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Kleiner Stern

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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Der Kleine Stern ist eine Straßenkreuzung in der Kreisstadt Helmstedt. Dieser Platz wird im Volksmund, entsprechend dem Großen Stern im Norden der Stadt, so bezeichnet. Ihm sind keine Häuser zugeordnet. Hier laufen fünf Straßen zusammen: Gustav-Steinbrecher-Straße, Elzweg, Henkestraße, Leuckartstraße und Wilhelmstraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kleine Stern entstand um 1960 durch den Abriss des Hauses des Kupferschmiedes Paul Ahrensberg.[1] Am 26. September 1978 machte Rudolf Rosenberg der Stadt den Vorschlag, den Kleinen Stern in Hanseplatz umzubenennen mit der Begründung, dass Helmstedt auch der Hanse angehört habe und die Erinnerung daran in einem Straßennamen dokumentiert werden sollte. Die Stadt antwortete, dass sie „im Hinblick darauf, dass sich die Bezeichnung Kleiner Stern in der Bevölkerung durch den jahrelangen Gebrauch zu einem festen Begriff entwickelt“ habe und daher einer Umbenennung nicht nähertreten könne. Bei künftigen Straßenbenennungen soll jedoch geprüft werden, ob in anderen Bereichen eine Erwähnung der Hansezeit möglich sei.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans-Ehrhard Müller: Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt, Seite 331, 2. Auflage, 2004.
  2. Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung, (3. vermehrte Auflage, Manuskript, 1986).
52.2273111.003752