Helmstedt: Unterschied zwischen den Versionen

 
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{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Helmstedt; zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet siehe [[Helmstedt (gemeindefreies Gebiet)]].}}
{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt Helmstedt; zum gleichnamigen gemeindefreien Gebiet siehe [[Helmstedt (gemeindefreies Gebiet)]].}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art                  = Stadt
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|Name                = Helmstedt
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|Wappen              = Wappen Stadt Helmstedt.png
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|Bundesland          = Niedersachsen
| Bundesland          = Niedersachsen
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|Landkreis            = Landkreis Helmstedt
| Landkreis            = Landkreis Helmstedt
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|Einwohner            = 25099
| Einwohner            = 25099
|Stand                = 2024-12-31
| Stand                = 2024-12-31
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|Kfz                  = [[HE]]
| Kfz                  = [[HE]]
|Gemeindeschlüssel    = 03 1 54 028
| Gemeindeschlüssel    = 03154028
|Gliederung          = 5 Stadtteile<ref name="Gebietsänderungsvertrag">{{Internetquelle |url=https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/01_Rathaus/Virtuelle_Verwaltung/Ortsrecht_neu/Gebietsaenderungsvertrag_HE_-_BUE.pdf |titel=Lesefassung des Gebietsänderungsvertrages zwischen der Stadt Helmstedt und der Gemeinde Büddenstedt vom 13. September 2016 unter Einbeziehung der 1. Änderung vom 11.05.2017 |seiten=3, § 2, Abs. 3 |format=PDF |hrsg=Stadt Helmstedt |datum=2017 |abruf=2025-08-15 |sprache=Deutsch}}</ref>
| LOCODE              = DE HEL
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| Gliederung          = 5 Stadtteile<ref name="Gebietsänderungsvertrag">{{Internetquelle |url=https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload/01_Rathaus/Virtuelle_Verwaltung/Ortsrecht_neu/Gebietsaenderungsvertrag_HE_-_BUE.pdf |titel=Lesefassung des Gebietsänderungsvertrages zwischen der Stadt Helmstedt und der Gemeinde Büddenstedt vom 13. September 2016 unter Einbeziehung der 1. Änderung vom 11.05.2017 |seiten=3, § 2, Abs. 3 |format=PDF |hrsg=Stadt Helmstedt |datum=2017 |abruf=2025-08-15}}</ref>
|Adresse              = [[Markt]] 1<br />[[38350]] Helmstedt
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|Adresse-Verband      =  
| Adresse              = [[Markt]] 1<br />[[38350]] Helmstedt
|Website              = [https://www.stadt-helmstedt.de stadt-helmstedt.de]
| Adresse-Verband      =  
|Bürgermeister        = [[Wittich Schobert]]
| Website              = [https://www.stadt-helmstedt.de stadt-helmstedt.de]
|Bürgermeistertitel  =
| Bürgermeister        = [[Wittich Schobert]]
|Partei              = CDU
| Bürgermeistertitel  =
| Partei              = CDU
}}
}}
'''Helmstedt''' (plattdeutsch ''Helmstidde'') ist die Kreisstadt des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]] in Niedersachsen (Deutschland) und eine selbständige Gemeinde. Sie liegt zwischen [[Elm]] und [[Lappwald]], etwa 36 km östlich von Braunschweig und etwa 45 km westlich von Magdeburg an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
'''Helmstedt''' (plattdeutsch ''Helmstidde'') ist die Kreisstadt des [[Landkreis Helmstedt|Landkreises Helmstedt]] in Niedersachsen in Deutschland und eine selbständige Gemeinde. Sie liegt zwischen [[Elm]] und [[Lappwald]], etwa 36 km östlich von Braunschweig und etwa 45 km westlich von Magdeburg an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.


Während der deutschen Teilung befand sich hier an der [[Bundesautobahn 2]] der wichtigste Grenzübergang ([[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Kontrollpunkt Helmstedt]]) zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik sowie der westliche Endpunkt einer der Transitstrecken nach West-Berlin. Das Pendant als Grenzbahnhof war der [[Bahnhof Helmstedt]].
Während der deutschen Teilung befand sich hier an der [[Bundesautobahn 2]] der wichtigste Grenzübergang ([[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn|Kontrollpunkt Helmstedt]]) zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik sowie der westliche Endpunkt einer der Transitstrecken nach West-Berlin. Das Pendant als Grenzbahnhof war der [[Bahnhof Helmstedt]].
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=== Mittelalter ===
=== Mittelalter ===
[[Datei:Helmstedt Stadtansicht Merian 1640.jpg|thumb|Stadtansicht von Helmstedt um 1654 nach einem Kupferstich von Matthäus Merian]]
[[Datei:Helmstedt Stadtansicht Merian 1640.jpg|mini|Stadtansicht von Helmstedt um 1654 nach einem Kupferstich von Matthäus Merian]]
Helmstedt entwickelte sich in der Nähe des Benediktinerklosters [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]], das vermutlich um 800 als Missionszelle von Liudger, dem ersten Bischof von Münster, gegründet wurde. Es bestand stets eine enge Verbindung zum [[Kloster Werden]] (heute ein Stadtteil von Essen), die seit der Mitte des 12. Jahrhunderts auch urkundlich belegt ist. Die älteste politische Einteilung der Region geht bis ins frühe Mittelalter auf die Gaue zurück. Die Region Helmstedt war Teil von Derlingau und Nordthüringgau. Im Laufe des Mittelalters ersetzten die Grafschaften die Gaue. Über Kaiser Lothar III. von [[Süpplingenburg]] fielen die umliegenden Helmstedter Besitzungen an die Welfen. Bis zum Jahr 1490 waren noch die Äbte des Klosters Werden-Ludgeri die Stadtherren von Helmstedt, die anschließend ihre Rechte an die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg abtraten.
Helmstedt entwickelte sich in der Nähe des Benediktinerklosters [[Kloster St. Ludgeri|St. Ludgeri]], das vermutlich um 800 als Missionszelle von Liudger, dem ersten Bischof von Münster, gegründet wurde. Es bestand stets eine enge Verbindung zum [[Kloster Werden]] (heute ein Stadtteil von Essen), die seit der Mitte des 12. Jahrhunderts auch urkundlich belegt ist. Die älteste politische Einteilung der Region geht bis ins frühe Mittelalter auf die Gaue zurück. Die Region Helmstedt war Teil von Derlingau und Nordthüringgau. Im Laufe des Mittelalters ersetzten die Grafschaften die Gaue. Über Kaiser Lothar III. von [[Süpplingenburg]] fielen die umliegenden Helmstedter Besitzungen an die Welfen. Bis zum Jahr 1490 waren noch die Äbte des Klosters Werden-Ludgeri die Stadtherren von Helmstedt, die anschließend ihre Rechte an die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg abtraten.


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=== Universität Helmstedt ===
=== Universität Helmstedt ===
→ ''Hauptartikel: [[Universität Helmstedt]]''
{{Hauptartikel|Universität Helmstedt}}


Die [[Academia Julia|Universität ''Academia Julia'']] wurde von Herzog Julius am 15. Oktober [[1576]] gestiftet; sein Sohn Heinrich Julius war der erste Rektor. Die Universität prägte das Leben von 1576-1810 in der Stadt, die inzwischen Mitglied der Hanse geworden war, erheblich. Die Herzöge holten Gelehrte wie den Humanisten Georg Calixt, den großen Einigungstheologen, der hier eine Schule der Philosophie gründete, den Universalgelehrten Hermann Conring, Doktor der Medizin, der Theologie, der Philosophie und Jurist zugleich, oder den berühmten Italiener Giordano Bruno, der die Lehre des Kopernikus vertrat und deswegen Jahre später in Rom auf einem Scheiterhaufen endete, an die Universität nach Helmstedt. Die Universität beeinflusste die Entwicklung der Stadt beinahe 234 Jahre lang. Das Ensemble der Universitätsbauten mit dem [[Juleum]] als Hauptgebäude ist bis heute eine architektonische Augenweide. Grundlegende Veränderungen ergaben sich während der „Franzosenzeit“ 1806 bis 1813. Jérôme Bonaparte, der Bruder Napoleons, regierte das Königreich Westphalen, zu dem auch Helmstedt gehörte. Auf seinen Befehl vom 10. Dezember 1809 wurde der Universitätsbetrieb nach Ende des Wintersemesters zum 1. Mai [[1810]] endgültig eingestellt. Interventionen zahlreicher bedeutender Universitätsangehöriger, darunter auch des Theologieprofessors Henke, blieben erfolglos.
Die [[Academia Julia|Universität ''Academia Julia'']] wurde von Herzog Julius am 15. Oktober [[1576]] gestiftet; sein Sohn Heinrich Julius war der erste Rektor. Die Universität prägte das Leben von 1576-1810 in der Stadt, die inzwischen Mitglied der Hanse geworden war, erheblich. Die Herzöge holten Gelehrte wie den Humanisten Georg Calixt, den großen Einigungstheologen, der hier eine Schule der Philosophie gründete, den Universalgelehrten Hermann Conring, Doktor der Medizin, der Theologie, der Philosophie und Jurist zugleich, oder den berühmten Italiener Giordano Bruno, der die Lehre des Kopernikus vertrat und deswegen Jahre später in Rom auf einem Scheiterhaufen endete, an die Universität nach Helmstedt. Die Universität beeinflusste die Entwicklung der Stadt beinahe 234 Jahre lang. Das Ensemble der Universitätsbauten mit dem [[Juleum]] als Hauptgebäude ist bis heute eine architektonische Augenweide. Grundlegende Veränderungen ergaben sich während der „Franzosenzeit“ 1806 bis 1813. Jérôme Bonaparte, der Bruder Napoleons, regierte das Königreich Westphalen, zu dem auch Helmstedt gehörte. Auf seinen Befehl vom 10. Dezember 1809 wurde der Universitätsbetrieb nach Ende des Wintersemesters zum 1. Mai [[1810]] endgültig eingestellt. Interventionen zahlreicher bedeutender Universitätsangehöriger, darunter auch des Theologieprofessors Henke, blieben erfolglos.


