Wittich Schobert: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben und Beruf ==
== Leben und Beruf ==
Nach dem Besuch der [[Grundschule Emmerstedt]] und der [[Orientierungsstufe III Amtsgasse|Orientierungsstufe Helmstedt]] legte er 1990 sein Abitur am Gymnasium [[Julianum]] in [[Helmstedt]] ab. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Wolfsburg. Bis 1999 war er als leitender Redakteur tätig und ist seitdem Mitherausgeber des [[Helmstedter Sonntag]].
Schobert wurde am 4. Juli [[1970]] in [[Helmstedt]] geboren und ist evangelischer Konfession. Nach dem Besuch der [[Grundschule Emmerstedt]] und der [[Orientierungsstufe III Amtsgasse|Orientierungsstufe Helmstedt]] legte er 1990 sein Abitur am Gymnasium [[Julianum]] in [[Helmstedt]] ab. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Wolfsburg. Danach begann er eine journalistische Laufbahn. Von [[1993]] bis [[1994]] arbeitete er als selbstständiger Journalist für die ''Braunschweiger Zeitung'' und die ''Volksstimme Magdeburg''. Anschließend war er von [[1994]] bis [[1999]] leitender Redakteur beim [[Helmstedter Blitz]]. Seit [[1999]] ist er geschäftsführender Gesellschafter der ''Phönix Verlags GmbH'', dem Verlag des [[Helmstedter Sonntag]]. Schobert engagiert sich in verschiedenen sozialen und ehrenamtlichen Organisationen, darunter als Vorsitzender der Bürgerstiftung Barmke und in regionalen Vereinsstrukturen.


== Politik ==
== Politik ==
Im Mai [[1986]] trat Schobert in die Junge Union ein. Dort wurde er zum Stadt- und Kreisvorsitzenden ernannt und ist seit [[2005]] Ehrenmitglied. Mitglied der [[CDU]] wurde er im Mai [[1987]] und belegte dort seit [[1989]] verschiedene Parteiämter. Von [[2001]] bis [[2012]] war er Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Helmstedt.
m Mai [[1986]] trat Wittich Schobert der Jungen Union bei. Innerhalb der Organisation übernahm er Aufgaben als Stadt- und Kreisvorsitzender und erhielt [[2005]] die Ernennung zum Ehrenmitglied. Im Mai [[1987]] wurde er Mitglied der [[CDU]] und bekleidete ab [[1989]] verschiedene Parteiämter. Von [[2001]] bis [[2012]] war er Kreisvorsitzender des [[CDU]]-Kreisverbandes Helmstedt.


[[1991]] wurde Wittich Schobert Ortsbürgermeister seines Heimatdorfes [[Barmke]]. Seiner Zeit war er mit 21 Jahren der jüngste Bürgermeister in Deutschland. Er wurde insgesamt drei mal für dieses Amt wiedergewählt. [[1996]] folgt die Wahl in den Helmstedter Stadtrat. Unter anderem war er als Vorsitzender des „Umweltausschusses“ und als Vorsitzender des „Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ tätig. In der Fraktion war er bis zum Jahr [[2006]] als Fraktionsgeschäftsführer tätig. Ebenfalls seit [[1996]] war er Mitglied des Helmstedter Kreistages. Dort war er einige Jahre stellvertretender Vorsitzender des „Umweltausschusses“ und des „Ausschusses für Sport, Jugend, Kultur und Heimatgeschichte“. Seit November [[2006]] war er als stellvertretender Landrat aktiv. Des Weiteren war er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.
[[1991]] wurde Schobert zum Ortsbürgermeister seines Heimatortes [[Barmke]] gewählt. Mit 21 Jahren war er zu diesem Zeitpunkt der jüngste Bürgermeister in Deutschland. Er wurde insgesamt drei mal für dieses Amt wiedergewählt. [[1996]] erfolgte seine Wahl in den Stadtrat von [[Helmstedt]], wo er unter anderem Vorsitzender des „Umweltausschusses“ sowie des „Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ war. Bis [[2006]] fungierte er außerdem als Fraktionsgeschäftsführer der [[CDU]]-Fraktion. Ebenfalls seit [[1996]] gehörte er dem Helmstedter Kreistag an und war dort mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender des „Umweltausschusses“ sowie des „Ausschusses für Sport, Jugend, Kultur und Heimatgeschichte“. Zwischen November [[2006]] und Mitte [[2008]] übte er das Amt des stellvertretenden [[Landrat]]s aus und war stellvertretender Vorsitzender der [[CDU]]-Kreistagsfraktion.


