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Konrad-Adenauer-Platz

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Der Große Stern in südöstlicher Blickrichtung

Der Konrad-Adenauer-Platz (früher und heute im Volksmund Großer Stern) ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Kreisstadt Helmstedt, an dem die Straßen Vorsfelder Straße, Memelstraße, Triftweg und Marientaler Straße zusammenlaufen. Er liegt am Ausgang der Vorsfelder Straße in Richtung Mariental. In seinem Verlauf ist der Konrad-Adenauer-Platz ein Teil der Landesstraße 644.

Geschichte[Bearbeiten]

Dieser Platz wurde 1954 erweitert. Am 22. September 1955 schlug der Stadtdirektor Gerlach dem Verwaltungsausschuss des Rates vor, den Platz, der inzwischen zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt geworden war, Sternplatz zu benennen, zumal nach der durchgeführten Erweiterung die Sternform des Platzes besonders hervortrat und sich dieser Name im Volksmund mitterweile eingebürgert hatte. Im Verwaltungsausschuss wurde aber beschlossen, dem Platz den Namen Großer Stern zu geben. Dementsprechend beschloss der Rat am 1. Dezember 1955.[1]

20 Jahre lang bestand der amtliche Name. Am 21. November 1975 tat die Fraktion der CDU im Rat der Stadt die Absicht kund, aus Anlass des 100. Geburtstages von Dr. Konrad Adenauer „[…] einen Platz oder eine Straße nach dem ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland[…]“ zu benennen. Nachdem verschiedene Vorschläge – wegen der Regressansprüche der Anlieger – abgelehnt worden waren, stellte die CDU-Fraktion den Antrag, den Großen Stern in Konrad-Adenauer-Platz umzubenennen. Diesem Platz waren zehn Häuser zugeordnet, die von 68 Personen bewohnt wurden und in denen sich 6 gewerbliche Betriebe befanden. Ein bei der Stadt Braunschweig eingeholtes Gutachten beseitigte keineswegs die Möglichkeit, dass die Anlieger mit Entschädigungsansprüchen an die Stadt herantreten würden. Doch der Rat beschloss in seiner Sitzung vom 11. März 1976, den Großen Stern in Konrad-Adenauer-Platz umzubenennen. Die Umbenennung trat mit dem Tag der Beschilderung am 10. April 1976 in Kraft.[1]

Die Verkehrsführung war früher wegen der spitzen Winkel zwischen Marientaler / Emmerstedter Straße und Vorsfelder Straße / Triftweg besonders nach dem Ausbau der Memelstraße als Autobahnzubringer sehr unübersichtlich und unfallträchtig. Die Situation wurde durch eine Ampelanlage und die Änderung der Verkehrsführung in die Emmerstedter Straße durch Einrichtung einer großen Verkehrsinsel entschärft. Hier stand längere Zeit noch ein Haus, das dann abgerissen wurde. Die freie Fläche wurde begrünt. Die Verkehrssituation dürfte sich durch den Bau der Umgehungsstraße und die Einrichtung neuer Autobahnausfahrten weiter verbessert haben, da nun der Durchgangsverkehr nicht mehr über diesen Platz verläuft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung, (3. vermehrte Auflage, Manuskript, 1986).