Jetzt Fan werden! – Das Helmstedt-Wiki bei Facebook.png Facebook, Twitter.png Twitter

Rieseberg (Naturschutzgebiet)

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Datei:Rieseberg Berg.jpg
Blick hinauf zur Erhebung Rieseberg

Der Rieseberg ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Königslutter am Elm im Landkreis Helmstedt.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG HA 057 ist 173 Hektar groß. Es ist deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet. Das 1974 ausgewiesene, 19 Hektar große Naturwaldreservat „Rieseberg“ ist Bestandteil des Naturschutzgebietes.[1]

Das Naturschutzgebiet liegt im ostbraunschweigischen Hügelland nordwestlich von Königslutter zwischen den Stadtteilen Scheppau, Rieseberg und Lauingen innerhalb des Naturparks Elm Lappwald. Es stellt ein Waldgebiet auf der gleichnamigen Anhöhe unter Schutz. Das Waldgebiet ist von Laubmischwald geprägt. Verbreitet ist naturnaher Eichen-Hainbuchenwald zu finden. Reiner Buchenwald kommt nur vereinzelt auf den höchsten Kuppen vor. Im Südosten des Naturschutzgebietes sind kleinflächig auch Kiefernforste zu finden. Die Wälder verfügen überwiegend über eine gut ausgeprägte Krautschicht. Stellenweise sind Halbtrockenrasen und Steinbrüche zu finden.

Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum für zahlreiche in ihrem Bestand bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Zahlreiche Pflanzenarten erreichen hier außerdem ihre nördliche Verbreitungsgrenze.

Durch das Naturschutzgebiet Rieseberg führt ein Walderlebnispfad des Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen (FEMO).[2]

Das Gebiet steht seit dem 16. November 1983 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Helmstedt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steckbrief des Naturwaldes Rieseberg, Datenbank Naturwaldreservate in Deutschland, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  2. Wald-Erlebnispfad Rieseberg, Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e. V.. Abgerufen am 28. Februar 2012.

Quelle[Bearbeiten]

Der Text/Artikel/Inhalt auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Rieseberg (Naturschutzgebiet) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons Attribution/Share-Alike Lizenz 3.0. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.