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Salzwiese Seckertrift

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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Die Salzwiese Seckertrift ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Jerxheim in der Samtgemeinde Heeseberg im Landkreis Helmstedt.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG BR 011 ist 4 Hektar groß und gänzlich Bestandteil des FFH-Gebietes „Heeseberg-Gebiet“

Das Naturschutzgebiet liegt südöstlich von Jerxheim. Es stellt eine in einer etwa 500 Meter langen und bis zu 250 Meter breiten Senke natürlich entstandene Binnensalzstelle unter Schutz. Die Binnensalzstelle ist eine ökologische Besonderheit mit einer für das Binnenland außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Sie verdankt ihre Entstehung einem in etwa 200 Meter Tiefe anstehendem Salzhut aus Zechsteinsalz. Aus diesem steigt salzhaltiges Grundwasser auf und bedeckt zeitweise in offenen Lachen die Oberfläche, so dass hier Salzwiesen und versumpfte, salzhaltige Bereiche zu finden sind.

Die Salzstelle ist Lebensraum für salztolerante Pflanzen (Halophyten) und Pflanzengesellschaften und entsprechend angepasste Tiere. So finden sich z. B. Quellerfluren, Salzschwadenrasen und Brackwasser-Röhrichte. Das Naturschutzgebiet ist teilweise von Acker-, teilweise von Bracheflächen umgeben. Die Brachen sind ebenfalls salzhaltig. Hier wächst teilweise Andelrasen.[1]

Das Naturschutzgebiet ist für Besucher von einer Beobachtungsplattform aus erlebbar, die über einen Holzbohlenweg erreichbar ist.[2]

Das Gebiet steht seit dem 2. Januar 1977 unter Naturschutz. Das Naturschutzgebiet ersetzt das im Juni 1969 ausgewiesene Landschaftsschutzgebiet. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Helmstedt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landschaftsrahmenplan Landkreis Helmstedt (PDF; 12,2 MB), Abschnitt Salzvegetation des Binnenlandes, Seite 70. Landkreis Helmstedt, Umweltamt. Abgerufen am 28. Februar 2012.
  2. Geotope im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung (PDF; 8,5 MB), Naturschutz und Besucherlenkung in ausgewählten Geotopen des Nationalen GeoParks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen. Abschlussbericht, Mai 2008, Seite 58. Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen. Abgerufen am 28. Februar 2012.

Quelle[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]