Twieflingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine Burg in Twieflingen wird erstmals [[1254]] als Eigengut im Güterverzeichnis der Herren von Heimburg aufgeführt. Eine weitere Erwähnung als „castro Twiflinge“ fand [[1268]] statt. Spätestens [[1363]] befindet sich die Burg aber im Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Sie war an unterschiedliche Pfandnehmer verpfändet, unter anderem [[1370]] an die Ballei Sachsen des Deutschen Ordens. In den welfische Erbteilungen gegen Ende des 14. Jahrhunderts ging sie an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg im Jahre [[1379]] zerstört. Dabei wurde der Bergfried ebenso wie die übrigen Mauern bis auf die Fundamente abgerissen und der Burggraben mit Steinen aufgefüllt. Ihr endgültiges Ende scheint die Burg aber erst [[1391]] gefunden zu haben, als die Städte Braunschweig und Magdeburg sie wegen von ihr ausgehenden Raubzügen zerstörten. Im 16. Jahrhundert stand dort ein Vorwerk des [[Amt Schöningen|Amtes Schöningen]], das von [[1762]] bis [[1952]] eine Domäne war. Von der Burg sind nur noch im Süden des Areals geringe Reste von Wall und Graben vorhanden.<ref>{{Ebidat |ID=6178 |Name=Twieflingen |Autor=Sandy Bieler |Abruf=2021-07-01}}</ref> | Eine Burg in Twieflingen wird erstmals [[1254]] als Eigengut im Güterverzeichnis der Herren von Heimburg aufgeführt. Eine weitere Erwähnung als „castro Twiflinge“ fand [[1268]] statt. Spätestens [[1363]] befindet sich die Burg aber im Besitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Sie war an unterschiedliche Pfandnehmer verpfändet, unter anderem [[1370]] an die Ballei Sachsen des Deutschen Ordens. In den welfische Erbteilungen gegen Ende des 14. Jahrhunderts ging sie an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Lüneburger Erbfolgekrieg wurde die Burg im Jahre [[1379]] zerstört. Dabei wurde der Bergfried ebenso wie die übrigen Mauern bis auf die Fundamente abgerissen und der Burggraben mit Steinen aufgefüllt. Ihr endgültiges Ende scheint die Burg aber erst [[1391]] gefunden zu haben, als die Städte Braunschweig und Magdeburg sie wegen von ihr ausgehenden Raubzügen zerstörten. Im 16. Jahrhundert stand dort ein Vorwerk des [[Amt Schöningen|Amtes Schöningen]], das von [[1762]] bis [[1952]] eine Domäne war. Von der Burg sind nur noch im Süden des Areals geringe Reste von Wall und Graben vorhanden.<ref>{{Ebidat |ID=6178 |Name=Twieflingen |Autor=Sandy Bieler |Abruf=2021-07-01}}</ref> | ||
[[2017]] stellte die [[ | [[2017]] stellte die [[Ortsfeuerwehr Twieflingen]] ihren aktiven Dienst aufgrund zu geringer Personalstärke ein.<ref>Melanie Specht: ''Twieflinger wollen einen Feuerwehr-Verein gründen.'' In: ''Helmstedter Nachrichten.'' Ausgabe vom 14. Oktober 2019.</ref> | ||
=== Eingemeindungen === | === Eingemeindungen === | ||