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Steinmühlenkamp (Stadtviertel)

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Der Steinmühlenkamp (im Volksmund Brandt’sche Wiesen, früher Amtmann Brandt’s Wiese, selten Ludgeriwiesen) ist ein Stadtviertel der Stadt Helmstedt. Dieses Wohngebiet ist zwischen Beendorfer Landstraße und Magdeburger Chaussee einerseits und Lappwald und Eisenbahndamm andererseits im Osten der Stadt gelegen.

Im Volksmund wird dieses Gebiet Brandt’sche Wiesen genannt, nach dem ehemaligen Pächter des Klostergutes St. Ludgeri, Oberamtmann Brandt († 1946). Selten ist der Name Ludgeriwiesen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet wurde seit 1960 bebaut. Hier hat das Institut für Bauforschung in Verbindung mit der Niedersächsischen Heimstätte und anderen Wohnungsbaugesellschaften verschiedene Beispielvorhaben also Demonstrationsbauprogramme durchgeführt. Auf Vorschlag des Stadtdirektors Ernst Gerlach erklärte sich der Arbeitsausschuss des Ortskuratoriums „Unteilbares Deutschland“ in seiner Sitzung vom 24. Januar 1962 damit einverstanden, die Straßen im Neubaugebiet Steinmühlenkamp nach mitteldeutschen Städten zu benennen. Dieser Bitte wurde vom Rat entsprochen. Der Name Steinmühlenkamp ist schon sehr alt. Im Mittelalter befand sich hier der Steinmühlenteich mit einer Wassermühle des Klosters St. Ludgero. Der Teich ist inzwischen wieder ausgebracht worden.[1]

Im Dezember 2008 endeten umfangreiche Fassadensanierungsarbeiten an den Hochhäusern der Wohnungsbaugesellschaft (kurz WBG) an der Brandenburger Straße. Die 96 Wohneinheiten dieses Gebäudes wurden im Jahr 1966 erstmals bezogen. Bei der im Sommer 2008 begonnenen Sanierung ging es der WBG jedoch nicht nur um eine optische Aufwertung. Hauptgrund für die Aufbringung einer Vollwärmeschutzfassade waren die steigenden Energiekosten.[2]

Straßen dieses Stadtviertels[Bearbeiten]

Die folgenden Straßen sind diesem Stadtviertel zugeordnet:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Robert Schaper: Die Helmstedter Straßen – Ihre Entstehung, Lage und Benennung, (3. vermehrte Auflage, Manuskript, 1986).
  2. Helmstedter Sonntag, In neuem Glanz, (Website des Helmstedter Sonntag, 18. Januar 2009).