Zum Inhalt springen

Waldesruh’: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Helmstedt-Wiki
K Textersetzung - „Liste der ehemaligen gastronomischen Unternehmen in Helmstedt“ durch „Liste ehemaliger gastronomischer Unternehmen in Helmstedt“
K Wikiadmin verschob die Seite Waldesruhe nach Waldesruh’
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Infobox Unternehmen
{{Infobox Unternehmen
| Name            = Waldesruhe
| Name            = Waldesruh’
| Logo            =  
| Logo            =  
| Unternehmensform =  
| Unternehmensform =  
| Gründungsdatum  = [[1924]]–[[1980]]
| Gründungsdatum  = [[1924]]–[[1980]]
| Straße          = [[Brunnenweg]]
| Straße          = [[Brunnenweg]] 21
| PLZ              = [[3330]]
| PLZ              = [[3330]]
| Ort              = [[Helmstedt]]
| Ort              = [[Helmstedt]]
Zeile 17: Zeile 17:
| Website          =
| Website          =
}}
}}
Die '''Waldesruhe''' (im Volksmund kurz ''Waldesruh’'') war eine Gaststätte am [[Brunnenweg]]. Das Lokal befand sich am Ortsausgang von [[Helmstedt]] auf der rechten Seite kurz hinter der Stelle, an der [[1936]] die [[Talbrücke Brunnental]] errichtet wurde.
Die '''Waldesruh’ (im Volksmund auch Waldesruhe)''' war eine Waldgaststätte am [[Brunnenweg]]. Das Lokal befand sich am Ortsausgang von [[Helmstedt]] auf der rechten Seite kurz hinter der Stelle, an der [[1936]] die [[Talbrücke Brunnental]] errichtet wurde.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Gebäude wurde [[1924]] von Alfons Krökel gebaut. Krökel betrieb gleichzeitig eine Kaffee- und Kakaostube in der [[Kramstraße]] 3. In der Waldesruhe wurden Tanzveranstaltungen, Konzerte und Familienfeiern ausgerichtet. Später entstand dort, ähnlich wie am [[Gesundbrunnen]], ein Konzertgarten neben dem Gebäude.
Das Gebäude wurde [[1924]] von Alfons Krökel gebaut. Krökel betrieb gleichzeitig eine Kaffee- und Kakaostube in der [[Kramstraße]] 3. In der Waldesruhe wurden Tanzveranstaltungen, Konzerte und Familienfeiern ausgerichtet. Später entstand dort, ähnlich wie am [[Gesundbrunnen]], ein Konzertgarten neben dem Gebäude.


Von [[1932]] bis [[1967]] waren Martin Schultze und dessen Frau Besitzer der Gaststätte. Am 16. September [[1967]] wurde die Gaststätte ''Waldesruh’'' von Eva Höppner neu eröffnet. Sie hat zu dem Zeitpunkt die Gaststätte Waldruhe von dem Ehepaar Schultze übernommen. [[1968]] erfolgte dann der Bau einer Bundeskegelbahn, deren offizielle Inbetriebnahme am 20. Juli [[1968]] erfolgte. [[1971]] wurde der Gaststättenbereich total umgebaut und renoviert. Am 21. Dezember [[1971]] fand die Wiedereröffnung statt. Am 29. November [[1978]] wurde das im Gebäude untergebrachte [[Spiegel Dancing]] fertiggestellt – eine Diskothek der etwas anderen Art. Um [[1980]] sind Eva Höppner und ihr damaliger Lebensgefährte und späterer Ehemann aus der ''Waldesruh’'' ausgezogen. Später verfiel das Gebäude, dessen Abriss [[1988]] erfolgte<ref>{{Literatur |Autor=[[Bernd Giere]], Thomas Schulz |Titel=Helmstedter Gaststätten – Bilder und Erinnerungen aus vergangenen Zeiten |Auflage=1 |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN= |Seiten=28–29}}</ref>.
Von [[1932]] bis [[1967]] waren Martin Schultze und dessen Frau Besitzer der Gaststätte. Am 16. September [[1967]] wurde die Gaststätte ''Waldesruh’'' von Eva Höppner neu eröffnet. Sie hatte zu dem Zeitpunkt die Gaststätte ''Waldruhe'' vom Ehepaar Schultze übernommen. [[1968]] erfolgte dann der Bau einer Bundeskegelbahn, deren offizielle Inbetriebnahme am 20. Juli [[1968]] erfolgte. [[1971]] wurde der Gaststättenbereich total umgebaut und renoviert. Am 21. Dezember [[1971]] fand die Wiedereröffnung statt. Am 29. November [[1978]] wurde das im Gebäude untergebrachte [[Spiegel Dancing]] fertiggestellt – eine Diskothek der etwas anderen Art. Um [[1980]] sind Eva Höppner und ihr damaliger Lebensgefährte und späterer Ehemann aus der ''Waldesruh’'' ausgezogen. Später verfiel das Gebäude, dessen Abriss [[1988]] erfolgte<ref>{{Literatur |Autor=[[Bernd Giere]], Thomas Schulz |Titel=Helmstedter Gaststätten – Bilder und Erinnerungen aus vergangenen Zeiten |Auflage=1 |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN= |Seiten=28–29}}</ref>.