Vom 4. März [[2003]] bis 31. Oktober [[2011]] vertrat er die Belange der Bürger:innen des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]] als Landtagsabgeordneter in Hannover. Er war Mitglied im „Ausschuss für Bundes-, Europa- und Medienangelegenheiten“ sowie Mitglied im „Unterausschuss für die Weiterentwicklung des Abgeordnetengesetzes und der Verhaltensregeln des Niedersächsischen Landtages“.
Vom 4. März [[2003]] bis zum 31. Oktober [[2011]] vertrat Schobert den [[Landkreis Helmstedt|Landkreis Helmstedt]] als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Während dieser Zeit war er Mitglied im „Ausschuss für Bundes-, Europa- und Medienangelegenheiten“ sowie im „Unterausschuss für die Weiterentwicklung des Abgeordnetengesetzes und der Verhaltensregeln des Niedersächsischen Landtages“.


Bei der [[Kommunalwahl 2011 (Landkreis Helmstedt)#Helmstedt|Bürgermeisterwahl am 11. September 2011]] setzte er sich mit 45,7 % der Stimmen gegen [[Friedhelm Possemeyer]] ([[SPD]], 33,7 %) und [[Frank Neddermeier]] (Bürgerforum Helmstedt, 20,6 %) durch. Daraufhin legte Schobert sein Abgeordnetenmandat nieder; für ihn rückte Joachim Stünkel in den Landtag nach. Bei der nach der am 1. Juli [[2017]] vollzogenen Fusion der Stadt [[Helmstedt]] mit der Gemeinde [[Büddenstedt]] nötig gewordenen [[Bürgermeisterwahl 2017 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 24. September 2017]] setzte er sich in direkter Wahl mit 55,50 % der abgegebenen Stimmen gegen [[Verena Ahrendts]] ([[Wählergruppe|UWG]], 4,97 %), [[Stefan Broughman]] ([[AfD]], 6,27 %) und [[Hans-Jürgen Schünemann]] ([[SPD]], 33,26 %) durch.
Bei der [[Bürgermeisterwahl  2011 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 11. September 2011]] setzte er sich gegen [[Friedhelm Possemeyer]] ([[SPD]]) und [[Frank Neddermeier]] ([[Wählergruppe|Bürgerforum Helmstedt]]) durch. Im Anschluss legte Schobert sein Landtagsmandat nieder; sein Nachfolger wurde Joachim Stünkel.
 
Nach der am 1. Juli [[2017]] vollzogenen Fusion der Stadt [[Helmstedt]] mit der Gemeinde [[Büddenstedt]] fand am 24. September [[2017]] eine [[Bürgermeisterwahl 2017 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl]] statt, bei der Schobert in direkter Wahl 55,50 % der Stimmen erhielt. Er setzte sich gegen [[Verena Ahrendts]] ([[Wählergruppe|UWG]], 4,97 %), [[Stefan Broughman]] ([[AfD]], 6,27 %) und [[Hans-Jürgen Schünemann]] ([[SPD]], 33,26 %) durch.


== Privates ==
== Privates ==

Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 18:07 Uhr

Wittich Schobert (* 4. Juli 1970 in Helmstedt) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Bürgermeister der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland.

