Emmy Lademann: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Institut war, seinerzeit noch am [[Brunnenweg]], als höhere Töchterschule fester Bestandteil der Schulstadt [[Helmstedt]]. An der Privatschule mit Internat konnten Mädchen seit [[1919]] den staatlich anerkannten Abschluss „Mittlere Reife“ erwerben. Das Institut wurde [[1940]] von der nationalsozialistischen Schulbehörde geschlossen. Während die männlichen Kollegen zum Kriegsdienst eingezogen wurden, übernahm Emmy Lademann zunächst die Aufgabe, an der [[1939]] gegründeten Mittelschule zu unterrichten. Kommissarisch leitete sie diese Schule von [[1943]] bis [[1951]] und wurde anschließend offiziell zur Schulleiterin ernannt. Sie führte die Realschule bis zu ihrer Pensionierung im Jahr [[1956]].<ref name="HeSo" />
Das Institut war, seinerzeit noch am [[Brunnenweg]], als höhere Töchterschule fester Bestandteil der Schulstadt [[Helmstedt]]. An der Privatschule mit Internat konnten Mädchen seit [[1919]] den staatlich anerkannten Abschluss „Mittlere Reife“ erwerben. Das Institut wurde [[1940]] von der nationalsozialistischen Schulbehörde geschlossen. Während die männlichen Kollegen zum Kriegsdienst eingezogen wurden, übernahm Emmy Lademann zunächst die Aufgabe, an der [[1939]] gegründeten Mittelschule zu unterrichten. Kommissarisch leitete sie diese Schule von [[1943]] bis [[1951]] und wurde anschließend offiziell zur Schulleiterin ernannt. Sie führte die Realschule bis zu ihrer Pensionierung im Jahr [[1956]].<ref name="HeSo" />


Am 29. November [[1974]] beschloss der Stadtrat der Realschule II den Namen [[Lademann-Realschule]] zu geben. In der Urkunde heißt es: „In Anerkennung der großen Bedeutung des 1874 gegründeten Witticke-Lademann Institutes für die höhere Mädchenbildung in Land und Stadt Helmstedt und in Würdigung des vorbildlichen pädagogischen Wirkens seiner letzten Direktorin, Frau Emmy Lademann, die von 1940 bis 1956 die Realschule Helmstedt als Leiterin und Rektorin aufbaute, gibt der Rat der Stadt Helmstedt der Realschule II an der Wilhelmstraße den Namen Lademann-Realschule.“<ref name="HeSo" />
Am 29. November [[1974]] beschloss der Stadtrat der Realschule II den Namen [[Lademann-Realschule]] zu geben. In der Urkunde heißt es: „In Anerkennung der großen Bedeutung des [[1874]] gegründeten Witticke-Lademann Institutes für die höhere Mädchenbildung in Land und Stadt [[Helmstedt]] und in Würdigung des vorbildlichen pädagogischen Wirkens seiner letzten Direktorin, Frau Emmy Lademann, die von [[1940]] bis [[1956]] die Realschule Helmstedt als Leiterin und Rektorin aufbaute, gibt der Rat der Stadt [[Helmstedt]] der Realschule II an der [[Wilhelmstraße]] den Namen ''Lademann-Realschule''.“<ref name="HeSo" />


Lademann starb am 10. Juli [[1976]] in [[Helmstedt]] und ist auf dem [[St. Stephani|St. Stephani Friedhof]] beigesetzt.<ref name="HeSo" />
Lademann starb am 10. Juli [[1976]] in [[Helmstedt]] und ist auf dem [[St. Stephani|St. Stephani Friedhof]] beigesetzt.<ref name="HeSo" />