AWO Psychiatriezentrum: Unterschied zwischen den Versionen
Admin (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Admin (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
| Logo = <!--[[Datei:Stadtwerke Elm-Lappwald.png|184px]]--> | | Logo = <!--[[Datei:Stadtwerke Elm-Lappwald.png|184px]]--> | ||
| Unternehmensform = gGmbH | | Unternehmensform = gGmbH | ||
| Gründungsdatum = [[1865]] | | Gründungsdatum = 1. Dezember [[1865]] | ||
| Straße = [[Vor dem Kaiserdom (Königslutter am Elm)|Vor dem Kaiserdom]] 10 | | Straße = [[Vor dem Kaiserdom (Königslutter am Elm)|Vor dem Kaiserdom]] 10 | ||
| PLZ = [[38154]] | | PLZ = [[38154]] | ||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Einrichtung wurde | Der Braunschweiger Landtag beschloss [[1861]], auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters in Königslutter, in unmittelbarer Nähe des Kaiserdoms, eine „Heil- und Pflegeanstalt“ zu errichten. Die Einrichtung wurde am 1. Dezember 1865 unter dem Namen ''Landesheil- und Pflegeanstalt Königslutter''<ref name="geschichte">[http://www.awo-psychiatriezentrum.de/index.php?id=76 Geschichte des Krankenhauses], abgerufen am 31. Juli 2015</ref> eröffnet.<ref>{{Literatur |Titel=Eine Doktorarbeit zum 160. Geburtstag des APZ |Sammelwerk=[[Helmstedter Sonntag]] |Datum=2026-01-18 |Seiten=1}}</ref> In dem damaligen Haupthaus standen 152 Betten für männliche und weibliche Patienten zur Verfügung. Bis zum Jahr [[1890]] wurde die Bettenkapazität auf 350 erweitert.<ref name="geschichte" /> | ||
Während der Zeit des Nationalsozialismus diente die Anstalt als Durchgangsstation im Rahmen der sogenannten Aktion T4, einem nationalsozialistischen Programm zur systematischen Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen.<ref name="geschichte" /> Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sich auf dem Gelände ein Reservelazarett sowie ein Hilfskrankenhaus. Die Zahl psychiatrischer Patienten war zu diesem Zeitpunkt stark reduziert. | Während der Zeit des Nationalsozialismus diente die Anstalt als Durchgangsstation im Rahmen der sogenannten Aktion T4, einem nationalsozialistischen Programm zur systematischen Ermordung psychisch kranker und behinderter Menschen.<ref name="geschichte" /> Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sich auf dem Gelände ein Reservelazarett sowie ein Hilfskrankenhaus. Die Zahl psychiatrischer Patienten war zu diesem Zeitpunkt stark reduziert. | ||