Stadtmauer (Helmstedt): Unterschied zwischen den Versionen
Admin (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Admin (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die mittelalterliche Stadt Helmstedt, die sich aus den [[Edelhöfe]]n, dem Wik an der [[Beguinenstraße]] und dem heutigen [[ | Die mittelalterliche Stadt Helmstedt, die sich aus den [[Edelhöfe]]n, dem Wik an der [[Beguinenstraße]] und dem heutigen [[Markt]] zu einem Gemeinwesen entwickelt hatte und schon im 12. Jahrhundert ein blühender, aufstrebender Ort war, erlitt am Ende jenes Jahrhunderts einen herben Rückschlag. Zu der Zeit stritten sich der Staufer Philip von Schwaben und der Welfe Otto IV., der Sohn Heinrichs des Löwen, um den Königsthron, und Helmstedt wurde in diese Streitigkeiten hineingezogen. Wahrscheinlich in der Silvesternacht 1199/1200 legte der Erzbischof Ludolf von Magdeburg, ein Anhänger der Staufen, die Stadt in Schutt und Asche. Aber sie verschwand nicht aus der Geschichte. Durch die beiden Klöster ganz in der Nähe und die günstige Verkehrslage war sie doch schon so gewachsen, dass sie nach der Zerstörung bald wieder aufgebaut wurde.<ref name="Einst hatte Helmstedt vier Stadttore">Melsene Bittó: ''Einst hatte Helmstedt vier Stadttore'', (Ausgabe der Braunschweiger Zeitung, Helmstedt Lokales, Seite H02. 7. April 2010).</ref> | ||
Während die Stadt vorher nur mit Palisaden- und Holzzäunen nach außen geschützt war, errichtete man nun eine Befestigung aus Mauer, Wall und Graben sowie acht Mauertürmen und vier den Himmelsrichtungen entsprechenden Stadttoren. Auf einem modernen Stadtplan kann man an den Wällen heute noch den Verlauf dieser Anlage aus dem 13. Jahrhundert sehen.<ref name="Einst hatte Helmstedt vier Stadttore">Melsene Bittó: ''Einst hatte Helmstedt vier Stadttore'', (Ausgabe der Braunschweiger Zeitung, Helmstedt Lokales, Seite H02. 7. April 2010).</ref> | Während die Stadt vorher nur mit Palisaden- und Holzzäunen nach außen geschützt war, errichtete man nun eine Befestigung aus Mauer, Wall und Graben sowie acht Mauertürmen und vier den Himmelsrichtungen entsprechenden Stadttoren. Auf einem modernen Stadtplan kann man an den Wällen heute noch den Verlauf dieser Anlage aus dem 13. Jahrhundert sehen.<ref name="Einst hatte Helmstedt vier Stadttore">Melsene Bittó: ''Einst hatte Helmstedt vier Stadttore'', (Ausgabe der Braunschweiger Zeitung, Helmstedt Lokales, Seite H02. 7. April 2010).</ref> | ||