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Franz Schönemann

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Franz Schönemann (* 3. September 1868 in Seesen; † 19. April 1953 in Rottorf) war ein deutscher Jurist und von 1898 bis 1919 Bürgermeister von Helmstedt.

Leben[Bearbeiten]

Schönemann hatte das Amt des Bürgermeisters, um das sich neben ihm sieben weitere Juristen beworben hatten, von 1898 bis zum 31. September 1919 inne. Während seiner Amtszeit wurde 1903 das Stadthaus abgerissen und Ende 1905 das neue Rathaus fertiggestellt. Im Jahr 1904 wurde auf seine Initiative hin nach den Plänen des Stadtbaumeisters Schellenberg aufgrund eines Entwurfs der Firma L. Otten aus Bremen das Helmstedter Wasserwerk am Strohmühlenteich errichtet. Von dieser Zeit an gab es nur noch Wasser aus diesem Wasserwerk. Schönemann hatte die Schwierigkeiten des Ersten Weltkrieges und die noch größeren im Jahr danach zu bewältigen. Durch seine Position als Landtagsabgeordneter in Braunschweig schaffte er es mit viel Glück und Geschick, das Beste für die Stadt Helmstedt herauszuholen. Schönemanns Nachfolger im Amt des Bürgermeisters wurde Hermann Velke.[1][2]

Im Helmstedter Kreisblatt war über ihn Folgendes zu lesen:

„Um nur einiges aus seiner Tätigkeit herauszugreifen, sei auf das Armenhaus, das Rathaus, das Wasserwerk, Kapelle des Stephani-Friedhof, die Ernst-August-Schule, Erweiterung der Landwirtschaftlichen Schule, Erweiterung des Krankenhauses, Ausbau der Kanalisation und Neubau des Waisenhauses hingewiesen. Es sind dies Arbeiten, die in die Augen springen: unbemerkt von den meinsten ist jedoch von Bürgermeister Schönemann eine ganz ungeheure Arbeit in den Mauern des Rathauses geleistet, die nur der zu würdigen versteht, der sie kennt.“[1]

Nach seiner Amtszeit zog Schönemann mit seiner Frau auf sein Rittergut nach Rottorf. Dies hatte er sich auch mit dem Vermögen seiner Frau gekauft. Dort starb er am 19. April 1953.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Hans-Ehrhard Müller: Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt, Seite 527, 2. Auflage, 2004.
  2. Hans-Ehrhard Müller: Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt, Seite 581, 2. Auflage, 2004.