=== Vom 19. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik ===
=== Vom 19. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik ===
→ ''Hauptartikel: [[Helmstedter Revier]]''
{{Hauptartikel|Helmstedter Revier}}


Die Schließung der Helmsteder Universität 1810 bedeutete einen großen wirtschaftlichen und kulturellen Rückschlag für die Stadt. Zwar gelang es in den folgenden Jahren ein gutes Schulsystem zu etablieren, welches Helmstedt über die Landesgrenzen hinaus als „Schulstadt“ bekannt machte (berühmte Schüler des [[Gymnasium Julianum|örtlichen Gymnasiums]] waren u. a. [[Hoffmann von Fallersleben]] und die Brüder [[Adolf Heusinger|Adolf]] und [[Bruno Heusinger]]), der Bedeutungsverlust ließ sich allerdings nicht vollständig aufhalten.
Die Schließung der Helmsteder Universität 1810 bedeutete einen großen wirtschaftlichen und kulturellen Rückschlag für die Stadt. Zwar gelang es in den folgenden Jahren ein gutes Schulsystem zu etablieren, welches Helmstedt über die Landesgrenzen hinaus als „Schulstadt“ bekannt machte (berühmte Schüler des [[Julianum|örtlichen Gymnasiums]] waren u. a. [[Hoffmann von Fallersleben]] und die Brüder [[Adolf Heusinger|Adolf]] und [[Bruno Heusinger]]), der Bedeutungsverlust ließ sich allerdings nicht vollständig aufhalten.


Einem Verwaltungsakt im Herzogtum Braunschweig folgend wurde zum 1. Januar 1833 die herzogliche Kreisdirektion Helmstedt gegründet, die aus den Ämtern Helmstedt, Schöningen, Königslutter, Vorsfelde und Calvörde bestand. Das Landratsamt erhielt seinen Sitz im heutigen Gebäude des [[Zonengrenz-Museum]] (Villa Heinemann). Erste wirtschaftliche Impulse bekam die Stadt durch die Eröffnung der Bahnstrecke Helmstedt–Jerxheim im Jahr 1858 und insbesondere durch die Schienenanbindung an die Strecke Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg im Jahr 1872. Mit der Reichsgründung 1871 und der daraufhin einsetzenden industriellen Entwicklung des Landes ging auch ein erhöhter Bedarf an Energieträgern einher, sodass die seit Jahrzehnten im Helmstedter Umland geförderte Braunkohle in herzoglichen Schachtanlagen nun verstärkt nachgefragt wurde. Im Jahr 1872 verkaufte Herzog Wilhelm seine Förderstätten für sechs Millionen Goldmark an ein Bankenkonsortium, aus dem die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigische&nbsp;Kohlen-Bergwerke AG]] (BKB) hervorging. Diese Gesellschaft mit Sitz in Helmstedt forcierte die Braunkohlegewinnung und -verstromung und prägte über viele Jahrzehnte mit Tagebauerschließungen das Landschaftsbild und die Erwerbsstruktur der Helmstedter Bevölkerung. 1874 wurde mit „[[Tagebau Trendelbusch|Trendelbusch]]“ der erste Tagebau in Betrieb genommen.
Einem Verwaltungsakt im Herzogtum Braunschweig folgend wurde zum 1. Januar 1833 die herzogliche Kreisdirektion Helmstedt gegründet, die aus den Ämtern Helmstedt, Schöningen, Königslutter, Vorsfelde und Calvörde bestand. Das Landratsamt erhielt seinen Sitz im heutigen Gebäude des [[Zonengrenz-Museum]] (Villa Heinemann). Erste wirtschaftliche Impulse bekam die Stadt durch die Eröffnung der Bahnstrecke Helmstedt–Jerxheim im Jahr 1858 und insbesondere durch die Schienenanbindung an die Strecke Braunschweig-Helmstedt-Magdeburg im Jahr 1872. Mit der Reichsgründung 1871 und der daraufhin einsetzenden industriellen Entwicklung des Landes ging auch ein erhöhter Bedarf an Energieträgern einher, sodass die seit Jahrzehnten im Helmstedter Umland geförderte Braunkohle in herzoglichen Schachtanlagen nun verstärkt nachgefragt wurde. Im Jahr 1872 verkaufte Herzog Wilhelm seine Förderstätten für sechs Millionen Goldmark an ein Bankenkonsortium, aus dem die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke|Braunschweigische&nbsp;Kohlen-Bergwerke AG]] (BKB) hervorging. Diese Gesellschaft mit Sitz in Helmstedt forcierte die Braunkohlegewinnung und -verstromung und prägte über viele Jahrzehnte mit Tagebauerschließungen das Landschaftsbild und die Erwerbsstruktur der Helmstedter Bevölkerung. 1874 wurde mit „[[Tagebau Trendelbusch|Trendelbusch]]“ der erste Tagebau in Betrieb genommen.
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=== Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg ===
=== Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg ===
[[Datei:Bombenangriff Helmstedt 20. Februar 1944.jpg|thumb|Rauchschwaden über Helmstedt: Aufnahme direkt nach dem Luftangriff am 20. Februar 1944]]
[[Datei:Bombenangriff Helmstedt 20. Februar 1944.jpg|mini|Rauchschwaden über Helmstedt: Aufnahme direkt nach dem Luftangriff am 20. Februar 1944]]
[[Datei:Helmstedt-11-04-1945.jpg|thumb|Die ersten US-Panzerfahrzeuge am 12. April 1945 in Helmstedt]]
[[Datei:Helmstedt-11-04-1945.jpg|mini|Die ersten US-Panzerfahrzeuge am 12. April 1945 in Helmstedt]]
Der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Deutschen Reich führte auch in Helmstedt zur Gleichschaltung der Medien und der Behördenstrukturen. Bereits im Jahr 1933 gab es erste Ausschreitungen gegenüber der relativ kleinen jüdischen Gemeinde der Stadt. Am 17. August 1936 wurde der Abschnitt Braunschweig-Helmstedt der Reichsautobahn 6 (heute [[Bundesautobahn 2]]) und die fertig gestellten Brücken (u. a. die ''Brunnentalbrücke'' und die ''[[Talbrücke Birkerteich|Maschtalbrücke]]'') dem Verkehr übergeben. Die Planungen für die Autobahn wurden allerdings weitgehend vor der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgearbeitet.
Der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Deutschen Reich führte auch in Helmstedt zur Gleichschaltung der Medien und der Behördenstrukturen. Bereits im Jahr 1933 gab es erste Ausschreitungen gegenüber der relativ kleinen jüdischen Gemeinde der Stadt. Am 17. August 1936 wurde der Abschnitt Braunschweig-Helmstedt der Reichsautobahn 6 (heute [[Bundesautobahn 2]]) und die fertig gestellten Brücken (u. a. die ''Brunnentalbrücke'' und die ''[[Talbrücke Birkerteich|Maschtalbrücke]]'') dem Verkehr übergeben. Die Planungen für die Autobahn wurden allerdings weitgehend vor der nationalsozialistischen Machtergreifung ausgearbeitet.
   
   
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden auch dem städtischen Leben erhebliche Beschränkungen auferlegt. Von Luftangriffen blieb Helmstedt nicht verschont. Am 2. Januar 1944 stürzte ein alliierter Bomber über Bad Helmstedt ab und beschädigte ein Lazarett. Die schwerste gezielte Bombardierung der Stadt erfolgte am 20. Februar [[1944]] im Rahmen der „Big Week“. Nachdem das eigentliche Ziel Halberstadt unter Wolken lag und für die Bomberverbände nicht auszumachen war, wurde Helmstedt als Ausweichziel („target of opportunity“) ausgewählt. Zu dieser Zeit gab es einige kriegswichtige Rüstungsbetriebe an der [[Emmerstedter Straße]] in Helmstedt sowie einen Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe im nahegelegenen [[Mariental-Horst]]. 58 B-24 Bomber warfen zwischen 13:23 Uhr und 13:27 Uhr 1.000 Stabbrand- und 344 Sprengbomben ab, wobei 126 Menschen, davon 16 Kinder, starben. Insgesamt wurde wurden 125 Häuserschwer getroffen. 500 weitere Gebäude wurden leicht beschädigt.<ref>vgl. [[Hans-Ehrhard Müller]]: ''Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt'', Seite 867.</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article151345694/126-Menschen-starben-damals-im-Helmstedter-Bombenhagel.html |titel=126 Menschen starben damals im Helmstedter Bombenhagel |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2014-02-19 |abruf=2025-05-20 |sprache=Deutsch}}</ref> Besonders betroffen waren Gebäude an der [[Poststraße]]/[[Kleiner Wall]] und die Eisenbahnbrücke über der [[Magdeburger Straße]]. Auch im Bereich des [[Elzweg]]es, der [[Henkestraße]], der [[Vorsfelder Straße]] und der [[Schulstraße]] gab es erhebliche Zerstörungen.
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden auch dem städtischen Leben erhebliche Beschränkungen auferlegt. Von Luftangriffen blieb Helmstedt nicht verschont. Am 2. Januar 1944 stürzte ein alliierter Bomber über Bad Helmstedt ab und beschädigte ein Lazarett. Die schwerste gezielte Bombardierung der Stadt erfolgte am 20. Februar [[1944]] im Rahmen der „Big Week“. Nachdem das eigentliche Ziel Halberstadt unter Wolken lag und für die Bomberverbände nicht auszumachen war, wurde Helmstedt als Ausweichziel („target of opportunity“) ausgewählt. Zu dieser Zeit gab es einige kriegswichtige Rüstungsbetriebe an der [[Emmerstedter Straße]] in Helmstedt sowie einen Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe im nahegelegenen [[Mariental-Horst]]. 58 B-24 Bomber warfen zwischen 13:23 Uhr und 13:27 Uhr 1.000 Stabbrand- und 344 Sprengbomben ab, wobei 126 Menschen, davon 16 Kinder, starben. Insgesamt wurde wurden 125 Häuser schwer getroffen. 500 weitere Gebäude wurden leicht beschädigt.<ref>vgl. [[Hans-Ehrhard Müller]]: ''Helmstedt – die Geschichte einer deutschen Stadt'', Seite 867.</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article151345694/126-Menschen-starben-damals-im-Helmstedter-Bombenhagel.html |titel=126 Menschen starben damals im Helmstedter Bombenhagel |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2014-02-19 |abruf=2025-05-20}}</ref> Besonders betroffen waren Gebäude an der [[Poststraße]]/[[Kleiner Wall]] und die Eisenbahnbrücke über der [[Magdeburger Straße]]. Auch im Bereich des [[Elzweg]]es, der [[Henkestraße]], der [[Vorsfelder Straße]] und der [[Schulstraße]] gab es erhebliche Zerstörungen.


