Hans-Otto Kieschke (* 31. März 1923; † 24. Januar 2022) war ein deutscher Politiker (CDU). Von 1974 bis 1991 war er Bürgermeister der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Leben

Kieschke wurde am 31. März 1923 geboren. Sein Abitur legte er in Cottbus ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg absolvierte er in Göttingen eine Ausbildung zum Baustoffkaufmann. Im Jahr 1950 zog er gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth (* 16. August 1924, † 13. September 2018) nach Helmstedt. Dort widmete er sich zunächst seinem beruflichen Werdegang sowie der Gründung und dem Aufbau seiner Familie. Gegen Ende der 1960er-Jahre begann sein kommunalpolitisches Engagement. Von 1968 bis 1991 gehörte er dem Stadtrat an. Von 1974 bis 1991 war er zudem ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt. In dieser Funktion wirkte er über mehrere Jahre an der kommunalen Entwicklung der Kreisstadt mit.[1][2][3]

Kieschke war Mitglied im Lions Club Helmstedt dessen Präsident er 1973/1974 war.

Seinem Engagement als Vorsitzender des Vereins Denkmal Deutsche Einheit ist zu verdanken, dass die erforderlichen Finanzmittel für die Skulptur La voûte des mains, die am 3. Oktober 1995 feierlich der Öffentlichkeit übergeben wurde, innerhalb weniger Monate zusammengekommen sind[4].

Hans-Otto Kieschke war als Unternehmer im Baustoffhandel tätig. Von 1985 bis 1995 gehörte er dem Aufsichtsrat der Hagebau für Niedersachsen an. Später war er Gründungsmitglied der Baubedarf Lehrmann GmbH & Co. KG und dort bis 1998 als Geschäftsführer tätig. Neben seiner beruflichen Laufbahn übernahm Kieschke ehrenamtliche Funktionen in Branchenverbänden. Er wirkte unter anderem als Bezirksvorsitzender der Bezirksgruppe Braunschweig im Verband Norddeutscher Baustoffhändler und war außerdem Mitglied im Vorstand dieses Verbandes.[5]

Am 24. Januar 2022 verstarb Kieschke im Alter von 98 Jahren.

Auszeichnungen

Trivia

Einzelnachweise