Jetzt Fan werden! – Das Helmstedt-Wiki bei Facebook.png Facebook, Googleplus.png Google+, Twitter.png Twitter

Esbeck

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
Wechseln zu: Navigation, Suche
Esbeck
Koordinaten: 52° 10′ N, 10° 58′ O52.1595610.964333125Koordinaten: 52° 9′ 34″ N, 10° 57′ 52″ O
Höhe: 125 m ü. NN
Einwohner: 1.400
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Schöningen
Postleitzahl: 38364
Vorwahl: 05352

Esbeck ist ein Ortsteil der Stadt Schöningen im Landkreis Helmstedt und hat gegenwärtig etwa 1.400 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Esbeck, welches 1012/1013 erstmalig urkundlich unter den Namen Aesebiki erwähnt wurde, liegt ca. 1 km nördlich von Schöningen an der Bundesstraße 244 und direkt am südöstlichen Waldrand des Elms auf ca. 125 m ü. NN. Geprägt wird der Ort von der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Esbeck und der dort angrenzenden Parkanlage. Direkt am östlichen Rand des Ortsteils befindet sich der Braunkohletagebau Schöningen und etwas weiter nördlich liegt das Kohlekraftwerk Buschhaus. Überregionale Bekanntheit erlangte Esbeck durch ein direkt am Waldrand hochgelegene Ausflugsrestaurant mit weiter Sicht und dem dort eigens hergestellten und ausgeschenkten „Esbecker Kirschwein“.

Der Name Esbeck beruht auf dem altdeutschen Wort Asbike und bezeichnet einen Bach, der im angrenzenden Elm in einer Quelle entspringt und von dort in den Ort fließt. Schon weit vor der urkundlichen Erwähnung des Ortes waren erste Ansiedlungen vorhanden.

Am 1. März 1974 wurde Esbeck in die Stadt Schöningen eingegliedert.[1]

Am 14. Juli 2012 wurde anlässlich des 875. Geburtstages des Ortes ein Gedenkstein am Alten Tore enthüllt.

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem 2. November 2011 ist der SPD-Politiker Alwin Meier Ortsbürgermeister von Esbeck. Sein Stellvertreter ist Hans-Joachim Rehkuh (EWG), der das Amt zuvor für zehn Jahre inne hatte.

Archäologie[Bearbeiten]

Erwähnenswert sind auch die besonderen frühzeitlichen Funde durch Ausgrabungen auf dem Gelände des naheliegenden Tagebaues. Auf der gesamten Abbaufläche von 6 km Länge und 1 km Breite, in der vor Beginn des Projektes keine Fundstellen bekannt waren, wurden bis heute mehr als 50 archäologische Denkmäler entdeckt und auf einer Gesamtfläche von über 400.000 m² untersucht. Dies sind die bisher größten in Niedersachsen durchgeführten Ausgrabungen. Hier liegen für Niedersachsen oder sogar Deutschland einmaligen Befunden von Siedlungen, Wehranlagen und Gräbern verschiedener Kulturen der letzten 7.000 Jahre.[2] In eben dieser Fläche fand man auch die sensationellen Schöninger Speere, die das Bild des frühen europäischen Urmenschen und die Evolutionswissenschaft nachhaltig verändern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Der Ort verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.
  2. http://www.archaeologieportal.niedersachsen.de/schoeningen/ashb04_holozaen/ashb_holozaen.html Archäologieportal