<gallery>
<gallery>
1967 09 16 WaldesruhEroeffng Zeitg.jpg|
1967 09 16 WaldesruhEroeffng Zeitg.jpg|
1968 07 20 EroeffnKegelbZeitg.jpg|
1968 07 20 EroeffnKegelbZeitg.jpg|
1968 07 KegelbEroeffZeitg.jpg|
1968 07 KegelbEroeffZeitg.jpg|
Anzeige Spiegel Dancing und Waldesruh.jpg
</gallery>
</gallery>



Aktuelle Version vom 15. August 2026, 09:01 Uhr

Waldesruh’
Gründung 19241980
Branche Gastronomie
Produkte Kaffee, Gebäck, alkoholische und alkoholfreie Getränke
Anschrift Brunnenweg 21
3330 Helmstedt

Die Waldesruh’ (im Volksmund auch Waldesruhe) war eine Waldgaststätte am Brunnenweg. Das Lokal befand sich am Ortsausgang von Helmstedt auf der rechten Seite kurz hinter der Stelle, an der 1936 die Talbrücke Brunnental errichtet wurde.

Geschichte

Das Gebäude wurde 1924 von Alfons Krökel gebaut. Krökel betrieb gleichzeitig eine Kaffee- und Kakaostube in der Kramstraße 3. In der Waldesruhe wurden Tanzveranstaltungen, Konzerte und Familienfeiern ausgerichtet. Später entstand dort, ähnlich wie am Gesundbrunnen, ein Konzertgarten neben dem Gebäude.

Von 1932 bis 1967 waren Martin Schultze und dessen Frau Besitzer der Gaststätte. Am 16. September 1967 wurde die Gaststätte Waldesruh’ von Eva Höppner neu eröffnet. Sie hatte zu dem Zeitpunkt die Gaststätte Waldruhe vom Ehepaar Schultze übernommen. 1968 erfolgte dann der Bau einer Bundeskegelbahn, deren offizielle Inbetriebnahme am 20. Juli 1968 erfolgte. 1971 wurde der Gaststättenbereich total umgebaut und renoviert. Am 21. Dezember 1971 fand die Wiedereröffnung statt. Am 29. November 1978 wurde das im Gebäude untergebrachte Spiegel Dancing fertiggestellt – eine Diskothek der etwas anderen Art. Um 1980 sind Eva Höppner und ihr damaliger Lebensgefährte und späterer Ehemann aus der Waldesruh’ ausgezogen. Später verfiel das Gebäude, dessen Abriss 1988 erfolgte[1].

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Bernd Giere, Thomas Schulz: Helmstedter Gaststätten – Bilder und Erinnerungen aus vergangenen Zeiten. 1. Auflage. 2011, S. 28–29.