Robert Hasenfuß

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Robert Hasenfuß (* 1. Februar 1889 in Poppelsdorf; † 30. Juni 1970 in Helmstedt) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1949 bis 1950 und 1964 bis 1968 Bürgermeister der Stadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland und von 1952 bis 1954 Landrat des Landkreises.

Leben

Hasenfuß besuchte eine Schule in Helmstedt und absolvierte anschließend eine kaufmännische Ausbildung. Danach war er im Einzelhandel in Magdeburg und Leipzig tätig.

Während des Ersten Weltkriegs nahm er als Soldat am Krieg teil, geriet in Gefangenschaft und wurde in der Schweiz interniert. In dieser Zeit studierte er an der Handelshochschule in St. Gallen. Nach Kriegsende übernahm er 1918 die Funktion eines Handelsbevollmächtigten bei der Überland-Zentrale Helmstedt.

In der Zeit der Weimarer Republik war Hasenfuß Stadtverordneter in Helmstedt. Von 1923 bis 1954 übte er zudem das Amt des Betriebsratsvorsitzenden aus. Darüber hinaus betrieb er eine größere Imkerei.

Nach 1945 trat er der CDU bei. Er wurde Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Helmstedt sowie Leiter der Helmstedter Zonenrand-Betreuungsstelle. Im Jahr 1954 übernahm er außerdem das Ehrenamt eines Sozialrichters.

Öffentliche Ämter

Hasenfuß war Mitglied des Stadtrates von Helmstedt sowie des Kreistages des Landkreises Helmstedt.

Vom 2. Dezember 1952 bis zum 13. Dezember 1954 amtierte er als Landrat des Landkreises Helmstedt.

Er war in zwei Zeitabschnitten Bürgermeister der Stadt Helmstedt: zunächst von 1949 bis 1950 und später erneut von 1964 bis 1968.

Zwischen dem 6. Mai 1955 und dem 5. Juni 1967 gehörte er in der dritten bis fünften Wahlperiode dem Niedersächsischen Landtag an. Dort war er vom 23. September 1955 bis zum 5. Juni 1967 Vorsitzender des Eingabenausschusses. Vom 9. Mai 1955 bis zum 5. Mai 1959 war er Mitglied der DP/CDU-Fraktion.

Ehrungen

Literatur

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 142.