Im März 1944 wurde das nahegelegene KZ-Außenlager Beendorf (häufig auch als ''KZ Helmstedt-Beendorf'' bezeichnet) errichtet, in dem einige tausende Häftlinge für die Flugzeugproduktion des Dritten Reiches in unterirdischen Stollen arbeiten mussten. Die logistische Versorgung dieses KZ-Außenlagers erfolgte teilweise direkt über Helmstedt.
Im März 1944 wurde das nahegelegene KZ-Außenlager Beendorf (häufig auch als ''KZ Helmstedt-Beendorf'' bezeichnet) errichtet, in dem einige tausende Häftlinge für die Flugzeugproduktion des Dritten Reiches in unterirdischen Stollen arbeiten mussten. Die logistische Versorgung dieses KZ-Außenlagers erfolgte teilweise direkt über Helmstedt.


In den Mittagsstunden des 12. April 1945 konnte die Stadt Helmstedt den westlich auf der Reichsstraße 1 (heute [[Bundesstraße 1]]) heranrückenden amerikanischen Panzerverbänden auf Vermittlung des damaligen NSDAP-Bürgermeisters [[Curt Drechsler]] und weiterer Stadtvertreter kampflos übergeben werden.
In den Mittagsstunden des 12. April [[1945]] konnte die Stadt Helmstedt den westlich auf der [[Reichsstraße 1]] (heute [[Bundesstraße 1]]) heranrückenden amerikanischen Panzerverbänden auf Vermittlung des damaligen [[NSDAP]]-Bürgermeisters [[Kurt Drechsler]] und weiterer Stadtvertreter kampflos übergeben werden.


=== Innerdeutsche Grenzstadt ===
=== Innerdeutsche Grenzstadt ===
→ ''Hauptartikel: [[Grenzübergang Helmstedt–Marienborn]]''
{{Hauptartikel|Grenzübergang Helmstedt–Marienborn}}


Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lag Helmstedt in der Britischen Besatzungszone. Am 5. Juni 1945 übernahmen britische Besatzungstruppen die Kontrolle über die Stadt und lösten damit die amerikanischen Einheiten ab. Gemäß den Bestimmungen der Potsdamer Konferenz verlief die sowjetische Besatzungszone jenseits der ehemaligen braunschweigisch-preußischen Grenze und damit in unmittelbarer Nähe zur Kreisstadt Helmstedt. Die ursprünglich zum Landkreis gehörende Exklave Calvörde wurde der sowjetischen Zone zugeschlagen. Bereits am 1. Juli 1945 wurde ein fester Kontrollpunkt auf der Reichsautobahn eingerichtet; der [[Bahnhof Helmstedt]] wurde zu einem Grenzbahnhof, über den anfänglich lediglich der alliierte Transitverkehr nach Berlin abgewickelt wurde. Während der Berlin-Blockade zwischen Juni 1948 und Mai 1949 kam dieser Verkehr allerdings vollständig zum Erliegen. In den Folgejahren wurde die Hauptlast des Transitverkehrs zwischen Westdeutschland und Berlin aufgrund der geographischen Nähe zu West-Berlin über den Kontrollpunkt Helmstedt abgewickelt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lag Helmstedt in der Britischen Besatzungszone. Am 5. Juni 1945 übernahmen britische Besatzungstruppen die Kontrolle über die Stadt und lösten damit die amerikanischen Einheiten ab. Gemäß den Bestimmungen der Potsdamer Konferenz verlief die sowjetische Besatzungszone jenseits der ehemaligen braunschweigisch-preußischen Grenze und damit in unmittelbarer Nähe zur Kreisstadt Helmstedt. Die ursprünglich zum Landkreis gehörende Exklave Calvörde wurde der sowjetischen Zone zugeschlagen. Bereits am 1. Juli 1945 wurde ein fester Kontrollpunkt auf der Reichsautobahn eingerichtet; der [[Bahnhof Helmstedt]] wurde zu einem Grenzbahnhof, über den anfänglich lediglich der alliierte Transitverkehr nach Berlin abgewickelt wurde. Während der Berlin-Blockade zwischen Juni 1948 und Mai 1949 kam dieser Verkehr allerdings vollständig zum Erliegen. In den Folgejahren wurde die Hauptlast des Transitverkehrs zwischen Westdeutschland und Berlin aufgrund der geographischen Nähe zu West-Berlin über den Kontrollpunkt Helmstedt abgewickelt.
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=== Eingemeindungen ===
=== Eingemeindungen ===
Am 1. März [[1974]] wurden die Gemeinden [[Barmke]] und [[Emmerstedt]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.</ref> Zum 1. Juli [[2017]] fusionierte Helmstedt mit der angrenzenden Gemeinde [[Büddenstedt]] zur neuen Stadt Helmstedt.
Am 1. April [[1960]] wurde Runstedt nach Helmstedt eingemeindet. Am 1. März [[1974]] wurden die Gemeinden [[Barmke]] und [[Emmerstedt]] eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): ''Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982.'' W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 272.</ref> Zum 1. Juli [[2017]] fusionierte Helmstedt mit der angrenzenden Gemeinde [[Büddenstedt]] zur neuen Stadt Helmstedt.


=== Wiedervereinigung und Gegenwart ===
=== Wiedervereinigung und Gegenwart ===
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Für 2021–2026 wurden folgende Gruppen gebildet<ref>{{Internetquelle |autor=Jürgen Paxmann |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article233757741/Helmstedter-Rat-konstituiert-sich-im-Rekordtempo.html |titel=Helmstedter Rat konstituiert sich im Rekordtempo |datum=2021-11-04 |sprache=de |abruf=2021-11-09}}</ref>:
Für 2021–2026 wurden folgende Gruppen gebildet<ref>{{Internetquelle |autor=Jürgen Paxmann |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article233757741/Helmstedter-Rat-konstituiert-sich-im-Rekordtempo.html |titel=Helmstedter Rat konstituiert sich im Rekordtempo |datum=2021-11-04 |abruf=2021-11-09}}</ref>:


* [[CDU]]/[[GRÜNE]]/[[Wählergruppe|<span class="explain" title="Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)">UWG</span>]]
* [[CDU]]/[[GRÜNE]]/[[Wählergruppe|<span class="explain" title="Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)">UWG</span>]]
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Die Gruppe [[CDU]]/[[GRÜNE]]/[[Wählergruppe|<span class="explain" title="Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)">UWG</span>]] um den Bürgermeister [[Wittich Schobert]] erreicht inklusive Bürgermeisterstimme genau die Hälfte der Stimmen im Rat und hat somit keine eigene Mehrheit.
Die Gruppe [[CDU]]/[[GRÜNE]]/[[Wählergruppe|<span class="explain" title="Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)">UWG</span>]] um den Bürgermeister [[Wittich Schobert]] erreicht inklusive Bürgermeisterstimme genau die Hälfte der Stimmen im Rat und hat somit keine eigene Mehrheit.


→ ''siehe auch: [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2021–2026)|Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt Wahlperiode 2021–2026]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2016–2017)|2016–2017]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1986–1991)|1986–1991]], [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1981–1986)|1981–1986]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1964–1968)|1964–1968]]''
→ ''siehe auch: [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2021–2026)|Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt Wahlperiode 2021–2026]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2016–2017)|2016–2017]], [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2011–2016)|2011–2016]], [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 2006–2011)|2006–2011]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1986–1991)|1986–1991]], [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1981–1986)|1981–1986]], …, [[Liste der Ratsmitglieder der Stadt Helmstedt (Wahlperiode 1964–1968)|1964–1968]]''


=== Bürgermeister ===
=== Bürgermeister ===
Seit der [[Bürgermeisterwahl 2011 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 1. November 2011]] ist der [[Wittich Schobert]] ([[CDU]]) Oberhaupt der Kreisstadt. Bei der letzten [[Bürgermeisterwahl 2017 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 24. September 2017]], die nach der am 1. Juli [[2017]] vollzogenen Fusion der Stadt Helmstedt mit der Gemeinde [[Büddenstedt]] nötig geworden war, verteidigte er sein Amt gegen drei Konkurrent:innen. Erster stellvertretender Bürgermeister ist [[Friedrich-Wilhelm Diedrich]] ([[CDU]]), zweite stellvertretende Bürgermeisterin [[Margrit Niemann]] ([[SPD]]) und dritte stellvertretende Bürgermeisterin [[Verena Ahrendts]] ([[Wählergruppe|UWG]]).  
Seit der [[Bürgermeisterwahl 2011 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 1. November 2011]] ist der [[Wittich Schobert]] ([[CDU]]) Oberhaupt der Kreisstadt. Bei der letzten [[Bürgermeisterwahl 2017 (Helmstedt)|Bürgermeisterwahl am 24. September 2017]], die nach der am 1. Juli [[2017]] vollzogenen Fusion der Stadt Helmstedt mit der Gemeinde [[Büddenstedt]] nötig geworden war, verteidigte er sein Amt gegen drei Konkurrent:innen. Erster stellvertretender Bürgermeister ist [[Friedrich-Wilhelm Diedrich]] ([[CDU]]), zweite stellvertretende Bürgermeisterin [[Margrit Niemann]] ([[SPD]]) und dritte stellvertretende Bürgermeisterin [[Verena Ahrendts]] ([[Wählergruppe|UWG]]).  


→ ''siehe auch: [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt]]''
{{Siehe auch|Liste der Bürgermeister von Helmstedt}}


=== Wappen ===
=== Wappen ===
[[Datei:Helmstedt Rathaus Fenster Wappen St Ludger.jpg|thumb|Stadtwappen von Helmstedt im Fenster des [[Rathaus (Helmstedt)|Rathaus]]es]]
[[Datei:Helmstedt Rathaus Fenster Wappen St Ludger.jpg|mini|Stadtwappen von Helmstedt im Fenster des [[Rathaus (Helmstedt)|Rathaus]]es]]
Im oberen Teil des Stadtwappens wird der geistliche Einfluss auf Helmstedt durch den heiligen Ludger deutlich gemacht. Er thront unter einem kleeblattförmigen Architekturbogen mit roten Dächern und der Inschrift „S.LUDGER“. Der Heilige trägt ein weißes Gewand mit roter Kasel. In seiner Rechten hält er einen goldenen Krummstab. In seiner Linken ein goldenes Buch und einen ebensolchen Heiligenschein. Im unteren Teil des Wappens wird eine silberne Zinnmauer mit offener Tür gezeigt, was damals den Begriff „Stadt“ wiedergab. Für die Farbe des Helmstedter Wappenschildes wurde Blau gewählt, für die Figur des Heiligen und für das Mauerwerk Weiß. Die Stadtfarben sind daher naturgemäß Blau-Weiß. Das Bild des Heiligen Ludger wurde am 25. Mai [[1900]] als endgültiges Wappen der Stadt von Prinz Albrecht genehmigt, dem damaligen Regenten des Herzogtums Braunschweig.
Im oberen Teil des Stadtwappens wird der geistliche Einfluss auf Helmstedt durch den heiligen Ludger deutlich gemacht. Er thront unter einem kleeblattförmigen Architekturbogen mit roten Dächern und der Inschrift „S.LUDGER“. Der Heilige trägt ein weißes Gewand mit roter Kasel. In seiner Rechten hält er einen goldenen Krummstab. In seiner Linken ein goldenes Buch und einen ebensolchen Heiligenschein. Im unteren Teil des Wappens wird eine silberne Zinnmauer mit offener Tür gezeigt, was damals den Begriff „Stadt“ wiedergab. Für die Farbe des Helmstedter Wappenschildes wurde Blau gewählt, für die Figur des Heiligen und für das Mauerwerk Weiß. Die Stadtfarben sind daher naturgemäß Blau-Weiß. Das Bild des Heiligen Ludger wurde am 25. Mai [[1900]] als endgültiges Wappen der Stadt von Prinz Albrecht genehmigt, dem damaligen Regenten des Herzogtums Braunschweig.