Leben und Beruf

Schobert wurde am 4. Juli 1970 in Helmstedt geboren und ist evangelischer Konfession. Nach dem Besuch der Grundschule Emmerstedt und der Orientierungsstufe Helmstedt legte er 1990 sein Abitur am Gymnasium Julianum in Helmstedt ab. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in Wolfsburg. Danach begann er eine journalistische Laufbahn. Von 1993 bis 1994 arbeitete er als selbstständiger Journalist für die Braunschweiger Zeitung und die Volksstimme Magdeburg. Anschließend war er von 1994 bis 1999 leitender Redakteur beim Helmstedter Blitz. Seit 1999 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Phönix Verlags GmbH, dem Verlag des Helmstedter Sonntag. Schobert engagiert sich in verschiedenen sozialen und ehrenamtlichen Organisationen, darunter als Vorsitzender der Bürgerstiftung Barmke und in regionalen Vereinsstrukturen.

Politik

m Mai 1986 trat Wittich Schobert der Jungen Union bei. Innerhalb der Organisation übernahm er Aufgaben als Stadt- und Kreisvorsitzender und erhielt 2005 die Ernennung zum Ehrenmitglied. Im Mai 1987 wurde er Mitglied der CDU und bekleidete ab 1989 verschiedene Parteiämter. Von 2001 bis 2012 war er Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Helmstedt.

1991 wurde Schobert zum Ortsbürgermeister seines Heimatortes Barmke gewählt. Mit 21 Jahren war er zu diesem Zeitpunkt der jüngste Bürgermeister in Deutschland. Er wurde insgesamt drei mal für dieses Amt wiedergewählt. 1996 erfolgte seine Wahl in den Stadtrat von Helmstedt, wo er unter anderem Vorsitzender des „Umweltausschusses“ sowie des „Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung“ war. Bis 2006 fungierte er außerdem als Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Fraktion. Ebenfalls seit 1996 gehörte er dem Helmstedter Kreistag an und war dort mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender des „Umweltausschusses“ sowie des „Ausschusses für Sport, Jugend, Kultur und Heimatgeschichte“. Zwischen November 2006 und Mitte 2008 übte er das Amt des stellvertretenden Landrats aus und war stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.

Vom 4. März 2003 bis zum 31. Oktober 2011 vertrat Schobert den Landkreis Helmstedt als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Während dieser Zeit war er Mitglied im „Ausschuss für Bundes-, Europa- und Medienangelegenheiten“ sowie im „Unterausschuss für die Weiterentwicklung des Abgeordnetengesetzes und der Verhaltensregeln des Niedersächsischen Landtages“.

Bei der Bürgermeisterwahl am 11. September 2011 setzte er sich gegen Friedhelm Possemeyer (SPD) und Frank Neddermeier (Bürgerforum Helmstedt) durch. Im Anschluss legte Schobert sein Landtagsmandat nieder; sein Nachfolger wurde Joachim Stünkel.

Nach der am 1. Juli 2017 vollzogenen Fusion der Stadt Helmstedt mit der Gemeinde Büddenstedt fand am 24. September 2017 eine Bürgermeisterwahl statt, bei der Schobert in direkter Wahl 55,50 % der Stimmen erhielt. Er setzte sich gegen Verena Ahrendts (UWG, 4,97 %), Stefan Broughman (AfD, 6,27 %) und Hans-Jürgen Schünemann (SPD, 33,26 %) durch.

Privates

Schobert war mit Patricia Schobert verheiratet[1] und lebt in Barmke. Am 27. Juli 2024 heiratet er seine Partnerin Antje Rother.[2]

Trivia

Schobert ist Ehrenpräsident des Barmker Junggesellenvereins. Mitte Januar 2012 wurde Wittich Schobert zum Vorsitzenden des Vereins Grenzenlos – Wege zum Nachbarn gewählt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. https://www.yumpu.com/de/document/view/5639127/helmstedt-wittich-schobert
  2. Familienanzeige „Wir trauen uns“. In: Helmstedter Sonntag. 21. Juli 2024, S. 9.