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Susanne Weihmann

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Susanne Weihmann (* 1953 in Helmstedt) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Weihmann wurde 1953 in Helmstedt geboren und wuchs dort auf. Sie studierte Germanistik und Pädagogik an der Universität Münster und absolvierte das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Seitdem ist sie freie Lokalhistorikerin und hat verschiedene Veröffentlichungen zur Geschichte der Juden in Helmstedt herausgegeben sowie in Ausstellungen dargestellt. Sie arbeitete als Arzthelferin in der Augenarzt-Praxis ihres Mannes Jochen Weihmann, die mittlerweile geschlossen ist.

Politik[Bearbeiten]

Seit dem 5. Oktober 1991 ist sie gewähltes Mitglied des Rates der Stadt Helmstedt. 1997 wurde sie mit dem Bürgerpreis der SPD Helmstedt ausgezeichnet. Auf ihre Initiative hin wurden 2011 wie bereits in verschiedenen Städten bundesweit und in mehreren Ländern Europas auch in Helmstedt und Emmerstedt sogenannte Stolpersteine verlegt, mit denen an das Schicksal von Menschen erinnert wird, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben worden sind.

Persönliches[Bearbeiten]

Weihmann ist verheiratet und lebt in Helmstedt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

  • 2015: Ankunft im Landkreis. Flüchtlinge und Vertriebene im Helmstedter Land.
  • 2009: Konversionen von Angehörigen der Helmstedter Familie Salomon-Ornstein im 19. Jahrhundert.
  • 2006: Jüdisches Leben im Helmstedter Land. Eine Spurensuche in Calvörde, Helmstedt und Schöningen.
  • 2005: Helmstedt. In: Historisches Handbuch d. jüd. Gemeinden in Nds. u. Bremen.
  • 2001: Zeitzeuge Grabmal (Susanne und Jochen Weihmann).
  • 1996: Die sind doch alle weggemacht – Juden in Helmstedt 1933–1945.