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=== Städtepartnerschaften ===
=== Städtepartnerschaften ===
Bereits seit den 1950er Jahren unterhält Helmstedt freundschaftliche Verbindungen zu anderen europäischen Städten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wurden diese Aktivitäten nach Ost- und Südosteuropa ausgedehnt. Derzeit besteht mit folgenden Städten eine offizielle internationale Städtepartnerschaft:
Bereits seit den 1950er Jahren unterhält Helmstedt freundschaftliche Verbindungen zu anderen europäischen Städten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges wurden diese Aktivitäten nach Ost- und Südosteuropa ausgedehnt. Derzeit besteht mit folgenden Städten eine offizielle internationale Städtepartnerschaft, dessen Pflege und Weiterentwicklung der [[Helmstedter Verein für Städtepartnerschaften und internationale Begegnungen]] bezweckt:
* {{Flagicon Frankreich}} Vitré in Frankreich seit 22. Oktober [[1978]]
* {{Flagicon Frankreich}} Vitré in Frankreich seit 22. Oktober [[1978]]
* {{Flagicon Vereinigtes Königreich}} Chard im Vereinigten Königreich seit 12. April [[1980]]
* {{Flagicon Vereinigtes Königreich}} Chard im Vereinigten Königreich seit 12. April [[1980]]
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=== Patenschaften ===
=== Patenschaften ===
Seit dem Jahr 1999 ist die Stadt Namenspate eines Verkehrsflugzeuges vom Typ CRJ100LR, das zur Flotte der Lufthansa CityLine gehört und die Luftfahrzeug-Kennung D-ACJJ trägt.<ref>Airfleets, [http://www.airfleets.net/ficheapp/plane-crj-7298.htm Canadair Regional Jet - MSN 7298], (Website von [http://www.airfleets.net Airfleets], 25. Januar 2009).</ref><ref>[[Helmstedter Nachrichten]], [http://www.helmstedter-nachrichten.de/lokales/Helmstedt/im-dienst-der-lufthansa-helmstedt-fliegt-seit-20-jahren-id1060037.html Im Dienst der Lufthansa: „Helmstedt“ fliegt seit 20 Jahren], (Website von [http://www.helmstedter-nachrichten.de Helmstedter Nachrichten], 27. Juni 2013).</ref>
Seit dem 7. Januar [[1993]] besteht eine Taufpatenschaft zwischen der Stadt Helmstedt und der Fluggesellschaft Lufthansa. Die erste Taufe eines Flugzeugs auf den Namen ''Helmstedt'' hatte der damalige Helmstedter Bürgermeister [[Karl Birker]] am 1. Juli [[1993]] auf dem Flughafen Frankfurt am Main vorgenommen. Bisher waren vier Flugzeuge auf den Namen „Helmstedt“ getauft. Wenn ein Flugzeug die Flotte verlässt, übernimmt zumeist ein neueres dessen Taufnamen.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article151060037/Im-Dienst-der-Lufthansa-Helmstedt-fliegt-seit-20-Jahren.html |titel=Im Dienst der Lufthansa: „Helmstedt“ fliegt seit 20 Jahren |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2013-06-27 |abruf=2026-01-11}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/helmstedt/article407466076/in-diese-staedte-koennen-passagiere-mit-der-helmstedt-fliegen.html |titel=In diese Städte können Passagiere mit der Helmstedt fliegen |autor=Sebahat Arifi |werk=Braunschweiger Zeitung / [[Helmstedter Nachrichten]] |datum=2024-10-15 |abruf=2026-01-11}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.stadt-helmstedt.de/rathaus/presse/aktuelles/artikel/helmstedt-umrundet-die-welt.html |titel=„Helmstedt“ umrundet die Welt |hrsg=Stadt Helmstedt |datum=2026-01-09 |abruf=2026-01-11}}</ref>
 
* Boeing 737-400, Kennzeichen D-ABKD, getauft am 1. Juli [[1993]]<ref>https://www.airfleets.net/ficheapp/plane-b737-27003.htm</ref>
* Bombardier CRJ-200, Kennzeichen D-ACJJ<ref>https://www.airfleets.net/ficheapp/plane-crj-7298.htm</ref>
* Bombardier CRJ-100, Kennzeichen D-ACLF<ref>https://www.airfleets.net/ficheapp/plane-crj-7015.htm</ref>
* Bombardier CRJ-900, Kennzeichen D-ACNE, aktuelles Flugzeug, im Einsatz seit [[2010]]<ref>https://www.airfleets.net/ficheapp/plane-crj-15241.htm</ref>


=== Fusion ===  
=== Fusion ===  
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Helmstedt ist zudem Mitglied der in den 1980er Jahren wiederbelebten hanseatischen Tradition der Lebens- und Kulturgemeinschaft des internationalen Städtebundes, der „Neuen Hanse“.
Helmstedt ist zudem Mitglied der in den 1980er Jahren wiederbelebten hanseatischen Tradition der Lebens- und Kulturgemeinschaft des internationalen Städtebundes, der „Neuen Hanse“.
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Bild:Helmstedt Markt und Rathaus.jpg|[[Marktplatz]] und [[Rathaus (Helmstedt)|Rathaus]]
Datei:Helmstedt Markt und Rathaus.jpg|[[Markt|Marktplatz]] und [[Rathaus (Helmstedt)|Rathaus]]
Bild:Helmstedt St Marienberg.jpg|[[Kloster St. Marienberg]]
Datei:Helmstedt St Marienberg.jpg|[[Kloster St. Marienberg]]
Bild:Helmstedt Universitätsgebäude.jpg|Gebäude der ehemaligen [[Universität Helmstedt]]
Datei:Helmstedt Universitätsgebäude.jpg|Gebäude der ehemaligen [[Universität Helmstedt]]
Bild:Helmstedt Klostergebäude und Kirche St. Ludgeri.jpg|[[Kloster St. Ludgeri|Klostergebäude St. Ludgeri]]
Datei:Helmstedt Klostergebäude und Kirche St. Ludgeri.jpg|[[Kloster St. Ludgeri|Klostergebäude St. Ludgeri]]
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* das [[Herzogliches Hoflager|Herzogliche Hoflager]], ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1567 mit umfangreichen Schmuckformen
* das [[Herzogliches Hoflager|Herzogliche Hoflager]], ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1567 mit umfangreichen Schmuckformen
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Bild:Helmstedt Klostergebäude und Kirche St. Ludgeri.jpg|Ehemaliges [[Kloster St. Ludgeri|Klostergebäude mit Kirche St. Ludgeri]]
Datei:Helmstedt Klostergebäude und Kirche St. Ludgeri.jpg|Ehemaliges [[Kloster St. Ludgeri|Klostergebäude mit Kirche St. Ludgeri]]
Bild:Helmstedt Neumärker Straße und Hausmannsturm.jpg|Fußgängerzone [[Neumärker Straße]] mit [[Hausmannsturm]]
Datei:Helmstedt Neumärker Straße und Hausmannsturm.jpg|Fußgängerzone [[Neumärker Straße]] mit [[Hausmannsturm]]
Bild:Helmstedt Holzberg.jpg|Fachwerkhäuser auf dem [[Holzberg]]
Datei:Helmstedt Holzberg.jpg|Fachwerkhäuser auf dem [[Holzberg]]
Bild:Helmstedt Herzogliches Hoflager.jpg|[[Herzogliches Hoflager]]
Datei:Helmstedt Herzogliches Hoflager.jpg|[[Herzogliches Hoflager]]
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=== Theater ===
=== Theater ===
[[Bild:Bad Helmstedt Brunnen-Theater.jpg|thumb|Das Brunnen-Theater in [[Bad Helmstedt]].]]
[[Datei:Bad Helmstedt Brunnen-Theater.jpg|mini|Das [[Brunnen-Theater]] in [[Bad Helmstedt]].]]
Das [[Brunnen-Theater]] befindet sich ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt mitten im Lappwald in dem Ortsteil Bad Helmstedt. Das 1927 fertiggestellte Gebäude ist ein Nachfolgebau des im Jahr 1815 eröffneten Kurtheaters und umfasst gegenwärtig mehr als 600 Sitzplätze. Die Spielsaison erstreckt sich von den Monaten September bis April und bietet wechselnde Vorstellungen, die von Tourneetheatern aufgeführt werden.
Das [[Brunnen-Theater]] befindet sich etwa vier km vom Stadtzentrum entfernt mitten im [[Lappwald]] in dem Ortsteil [[Bad Helmstedt]]. Das [[1927]] fertiggestellte Gebäude ist ein Nachfolgebau des im Jahr [[1815]] eröffneten Kurtheaters und umfasst gegenwärtig mehr als 600 Sitzplätze. Die Spielsaison erstreckt sich von den Monaten September bis April und bietet wechselnde Vorstellungen, die von Tourneetheatern aufgeführt werden.


