1935]] wurde ein 1700 m² großer Parkplatz für 60 bis 70 Fahrzeuge angelegt. | Daraufhin entstand [[1894]] die heutige Gaststätte im „elegantesten Schweizerstil“ mit der Glasveranda. Forstmeister Schütz holte sich aufgrund eines „wahrscheinlichen Notfalls“ täglich ab 18:00 Uhr in der Gaststätte „menschliche Hilfe“. Zusammen mit Hausdame, Forstaspiranten und Bekannten trank er ''„auf dem Tetzel“'' seinen Dämmerschoppen. Das Grab des Forstmeisters mit einem markanten Grabstein befindet sich heute 200 m vom [[Tetzelstein]] entfernt gegenüber dem Parkplatz nahe einem Weg in Richtung Reitling. | ||
[[1898]] übernahm die Familie Breustedt die Gaststätte und übergab sie [[1908]] an Karl Böker vom Reitling. Die Familie Böker, später unter der Leitung von Karla Böker, bewirtschaftete die Gaststätte über viele Jahrzehnte bis sie von Friedrich Jahns übernommen wurde. | |||
Um [[1920]] wurde ca. zehn Meter nördlich des Tetzelstein-Denkmals der jetzt hinter der Erläuterungstafel zu findende Kiosk aufgestellt. [[1928]] erhielt die Gaststättenanlage statt der bisherigen Petroleumlampen elektrische Beleuchtung. [[1935]] wurde ein 1700 m² großer Parkplatz für 60 bis 70 Fahrzeuge angelegt. | |||
[[1997]] übernahm Thomas Heldt (* 28. Januar [[1953]]) die Gaststätte und führte sie bis zu seinem Tod am 18. September [[2019]].<ref>https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Tetzelzeitung%20Nr.26.pdf</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/wolfenbuettel/article401518082/die-waldgaststaette-tetzelstein-soll-wiedereroeffnet-werden.html</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/wolfenbuettel/article401513961/waldgaststaette-tetzelstein-wo-essen-keine-suende-sein-soll.html</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/wolfenbuettel/article150123350/Tetzelstein-auch-in-der-Krise-beliebt.html</ref> | [[1997]] übernahm Thomas Heldt (* 28. Januar [[1953]]) die Gaststätte und führte sie bis zu seinem Tod am 18. September [[2019]].<ref>https://www.braunschweig-touren.de/Seiten/Tetzelzeitung%20Nr.26.pdf</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/wolfenbuettel/article401518082/die-waldgaststaette-tetzelstein-soll-wiedereroeffnet-werden.html</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/wolfenbuettel/article401513961/waldgaststaette-tetzelstein-wo-essen-keine-suende-sein-soll.html</ref><ref>https://www.braunschweiger-zeitung.de/wolfenbuettel/article150123350/Tetzelstein-auch-in-der-Krise-beliebt.html</ref> | ||