Georg Fein sen.: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Dieser Artikel|befasst sich mit Georg Fein Senior.<br />Für seinen gleichnamigen Sohn siehe: [[Georg Fein junior]]}}
{{Dieser Artikel|befasst sich mit Georg Fein sen. Für seinen gleichnamigen Sohn siehe: [[Georg Fein jun.]]}}
'''Georg Fein senior''' (* 23. Februar [[1755]] in Hameln; † 15. April [[1813]] in Kassel) war ein deutscher Notar und von 1790 bis 1808 – also sogar bis in die Zeit des Königreiches Westphalen hinein – [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] (damals ''Kantonmaire'' bezeichnet) von [[Helmstedt]].
'''Georg Fein sen.''' (* 23. Februar [[1755]] in Hameln; † 15. April [[1813]] in Kassel) war ein deutscher Notar und von 1790 bis 1808 – also sogar bis in die Zeit des Königreiches Westphalen hinein – [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] (damals ''Kantonmaire'' bezeichnet) von [[Helmstedt]].


== Leben ==
== Leben ==
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Das Amt des Bürgermeisters hatte Fein sen. von 1790 bis 1808 inne. Während dieser Zeit, in der er im [[Rathaus (Helmstedt)|Stadthaus]] (damals ''Hôtel de ville'' bezeichnet) wohnte, setzte er sich leider vergeblich für die Erhaltung der [[Universität Helmstedt]] ein; auch als er 1791 bei einem Aufstand der Studenten vermittelte. Georg Fein sen. hat sich um Helmstedt verdient gemacht. Sein Nachfolger wurde [[Johann August Philipp Ferber]].
Das Amt des Bürgermeisters hatte Fein sen. von 1790 bis 1808 inne. Während dieser Zeit, in der er im [[Rathaus (Helmstedt)|Stadthaus]] (damals ''Hôtel de ville'' bezeichnet) wohnte, setzte er sich leider vergeblich für die Erhaltung der [[Universität Helmstedt]] ein; auch als er 1791 bei einem Aufstand der Studenten vermittelte. Georg Fein sen. hat sich um Helmstedt verdient gemacht. Sein Nachfolger wurde [[Johann August Philipp Ferber]].


Sein am 8. Juni 1803 geborener Sohn [[Georg Fein junior]] ist in der allgemeinen Politik bekannt geworden. Ab 1805 wurde Georg Fein sen. Probst des Klosters St. Lorenz und bekannte sich nach 1806 zu Napoleon und zum Königreich Westphalen. 1810 wurde er Generalinspekteur der indirekten Steuern der Staatsdomänen für das Königreich Westphalen sowie der Domänen (1811) und provisorischer Generaldirektor der Domänen (1811).
Sein am 8. Juni 1803 geborener Sohn [[Georg Fein jun.]] ist in der allgemeinen Politik bekannt geworden. Ab 1805 wurde Georg Fein sen. Probst des Klosters St. Lorenz und bekannte sich nach 1806 zu Napoleon und zum Königreich Westphalen. 1810 wurde er Generalinspekteur der indirekten Steuern der Staatsdomänen für das Königreich Westphalen sowie der Domänen (1811) und provisorischer Generaldirektor der Domänen (1811).


Georg Fein sen. verstarb am 15. April [[1813]] in Kassel.<ref>Dieter Lent: ''Nachlaß des Demokraten Georg Fein (1803–1869) sowie Familie Fein (1737–) ca. 1772–1924''. Niedersächsische Archivverwaltung, Wolfenbüttel 1991. Seite 6.</ref><ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=525}}</ref><ref>[[Melsene Johansen]]: Broschüre ''100 Jahre Helmstedter Rathaus'', Seite 12, 2006.</ref>
Georg Fein sen. verstarb am 15. April [[1813]] in Kassel.<ref>Dieter Lent: ''Nachlaß des Demokraten Georg Fein (1803–1869) sowie Familie Fein (1737–) ca. 1772–1924''. Niedersächsische Archivverwaltung, Wolfenbüttel 1991. Seite 6.</ref><ref>{{Literatur |Autor=[[Hans-Ehrhard Müller]] |Titel=Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt |Auflage=2 |Verlag= |Ort= |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=525}}</ref><ref>[[Melsene Johansen]]: Broschüre ''100 Jahre Helmstedter Rathaus'', Seite 12, 2006.</ref>