=== Museen ===
=== Museen ===
[[Bild:Helmstedt Zonengrenzmuseum.jpg|thumb|left|Das Zonengrenz-Museum in Helmstedt]]
[[Datei:Helmstedt Zonengrenzmuseum.jpg|mini|left|Das [[Zonengrenz-Museum]] in Helmstedt]]
Das ehemalige Kreisheimatmuseum und im Oktober 2003 als [[Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt|Kreis- und Universitätsmuseum]] im Kellergeschoss des Juleums eröffnete Museum beherbergt eine Dauerausstellung zu zwei Hauptthemen: der Universitätsgeschichte von Helmstedt und dem Leben im Landkreis Helmstedt seit 400.000 Jahren. Im Obergeschoss des Juleums sind die Reste der ehemaligen Universitätsbibliothek mit aktuell noch ca. 35.000 Bänden zu besichtigen.
Das ehemalige Kreisheimatmuseum und im Oktober 2003 als [[Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt|Kreis- und Universitätsmuseum]] im Kellergeschoss des [[Juleum]]s eröffnete Museum beherbergt eine Dauerausstellung zu zwei Hauptthemen: der Universitätsgeschichte von Helmstedt und dem Leben im [[Landkreis Helmstedt]] seit 400.000 Jahren. Im Obergeschoss des [[Juleum]]s sind die Reste der ehemaligen Universitätsbibliothek mit aktuell noch ca. 35.000 Bänden zu besichtigen.


Als Erinnerung an die mehrere Jahrzehnte währende exponierte Lage der Stadt Helmstedt zur Grenze der DDR wurde im Jahr 1994 das [[Zonengrenz-Museum]] eröffnet, das als Informationszentrum die Geschichte der Innerdeutschen Grenze in der Zeit von 1945 bis 1990 anhand von Exponaten und Zeitdokumenten abbildet.
Als Erinnerung an die mehrere Jahrzehnte währende exponierte Lage der Stadt Helmstedt zur Grenze der DDR wurde im Jahr [[1994]] das [[Zonengrenz-Museum]] eröffnet, das als Informationszentrum die Geschichte der Innerdeutschen Grenze in der Zeit von [[1945]] bis [[1990]] anhand von Exponaten und Zeitdokumenten abbildet.


Der [[Museumshof Emmerstedt]] ist im gleichnamigen Ortsteil angesiedelt und stellt die Landwirtschaft und das örtliche Handwerk vergangener Zeiten vor. Zudem wird die Ortsgeschichte von Emmerstedt gezeigt.
Der [[Museumshof Emmerstedt]] ist im gleichnamigen Ortsteil [[Emmerstedt]] angesiedelt und stellt die Landwirtschaft und das örtliche Handwerk vergangener Zeiten vor. Zudem wird die Ortsgeschichte gezeigt.


=== Sport ===
=== Sport ===
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* das [[1980]] fertiggestellte [[Stadion an der Masch]] für Fußball- und Leichtathletikveranstaltungen mit einer Kapazität von 4.500 Plätzen<ref>[http://www.die-fans.de/fussball/stadien/stadien-liste/dasstadion/,Maschstadion,2013,,,,,north Eckdaten und Bildmaterial des Maschstadions auf www.die-fans.de]</ref>
* das [[1980]] fertiggestellte [[Stadion an der Masch]] für Fußball- und Leichtathletikveranstaltungen mit einer Kapazität von 4.500 Plätzen<ref>[http://www.die-fans.de/fussball/stadien/stadien-liste/dasstadion/,Maschstadion,2013,,,,,north Eckdaten und Bildmaterial des Maschstadions auf www.die-fans.de]</ref>
* das ebenfalls im Jahr [[1980]] eröffnete [[Bürgerhaus Helmstedt|Bürgerhaus]] mit einem Bowling- und Kegelcenter
* das ebenfalls im Jahr [[1980]] eröffnete [[Bürgerhaus Helmstedt|Bürgerhaus]] mit einem Bowling- und Kegelcenter
* die [[2012]] eröffnete Kegelsportanlage des [[Kegelsportverein Helmstedt und Umgebung|KSV Helmstedt]]


=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
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Die im Jahr 1983 ins Leben gerufene [[Elm-Lappwald-Messe]] findet üblicherweise im dreijährigen Intervall im Helmstedter Stadtgebiet statt. Diese regionale Wirtschaftsmesse versteht sich als Ergänzung zu den Großveranstaltungen in den angrenzenden Oberzentren Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg. Sie wird überwiegend von klein- und mittelständischen Betrieben geprägt, die in der Region um Elm und Lappwald angesiedelt sind. Im Jahr 2008 wurde die Veranstaltung von rund 70.000 Besuchern an sieben Messetagen frequentiert.<ref>[http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/9185283 Elm-Lappwald-Messe 2008 auf newsklick.de]</ref>
Die im Jahr 1983 ins Leben gerufene [[Elm-Lappwald-Messe]] findet üblicherweise im dreijährigen Intervall im Helmstedter Stadtgebiet statt. Diese regionale Wirtschaftsmesse versteht sich als Ergänzung zu den Großveranstaltungen in den angrenzenden Oberzentren Braunschweig, Wolfsburg und Magdeburg. Sie wird überwiegend von klein- und mittelständischen Betrieben geprägt, die in der Region um Elm und Lappwald angesiedelt sind. Im Jahr 2008 wurde die Veranstaltung von rund 70.000 Besuchern an sieben Messetagen frequentiert.<ref>[http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/9185283 Elm-Lappwald-Messe 2008 auf newsklick.de]</ref>


Seit Mitte der 1970er Jahre findet alljährlich am ersten Septemberwochenende das [[Altstadtfest (Helmstedt)|Altstadtfest]] in der Innenstadt statt, das von dem Verein ''helmstedt aktuell / Stadtmarketing&nbsp;e.V.'' organisiert wird. Dieses dreitägige Fest mit Live-Musikprogramm wird in der Regel mit einem verkaufsoffenen Sonntag der ortsansässigen Einzelhändler kombiniert.
Seit Mitte der 1970er-Jahre findet alljährlich am ersten Septemberwochenende das [[Altstadtfest (Helmstedt)|Altstadtfest]] in der Innenstadt statt, das von dem Verein [[helmstedt aktuell Stadtmarketing]] organisiert wird. Dieses Fest mit Live-Musikprogramm wird in der Regel mit einem verkaufsoffenen Sonntag der ortsansässigen Einzelhändler kombiniert.
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* [[Herzogliches Hoflager]]
* [[Herzogliches Hoflager]]
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==== Vereine ====
==== Vereine ====
* [[Helmstedter Schachverein von 1894 e.V.]]
* [[Helmstedter Schachverein von 1894]]
* [[Helmstedter SB]]
* [[Helmstedter SB]]
* [[Helmstedter Sportverein 1913 e.V.]]
* [[Helmstedter SV]]
* [[Paintball Dome]]
* [[Paintball Dome]]
* [[SV Germania Helmstedt e.V.]]
* [[SV Germania Helmstedt]]
* [[Turn- und Sportverein von 1849 Helmstedt e.V.]]
* [[Turn- und Sportverein von 1849 Helmstedt]]
* [[Turnklub Helmstedt von 1889 e.V.]]
* [[Turnklub Helmstedt von 1889]]


=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
== Wirtschaft und Infrastruktur ==
=== Wirtschaftliche Entwicklung ===
=== Wirtschaftliche Entwicklung ===
[[Datei:Helmstedt EON Avacon.jpg|thumb|Hauptverwaltung der [[Avacon]]]]
[[Datei:Helmstedt EON Avacon.jpg|mini|Hauptverwaltung der [[Avacon]]]]
Wirtschaftlich wurde Helmstedt in den letzten Jahrzehnten stets durch die Entwicklung des Volkswagenwerkes in Wolfsburg und die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke]] (BKB) geprägt. Diese monostrukturelle Abhängigkeit blieb bis in die Gegenwart bestehen. Die Ansiedelung alternativer Industrien oder anderer Beschäftigungsmöglichkeiten geschah in der Vergangenheit nur ungenügend. Durch den Wegfall der „Zonenrandförderung“ nach der deutschen Einheit ergab sich zudem ein Subventionsgefälle zu den durch das Förderprogramm Aufbau Ost begünstigten Kommunen im angrenzenden Sachsen-Anhalt. Qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden deshalb in der Region immer seltener. Die Bemühungen der BKB, zum Ausgleich für das bevorstehende Ende des Kohleabbaus neue Geschäftsfelder zu erschließen, waren mit dem Ausbau des Abfallverbrennungsgeschäfts zwar erfolgreich, konnten lokal aber keinen gleichwertigen Ersatz schaffen. Zumindest im Bereich der Verwaltung konnte unter anderem auch durch Fusion eines Tochterunternehmens ([[Überland-Zentrale Helmstedt]]) mit anderen Konzernunternehmen zur heutigen [[Avacon]] eine Stärkung des Standortes erreicht werden.
Wirtschaftlich wurde Helmstedt in den letzten Jahrzehnten stets durch die Entwicklung des Volkswagenwerkes in Wolfsburg und die [[Braunschweigische Kohlen-Bergwerke]] (BKB) geprägt. Diese monostrukturelle Abhängigkeit blieb bis in die Gegenwart bestehen. Die Ansiedelung alternativer Industrien oder anderer Beschäftigungsmöglichkeiten geschah in der Vergangenheit nur ungenügend. Durch den Wegfall der „Zonenrandförderung“ nach der deutschen Einheit ergab sich zudem ein Subventionsgefälle zu den durch das Förderprogramm Aufbau Ost begünstigten Kommunen im angrenzenden Sachsen-Anhalt. Qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden deshalb in der Region immer seltener. Die Bemühungen der BKB, zum Ausgleich für das bevorstehende Ende des Kohleabbaus neue Geschäftsfelder zu erschließen, waren mit dem Ausbau des Abfallverbrennungsgeschäfts zwar erfolgreich, konnten lokal aber keinen gleichwertigen Ersatz schaffen. Zumindest im Bereich der Verwaltung konnte unter anderem auch durch Fusion eines Tochterunternehmens ([[Überland-Zentrale Helmstedt]]) mit anderen Konzernunternehmen zur heutigen [[Avacon]] eine Stärkung des Standortes erreicht werden.


