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Maschsiedlung (Stadtviertel)

Aus Helmstedt-Wiki
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Die Maschsiedlung ist ein Stadtviertel der Kreisstadt Helmstedt im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen in Deutschland. Es ist das Gebiet, das durch Maschweg, Walbecker Straße und die Bundesautobahn 2 begrenzt wird. Hier befinden sich das Maschstadion und das Schützenhaus.

Geschichte

Einst wurde dieses Gebiet als Acker genutzt.

Die Siedlung entstand in den 1950er-Jahren und umfasste zunächst zehn Straßen. Die ersten Häuser wurden 1954 bezogen. An der Entwicklung der Siedlung waren die Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke (BKB) maßgeblich beteiligt. Das Unternehmen verfolgte dabei das Ziel, Wohnraum für seine im Tagebau-Revier beschäftigten Mitarbeitenden zu schaffen. Ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung des Vorhabens wurde von den Erstbeziehenden geleistet, die in erheblichem Umfang Eigenleistungen erbrachten. Insgesamt entstanden zunächst 96 Reihenhäuser. Nach deren Fertigstellung wurde am Richard-Wagner-Platz das erste Hochhaus in Helmstedt errichtet.[1]

In der Stadtverordnetensitzung vom 24. Juni 1954 wurde beschlossen, den Straßen die Namen von Tondichtern zu geben. Die Häuser wurden größtenteils durch die Wohnungsbaugesellschaft niedersächsischer Braunkohlenwerke erbaut.[2]

Straßen

Die folgenden Straßen sind diesem Stadtviertel zugeordnet:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Dirk Fochler: Masch-Siedlung ist 60 Jahre alt. In: Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten. 12. Oktober 2014, abgerufen am 16. August 2026.
  2. Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung. 3. Auflage. Helmstedt 1986.