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Bundesstraße 1

aus Helmstedt-Wiki, der freien Enzyklopädie über den Landkreis Helmstedt
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Die Bundesstraße 1 (kurz B 1) ist eine Bundesstraße. Sie verläuft auch durch den Landkreis Helmstedt.

Streckenverlauf im Landkreis Helmstedt[Bearbeiten]

Auf dem Streckenabschnitt von Abbenrode über Bornum am Elm, einem Ortsteil von Königslutter am Elm, und teilweise bis nach Königslutter durchfährt man den Landkreis Helmstedt und hat einen guten Ausblick in Richtung Wolfsburg zur linken und zum Elm zur rechten Seite hin. Bereits vor Königslutter fällt dem Nutzer der B 1 der Kaiserdom ins Auge. Im Stadtkern führt die B 1 an den Resten der alten Stadtmauer entlang und schließlich durch den Ortsteil Sunstedt am Klostergut Hagenhof vorbei nach Süpplingen und Helmstedt.

Streckenverlauf in Helmstedt[Bearbeiten]

Ursprünglich verlief die B 1 durch das von einer mittelalterlichen Stadtbefestigung und Wällen umgebene Zentrum von Helmstedt: Sie führte unter dem ehemaligen Stadttor, dem sogenannten „Hausmannsturm“, hindurch und bildete dann die historische Hauptstraße des Ortes, die Neumärker Straße. Als diese Straße zur Fußgängerzone erklärt wurde, musste auch die B 1 verlegt werden: Sie tangierte weiterhin das Stadtzentrum und bildete eine wichtige Verkehrsader der Stadt, jedoch verlief sie nun jenseits der historischen Wall-Anlagen.

Seit im Jahr 2005 eine Süd-Umgehung fertiggestellt und freigegeben wurde, verläuft die B 1 von Westen kommend über diese Neubaustrecke südlich der Stadt in Richtung Magdeburg und kreuzt hierbei die B 244; das Stadtgebiet wird nicht mehr berührt. Unmittelbar vor Helmstedt liegen auf der linken Seite sehenswerte Hünengräber (die Lübbensteine). Im weiteren Verlauf der Umgehung sind interessante Blicke in den angrenzenden (ehemaligen) Tagebau möglich bevor der Lappwald durchquert wird. Entlang der B 1 ist von der ehemaligen innerdeutschen Grenze nichts mehr zu sehen. Wer sich aber einen Einblick verschaffen will, biegt von der B 1 der Ausschilderung folgend auf die BAB-Auffahrt Helmstedt/Ost ab und gelangt so nach etwa 500 Metern zum ehemaligen Grenzübergang Helmstedt-Marienborn. Die B 1 endete während der deutschen Teilung unmittelbar hinter Helmstedt an den Sperranlagen, ein Grenzübertritt war nur auf der A 2 möglich.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Reichsstraße 1 vor und nach dem 2. Weltkrieg[Bearbeiten]

Ausgebrannter Omnibus nach 1945 an der innerdeutschen Grenze zwischen Helmstedt und Morsleben

Die Reichsstraße 1 (R1) führte bis zum Ende des 2. Weltkriegs von Aachen über 1392 Kilometer bis Königsberg und war somit eine der längsten Reichsstraßen in Deutschland. Durch die Teilung Deutschlands wurde sie zwischen Helmstedt und Morsleben unterbrochen und durch einen in den letzten Kriegstagen zerstörten Omnibusanhänger (Ausgebrannter Omnibus) blockiert. In der DDR führte sie als Fernstraße 1 (F1) weiter über Berlin, wo sie wegen der Teilung Berlins erneut unterbrochen war, bis zur polnischen Grenze nach Küstrin-Kietz. Nach der Wiedervereinigung führt sie nun wieder von Aachen bis Küstrin-Kietz an der Oder.

Verkehrsunfall am 14. Juni 2011[Bearbeiten]

Christoph 30 startet nach Unfallopferaufnahme von der Bundesstraße 244 bei Helmstedt

Ein Verkehrsunfall an der Ampelkreuzung der Bundesstraße 1/Braunschweiger Tor forderte am 14. Juni 2011 gegen 9:40 Uhr einen Leicht- und einen Schwerverletzten, der mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 in die Klinik geflogen werden musste. Die Ampelanlage war ausgefallen und ein 77-jähriger Golf-Fahrer übersah einen auf der Bundesstraße 244 kommenden vorfahrtberechtigten LKW-Fahrer. Es kam zum Unfall, bei dem der Golf in einen Graben geschleudert wurde und der LKW gegen zwei weitere an der Kreuzung wartende Fahrzeuge krachte. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 40.000 Euro.

Quelle[Bearbeiten]

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