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=== Verkehrsanbindung ===
=== Verkehrsanbindung ===
[[Datei:Helmstedt Bahnhof.jpg|thumb|Helmstedter Bahnhof]]
[[Datei:Helmstedt Bahnhof.jpg|mini|[[Bahnhof Helmstedt]] ([[2017]])]]
==== Schienenverkehr ====
==== Schienenverkehr ====
Helmstedt liegt an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg. Der Bahnbetrieb auf der südlich des Elms verlaufenden [[Bahnstrecke Wolfenbüttel–Helmstedt]] wurde im Dezember 2007 stillgelegt. Hier halten alle zwei Stunden Intercity-Züge auf der Linie Leipzig – Magdeburg – Hannover – Bremen – Oldenburg (– Norddeich Mole) sowie stündlich Regionalbahnen in Richtung Magdeburg und Braunschweig.
Helmstedt liegt an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg. Der Bahnbetrieb auf der südlich des Elms verlaufenden [[Bahnstrecke Wolfenbüttel–Helmstedt]] wurde im Dezember 2007 stillgelegt. Hier halten alle zwei Stunden Intercity-Züge auf der Linie Leipzig – Magdeburg – Hannover – Bremen – Oldenburg (– Norddeich Mole) sowie stündlich Regionalbahnen in Richtung Magdeburg und Braunschweig.
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Helmstedt steht in der Tradition der ehemaligen Universität und konnte sich in der Folgezeit als „Schulstadt“ einen überregional bedeutenden Namen machen. Heute gibt es in Helmstedt neben den allgemeinbildenden Schulen berufsbildende und fortbildende Einrichtungen.
Helmstedt steht in der Tradition der ehemaligen Universität und konnte sich in der Folgezeit als „Schulstadt“ einen überregional bedeutenden Namen machen. Heute gibt es in Helmstedt neben den allgemeinbildenden Schulen berufsbildende und fortbildende Einrichtungen.
; Allgemeinbildende Schulen
; Allgemeinbildende Schulen
Insgesamt gibt es in Helmstedt sechs Grundschulen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. An weiterführenden Schulen sind eine Gesamtschule ([[Giordano-Bruno-Gesamtschule]]), eine Hauptschule ([[Lutherschule]]) und eine Realschule ([[Lademann-Realschule]]) angesiedelt. Die zwei Gymnasien ([[Gymnasium am Bötschenberg]], [[Gymnasium Julianum]]) der Stadt vervollständigen das Schulangebot.
Insgesamt gibt es in Helmstedt sechs Grundschulen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. An weiterführenden Schulen sind eine Gesamtschule ([[Giordano-Bruno-Gesamtschule]]), eine Hauptschule ([[Lutherschule]]) und eine Realschule ([[Lademann-Realschule]]) angesiedelt. Die zwei Gymnasien ([[Gymnasium am Bötschenberg]] und [[Julianum]]) der Stadt vervollständigen das Schulangebot.
[[Datei:Helmstedt Politische Bildungsstätte.jpg|thumb|Politische Bildungsstätte Helmstedt]]
[[Datei:Helmstedt Politische Bildungsstätte.jpg|mini|[[Politische Bildungsstätte Helmstedt]] ([[2009]])]]
; Sonstige Bildungs- und Forschungseinrichtungen         
; Sonstige Bildungs- und Forschungseinrichtungen         
Neben den allgemeinbildenden Schulen befinden sich noch weitere Bildungseinrichtungen in der Stadt. Der Landkreis Helmstedt unterhält eine [[Berufsbildende Schulen Helmstedt|Berufsschule]], daneben existiert die private berufsbildende [[Oskar Kämmer Schule]]. Darüber hinaus werden eine [[Kreismusikschule Helmstedt|Kreismusikschule]] sowie die [[Kreisvolkshochschule Helmstedt|Kreisvolkshochschule]] vom Landkreis betrieben. Die Kreisvolkshochschule fungiert gleichzeitig als eine Außenstelle der Fernuniversität Hagen. Weiterhin ist die [[Politische Bildungsstätte Helmstedt]] eine seit vielen Jahren bestehende Heimvolkshochschule zur Erwachsenenbildung. Seit dem Jahr 1921 besteht in der Stadt eine ''Schule für Lernhilfe'' ([[Wichernschule]]) zur Förderung von Kindern mit Lernproblemen. Das [[1974]] eröffnete [[Jugendfreizeit- und Bildungszentrum]] (JFBZ), das seinen Aufgabenschwerpunkt in der Jugendarbeit sieht, bietet auch Weiterbildungskurse für Jugendliche an.
Neben den allgemeinbildenden Schulen befinden sich noch weitere Bildungseinrichtungen in der Stadt. Der Landkreis Helmstedt unterhält eine [[Berufsbildende Schulen Helmstedt|Berufsschule]], daneben existiert die private berufsbildende [[Oskar Kämmer Schule]]. Darüber hinaus werden eine [[Kreismusikschule Helmstedt|Kreismusikschule]] sowie die [[Kreisvolkshochschule Helmstedt|Kreisvolkshochschule]] vom Landkreis betrieben. Die Kreisvolkshochschule fungiert gleichzeitig als eine Außenstelle der Fernuniversität Hagen. Weiterhin ist die [[Politische Bildungsstätte Helmstedt]] eine seit vielen Jahren bestehende Heimvolkshochschule zur Erwachsenenbildung. Seit dem Jahr 1921 besteht in der Stadt eine ''Schule für Lernhilfe'' ([[Wichernschule]]) zur Förderung von Kindern mit Lernproblemen. Das [[1974]] eröffnete [[Jugendfreizeit- und Bildungszentrum]] (JFBZ), das seinen Aufgabenschwerpunkt in der Jugendarbeit sieht, bietet auch Weiterbildungskurse für Jugendliche an.
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=== Söhne und Töchter der Stadt ===
=== Söhne und Töchter der Stadt ===
* [[Henning Hagen]] (um 1435–1504), Benediktinermönch und spätmittelalterlicher Historiker; Verfasser der ersten Stadtchronik Helmstedts
* [[Henning Hagen]] (um [[1435]]–[[1504]]), Benediktinermönch und spätmittelalterlicher Historiker; Verfasser der ersten Stadtchronik Helmstedts
* [[Jacob Lucius der Jüngere]] (1570–1616), Typograph der [[Universität Helmstedt]]
* [[Jacob Lucius der Jüngere]] ([[1570]]–[[1616]]), Typograph der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johann Angelius Werdenhagen]] (1581–1652), Philosoph, Politologe und Diplomat
* [[Johann Angelius Werdenhagen]] ([[1581]]–[[1652]]), Philosoph, Politologe und Diplomat
* [[Johann Heinrich Meibom]] (1590–1655), Arzt und Professor der Medizin an der Universität Helmstedt
* [[Johann Heinrich Meibom]] ([[1590]]–[[1655]]), Arzt und Professor der Medizin an der Universität Helmstedt
* [[Heinrich Lorenz Berckelmann]] (1614–1661), Pastor in Straßburg und Hameln
* [[Heinrich Lorenz Berckelmann]] ([[1614]]–[[1661)]], Pastor in Straßburg und Hameln
* [[Friedrich Ulrich Calixt]] (1622–1701), evangelischer Theologe
* [[Friedrich Ulrich Calixt]] ([[1622]]–[[1701]]), evangelischer Theologe
* [[Hermann Dietrich Meibom]] (1671–1745), Jurist, Historiker und Hochschullehrer
* [[Hermann Dietrich Meibom]] ([[1671]]–[[1745]]), Jurist, Historiker und Hochschullehrer
* [[Brandan Meibom]] (1678–1740), Professor der Pathologie, Semiotik und Botanik
* [[Brandan Meibom]] ([[1678]]–[[1740]]), Professor der Pathologie, Semiotik und Botanik
* [[Johann Bernhard Wiedeburg]] (1687–1766), Mathematiker und Astronom
* [[Johann Bernhard Wiedeburg]] ([[1687]]–[[1766]]), Mathematiker und Astronom
* [[Paul Gottlieb Werlhof]] (1699–1767), königlich-hannoverscher Hofarzt und Dichter
* [[Paul Gottlieb Werlhof]] ([[1699]]–[[1767]]), königlich-hannoverscher Hofarzt und Dichter
* [[Heinrich Andreas Koch]] (1707–1766), Jurist und braunschweigischer Landeshistoriker
* [[Heinrich Andreas Koch]] ([[1707]]–[[1766]]), Jurist und braunschweigischer Landeshistoriker
* [[Johann Christian Winter]] (1718–1802), Kantor, Musikdirektor und Dichter
* [[Johann Christian Winter]] ([[1718]]–[[1802]]), Kantor, Musikdirektor und Dichter
* [[Johann Heinrich Helmuth]] (1731–1813), lutherischer Geistlicher und Autor populärwissenschaftlicher Werke
* [[Johann Heinrich Helmuth]] ([[1731]]–[[1813]]), lutherischer Geistlicher und Autor populärwissenschaftlicher Werke
* [[Justus Henry Christian Helmuth]] (1745–1825), lutherischer Theologe, Pfarrer und Professor in Philadelphia
* [[Justus Henry Christian Helmuth]] ([[1745]]–[[1825]]), lutherischer Theologe, Pfarrer und Professor in Philadelphia
* [[John Andrew Graefer]] (1745/46–1825), Botaniker und Gartengestalter
* [[John Andrew Graefer]] ([[1745]]/[[1946]]–[[1825]]), Botaniker und Gartengestalter
* [[Georg Rudolph Lichtenstein]] (1747–1807), Arzt und Apotheker
* [[Georg Rudolph Lichtenstein]] ([[1747]]–[[1807]]), Arzt und Apotheker
* [[Franz Ernst Christoph Leuckart]] (1748–1817), Musikverleger, Kunst- und Musikalienhändler in Breslau
* [[Franz Ernst Christoph Leuckart]] (1748–1817), Musikverleger, Kunst- und Musikalienhändler in Breslau
* [[Anton August Heinrich Lichtenstein]] (1753–1816), Zoologe und Bibliothekar
* [[Anton August Heinrich Lichtenstein]] (1753–1816), Zoologe und Bibliothekar
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* [[Wilhelm Julius Ludwig von Schubert]] (1755–1835), Jurist und Regierungsbeamter
* [[Wilhelm Julius Ludwig von Schubert]] (1755–1835), Jurist und Regierungsbeamter
* [[Johann Christian Gottlieb Wernsdorf]] (1755–1822), Hochschullehrer an der Universität Helmstedt und Philosoph
* [[Johann Christian Gottlieb Wernsdorf]] (1755–1822), Hochschullehrer an der Universität Helmstedt und Philosoph
* [[Karl Friedrich Häberlin]] (1756–1808), Diplomat, Jurist und Hochschullehrer
* [[Karl Friedrich Häberlin]] ([[1756]]–[[1808]]), Diplomat, Jurist und Hochschullehrer
* [[Friedrich Theodor von Schubert]] (1758–1825), Astronom
* [[Friedrich Theodor von Schubert]] ([[1758]]–[[1825]]), Astronom
* [[Johann Friedrich Ludwig Cappel]] (1759–1799), Mediziner
* [[Johann Friedrich Ludwig Cappel]] ([[1759]]–[[1799]]), Mediziner
* [[Friedrich August Ludewig]] (1768–1840), Generalsuperintendent, Pädagoge und Schriftsteller
* [[Friedrich August Ludewig]] ([[1768]]–[[1840]]), Generalsuperintendent, Pädagoge und Schriftsteller
* [[Karl Reinhard]] (1769–1840), Schriftsteller und Herausgeber des ''Göttinger Musenalmanachs''
* [[Karl Reinhard]] ([[1769]]–[[1840]]), Schriftsteller und Herausgeber des ''Göttinger Musenalmanachs''
* [[Ludwig Christoph Wilhelm Cappel]] (1772–1804), Mediziner
* [[Ludwig Christoph Wilhelm Cappel]] ([[1772]]–[[1804]]), Mediziner
* [[Wilhelm Benedict von Schirach]] (1779–1866), Jurist und Publizist
* [[Wilhelm Benedict von Schirach]] ([[1779]]–[[1866]]), Jurist und Publizist
* [[Clara Anschel]] (1780–1826), Schriftstellerin und Schauspielerin
* [[Clara Anschel]] ([[1780]]–[[1826]]), Schriftstellerin und Schauspielerin
* [[Karl Albrecht Wiedeburg]] (1788–1812), Lehrer, Naturforscher und Mediziner
* [[Karl Albrecht Wiedeburg]] ([[1788]]–[[1812]]), Lehrer, Naturforscher und Mediziner
* [[Johann Christian Friedrich Heyer]] (1793–1873), erster Missionar, der von Lutheranern in den USA ins Ausland entsandt wurde
* [[Johann Christian Friedrich Heyer]] ([[1793]]–[[1873]]), erster Missionar, der von Lutheranern in den USA ins Ausland entsandt wurde
* [[Georg Fein]] (1803–1869), Publizist und demokratischer Politiker des Vormärz, Gründer und Organisator von Arbeiterbildungsvereinen
* [[Georg Fein jun.]] ([[1803]]–[[1869]]), Publizist und demokratischer Politiker des Vormärz, Gründer und Organisator von Arbeiterbildungsvereinen
* [[Eduard Ludwig Wedekind]] (1804–1861), Schulmann, Pädagoge  und Historiker
* [[Eduard Ludwig Wedekind]] ([[1804]]–[[1861]]), Schulmann, Pädagoge  und Historiker
* [[Heinrich Ludolf Ahrens]] (1809–1881), Philologe, Pädagoge
* [[Heinrich Ludolf Ahrens]] ([[1809]]–[[1881]]), Philologe, Pädagoge
* [[Wilhelm Bode]] (1812–1883), Richter und Politiker, Mitglied des Reichstags
* [[Wilhelm Bode]] ([[1812]]–[[1883]]), Richter und Politiker, Mitglied des Reichstags
* [[Hermann von Heinemann]] (1812–1871), Finanzrat und Entomologe
* [[Hermann von Heinemann]] ([[1812]]–[[1871]]), Finanzrat und Entomologe
* [[Ludwig Konrad Bethmann]] (1812–1867), Historiker und Bibliothekar
* [[Ludwig Konrad Bethmann]] ([[1812]]–[[1867]]), Historiker und Bibliothekar
* [[Victor von Bruns]] (1812–1883), Mediziner und plastischer Chirurg
* [[Victor von Bruns]] ([[1812]]–[[1883]]), Mediziner und plastischer Chirurg
* [[Karl Georg Bruns]] (1816–1880), Jurist und Rechtswissenschaftler
* [[Eduard Stodtmeister]] ([[1813]]–[[1873]]), Holzschnitzer, Huf- und Waffenschmied
* [[Carl Wallmann]] (1816–?), bekannt als „Räuberhauptmann Rose“
* [[Karl Georg Bruns]] ([[1816]]–[[1880]]), Jurist und Rechtswissenschaftler
* [[Rudolf Elster]] (1820–1872), Maler
* [[Carl Wallmann]] ([[1816]]–?), Räuber, bekannt als „Räuberhauptmann Rose“
* [[Rudolf Leuckart]] (1822–1898), Zoologe und Begründer der Parasitologie
* [[Rudolf Elster]] ([[1820]]–[[1872]]), Maler
* [[Friedrich Karl Otto von Heinemann|Otto von Heinemann]] (1824–1904), Historiker, Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel
* [[Rudolf Leuckart]] ([[1822]]–[[1898]]), Zoologe und Begründer der Parasitologie
* [[Ernst Teichmüller]] (1824–1908), Generalsuperintendent und Hofprediger in Dessau
* [[Friedrich Karl Otto von Heinemann|Otto von Heinemann]] ([[1824]][[1904]]), Historiker, Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel
* [[Hermann Gremse]] (1830–1907), deutscher Gutspächter und Mitglied des Landtags des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen (DRP)
* [[Ernst Teichmüller]] ([[1824]]–[[1908]]), Generalsuperintendent und Hofprediger in Dessau
* [[Heinrich von Eggeling]] (1838–1911), Kurator der Universität Jena, Ehrenbürger von Jena
* [[Hermann Gremse]] ([[1830]][[1907]]), deutscher Gutspächter und Mitglied des Landtags des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen (DRP)
* [[Karl BirnbaumKarl Birnbaum]] (1839–1887), Chemiker und Hochschullehrer, Direktor des Polytechnikums Karlsruhe
* [[Heinrich von Eggeling]] ([[1838]]–[[1911]]), Kurator der Universität Jena, Ehrenbürger von Jena
* [[Karl Rhamm]] (1842–1911), Ethnograph
* [[Karl BirnbaumKarl Birnbaum]] ([[1839]]–[[1887]]), Chemiker und Hochschullehrer, Direktor des Polytechnikums Karlsruhe
* [[Franz Trinks]] (1852–1931), Ingenieur und Erfinder
* [[Karl Rhamm]] ([[1842]]–[[1911]]), Ethnograph
* [[Heinrich Helmhold]] (1865–1941), Politiker (DVP)
* [[Franz Trinks]] ([[1852]]–[[1931]]), Ingenieur und Erfinder
* [[Adolf Keck]] (1867–1944), evangelischer Pfarrer und braunschweigischer Landespolitiker
* [[Heinrich Helmhold]] ([[1865]]–[[1941]]), Politiker (DVP)
* [[Fritz Menzel]] (1867–1935), Forstmeister und Ornithologe
* [[Adolf Keck]] ([[1867]]–[[1944]]), evangelischer Pfarrer und braunschweigischer Landespolitiker
* [[Carl August Flügge]] (1876–1948), sozial engagierter Baptistenpastor
* [[Fritz Menzel]] ([[1867]]–[[1935]]), Forstmeister und Ornithologe
* [[Fritz Hartwieg]] (1877–1962), Verwaltungsjurist und Lepidopterologe
* [[Carl August Flügge]] ([[1876]]–[[1948]]), sozial engagierter Baptistenpastor
* [[Franz Linke]] (1878–1944), Geophysiker und Meteorologe
* [[Fritz Hartwieg]] ([[1877]]–[[1962]]), Verwaltungsjurist und Lepidopterologe
* [[Hans Wagenführ]] (1886–1944), Politiker
* [[Franz Linke]] ([[1878]]–[[1944]]), Geophysiker und Meteorologe
* [[Maximilian Müller-Jabusch]] (1889–1961), Journalist und Herausgeber
* [[Hans Wagenführ]] ([[1886]][[1944]]), Politiker
* [[Hermann Müller-John]] (1894–1945), Musikdirektor des Musikkorps der ''Leibstandarte SS Adolf Hitler''
* [[Maximilian Müller-Jabusch]] ([[1889]][[1961]]), Journalist und Herausgeber
* [[Emil Neddermeyer]] (1894–1951), Gewerkschaftsfunktionär und Politiker der SPD, 1946 erster Nachkriegsbürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Hermann Müller-John]] ([[1894]]–[[1945]]), Musikdirektor des Musikkorps der ''Leibstandarte SS Adolf Hitler''
* [[Hans Krebs]] (1898–1945), Offizier und Generalstabschef des Heeres der Wehrmacht
* [[Emil Neddermeyer]] ([[1894]]–[[1951]]), Gewerkschaftsfunktionär und Politiker der SPD, 1946 erster Nachkriegsbürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Hans Wiswe]] (1906–1987), Lehrer, Historiker, Volkskundler und Philologe
* [[Hans Krebs]] ([[1898]]–[[1945]]), Offizier und Generalstabschef des Heeres der Wehrmacht
* [[Helmut Witte]] (1909–2008), deutscher Chemiker und Hochschullehrer an der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]]
* [[Hans Wiswe]] ([[1906]]–[[1987]]), Lehrer, Historiker, Volkskundler und Philologe
* [[Uwe Vogel]] (1915–2000), Generalleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr
* [[Helmut Witte]] ([[1909]]–[[2008]]), deutscher Chemiker und Hochschullehrer an der TU Darmstadt
* [[Helmut Kramer]] (* 1930), Jurist und Rechtshistoriker, Richter a.&thinsp;D.
* [[Uwe Vogel]] ([[1915]]–[[2000]]), Generalleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr
* [[Klaus Asche]] (1933–2017), Industriemanager
* [[Helmut Kramer]] (* [[1930]]), Jurist und Rechtshistoriker, Richter a.&thinsp;D.
* [[Ulrich Immenga]] (* 1934), Rechtswissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Wirtschaftsrecht
* [[Klaus Asche]] ([[1933]]–[[2017]]), Industriemanager
* [[Lothar Lappe]] (* 1936), Diplomat, Botschafter der DDR in Somalia (1981–1984)
* [[Ulrich Immenga]] (* [[1934]]), Rechtswissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Wirtschaftsrecht
* [[Rolf Reinemann]] (1939–2023), Politiker der CDU und Vorsitzender der Senioren-Union in Niedersachsen
* [[Lothar Lappe]] (* [[1936]]), Diplomat, Botschafter der DDR in Somalia (1981–1984)
* [[Ulla Zitelmann]] (* 1939), NDR-Fernsehansagerin
* [[Rolf Reinemann]] ([[1939]]–[[2023]]), Politiker der CDU und Vorsitzender der Senioren-Union in Niedersachsen
* [[Eckart Sonnemann]] (1940–2007), Mathematiker
* [[Ulla Zitelmann]] (* [[1939]]), NDR-Fernsehansagerin
* [[Helgo Meyer-Hamme]] (* 1942), Mediziner, Gründer einer Hilfsorganisation in Indien
* [[Eckart Sonnemann]] ([[1940]][[2007]]), Mathematiker
* [[Hans-Hermann Wendhausen]] (1947–2023), Politiker
* [[Helgo Meyer-Hamme]] (* [[1942]]), Mediziner, Gründer einer Hilfsorganisation in Indien
* [[Mechthild Bernart]] (* 1948), [[Zisterzienserin]], Äbtissin des [[Kloster Thyrnau|Klosters Thyrnau]]
* [[Hans-Hermann Wendhausen]] ([[1947]]–[[2023]]), Politiker
* [[Hans-Joachim Schubert]] (* 1947), Generalleutnant der Bundeswehr
* [[Mechthild Bernart]] ([[1948]]–[[2026]]), Zisterzienserin, Äbtissin des Klosters Thyrnau
* [[Frank Bsirske]] (* 1952), Vorsitzender der ''Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft'' ver.di
* [[Hans-Joachim Schubert]] (* [[1947]]), Generalleutnant der Bundeswehr
* [[Lothar Franzkowiak]] (* 1952), Jurist und Richter
* [[Frank Bsirske]] (* [[1952]]), Vorsitzender der ''Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft'' ver.di
* [[Günter Heiß]] (* 1952), Verwaltungsjurist, Präsident des Verfassungsschutzes Niedersachsen und  Koordinator der Nachrichtendienste des Bundes
* [[Lothar Franzkowiak]] (* [[1952]]), Jurist und Richter
* [[Alexander Farenholtz]] (* 1954), Kulturmanager
* [[Günter Heiß]] (* [[1952]]), Verwaltungsjurist, Präsident des Verfassungsschutzes Niedersachsen und  Koordinator der Nachrichtendienste des Bundes
* [[Christiane Kruse]] (* 1954), Kunsthistorikerin und Schriftstellerin
* [[Alexander Farenholtz]] (* [[1954]]), Kulturmanager
* [[Volker Kruse]] (* 1954), Soziologe und Hochschullehrer
* [[Christiane Kruse]] (* [[1954]]), Kunsthistorikerin und Schriftstellerin
* [[Werner Haypeter]] (* 1955), Maler, Bildhauer, Raumkünstler
* [[Volker Kruse]] (* [[1954]]), Soziologe und Hochschullehrer
* [[Dagmar Braun]] (* 1956), Unternehmerin, Ärztin und Hochschullehrerin
* [[Werner Haypeter]] (* [[1955]]), Maler, Bildhauer, Raumkünstler
* [[Sabine Stamer]] (* 1956), Journalistin und Autorin
* [[Dagmar Braun]] (* [[1956]]), Unternehmerin, Ärztin und Hochschullehrerin
* [[Ingrid Tomkowiak]] (* 1956), Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
* [[Sabine Stamer]] (* [[1956]]), Journalistin und Autorin
* [[Peter Feldmann]] (* 1958), Oberbürgermeister (SPD) der Stadt Frankfurt am Main
* [[Ingrid Tomkowiak]] (* [[1956]]), Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
* [[Hans-Jürgen Wolff]] (* 1958), Verwaltungsjurist, Chef des Bundespräsidialamtes
* [[Peter Feldmann]] (* [[1958]]), Oberbürgermeister (SPD) der Stadt Frankfurt am Main
* [[Thomas Ehrhorn]] (* 1959), Pilot und Politiker (AfD)
* [[Hans-Jürgen Wolff]] (* [[1958]]), Verwaltungsjurist, Chef des Bundespräsidialamtes
* [[Gesine Krüger]] (* 1959), Medizinerin, Generalstabsarzt der Bundeswehr
* [[Thomas Ehrhorn]] (* [[1959]]), Pilot und Politiker (AfD)
* [[Volker Ratzmann]] (* 1960), Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin
* [[Gesine Krüger]] (* [[1959]]), Medizinerin, Generalstabsarzt der Bundeswehr
* [[Kai Tobias]] (1961–2022), Ökologe
* [[Volker Ratzmann]] (* [[1960]]), Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin
* [[Thomas Viezens]] (* 1962), Dommusikdirektor in Hildesheim
* [[Kai Tobias]] ([[1961]]–[[2022]]), Ökologe
* [[Hartmut Leppin]] (* 1963), Althistoriker
* [[Thomas Viezens]]  (* [[1962]]), Dommusikdirektor in Hildesheim
* [[Olivia Augustinski]] (* 1964), Schauspielerin
* [[Hartmut Leppin]] (* [[1963]]), Althistoriker
* [[Rolf Beab]] (* 1964), Schwimmer
* [[Olivia Augustinski]] (* [[1964]]), Schauspielerin
* [[Christian Kurts]] (* 1964), Immunologe und Nephrologe
* [[Rolf Beab]] (* [[1964]]), Schwimmer
* [[Stefan Rinke]] (* 1965), Historiker und Lateinamerikaexperte
* [[Christian Kurts]] (* [[1964]]), Immunologe und Nephrologe
* [[Ulrich Rüdiger]] (* 1966), Physiker und Rektor der Universität Konstanz
* [[Stefan Rinke]] (* [[1965]]), Historiker und Lateinamerikaexperte
* [[Volker Leppin]] (* 1966), Theologe und Kirchengeschichtler
* [[Ulrich Rüdiger]] (* [[1966]]), Physiker und Rektor der Universität Konstanz
* [[Uwe Ludewig]] (* 1967), Agrarwissenschaftler und Institutsdirektor an der Universität Hohenheim
* [[Volker Leppin]] (* [[1966]]), Theologe und Kirchengeschichtler
* [[Wilhelm Tobias Abry]] (* 1968), Flottillenadmiral der Deutschen Marine
* [[Uwe Ludewig]] (* [[1967]]), Agrarwissenschaftler und Institutsdirektor an der Universität Hohenheim
* [[Christoph Lütge]] (* 1969), Ökonom und Philosoph, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München
* [[Wilhelm Tobias Abry]] (* [[1968]]), Flottillenadmiral der Deutschen Marine
* [[Rainer Elste]] (* 1970), Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmensberater
* [[Christoph Lütge]] (* [[1969]]), Ökonom und Philosoph, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der TU München
* [[Wittich Schobert]] (* 1970), Politiker der CDU, seit 2011 Bürgermeister von Helmstedt
* [[Rainer Elste]] (* [[1970]]), Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmensberater
* [[Andree Wiedener]] (* 1970), Fußballspieler, zuletzt aktiv bei Eintracht Frankfurt
* [[Wittich Schobert]] (* [[1970]]), Politiker der CDU, seit 2011 Bürgermeister von Helmstedt
* [[Linda Entz]] (* 1976), Lyrikerin
* [[Andree Wiedener]] (* [[1970]]), Fußballspieler, zuletzt aktiv bei Eintracht Frankfurt
* [[Sebastian Stoppe]] (* 1978), Medienwissenschaftler
* [[Linda Entz]] (* [[1976]]), Lyrikerin
* [[André Mumot]] (* 1979), Autor und Übersetzer
* [[Sebastian Stoppe]] (* [[1978]]), Medienwissenschaftler
* [[Benjamin Chatton]] (* 1981), Handballspieler und -manager
* [[André Mumot]] (* [[1979]]), Autor und Übersetzer
* [[Josefine Paul]] (* 1982), Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen
* [[Benjamin Chatton]] (* [[1981]]), Handballspieler und -manager
* [[Jan Hartwig]] (* 1982), Koch
* [[Josefine Paul]] (* [[1982]]), Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen
* [[Anna-Carina Woitschack]] (* 1992), Sängerin
* [[Jan Hartwig]] (* [[1982]]), Koch
* [[Anna-Carina Woitschack]] (* [[1992]]), Sängerin
* [[Maurice Bartz]] (* [[2000]]), Nachwuchsschauspieler
* [[Jan Bürger]] (* [[2007]]), Fußballspieler


=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===
* Liudger (um 742–809), Gründer des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]]
* [[Liudger]] (um [[742]]–[[809]]), Gründer des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]]
* Altfried († 849), Abt des [[Kloster St. Ludgeri|Klosters St. Ludgeri]]
* [[Erasmus Ebner]] ([[1511]]–[[1577]]), beriet 1575 als Kirchenrat den Landesfürst bei der Errichtung der [[Universität Helmstedt]]
* Erasmus Ebner (1511–1577), beriet 1575 als Kirchenrat den Landesfürst bei der Errichtung der [[Universität Helmstedt]]
* [[Joachim Mynsinger von Frundeck]] ([[1514]]–[[1588]]), Vizekanzler der [[Universität Helmstedt]]
* Joachim Mynsinger von Frundeck (1514–1588), Vizekanzler der [[Universität Helmstedt]]
* [[Jacob Lucius der Ältere]] ([[1530]]–[[1597]]), Universitäts-Buchdrucker der [[Universität Helmstedt]]
* Jacob Lucius der Ältere (1530–1597), Universitäts-Buchdrucker der [[Universität Helmstedt]]
* [[Valentin Forster]] ([[1530]]–[[1608]]), Professor und Rektor an der [[Universität Helmstedt]]
* Valentin Forster (1530–1608), Professor und Rektor an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Heinrich Paxmann]] ([[1531]]–[[1580]]), Professor der Medizin an der [[Universität Helmstedt]]
* Heinrich Paxmann (1531–1580), Professor der Medizin an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Owen Günther]] ([[1532]]–[[1615]]), Professor der Logik an der [[Universität Helmstedt]]
* Owen Günther (1532–1615), Professor der Logik an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johannes Caselius]] ([[1533]]–[[1613]]), Professor der Philosophie, Rhetorik und Ethik an der [[Universität Helmstedt]]
* Johannes Caselius (1533–1613), Professor der Philosophie, Rhetorik und Ethik an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johannes Borcholt]] ([[1535]]–[[1593]]), Ordinarius der juristischen Fakultät an der [[Universität Helmstedt]]
* Johannes Borcholt (1535–1593), Ordinarius der juristischen Fakultät an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Daniel Hofmann]] (um [[1538]]–[[1611]]), lutherischer Theologe und Superintendent der Stadt
* Reiner Reineccius (1541–1595), Historiker
* [[Reiner Reineccius]] ([[1541]]–[[1595]]), Historiker
* Valentin Schindler (1543–1604), Professor an der Universität Helmstedt, Philologe und Orientalist
* [[Valentin Schindler]] ([[1543]]–[[1604]]), Professor an der Universität Helmstedt, Philologe und Orientalist
* Pancraz Krüger (1546–1615), Professor der Poesie und lateinischen Sprache an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Pancraz Krüger]] ([[1546]]–[[1615]]), Professor der Poesie und lateinischen Sprache an der [[Universität Helmstedt]]
* Dethard Horst (1548–1618), Professor der Rechte an der Universität Helmstedt
* [[Dethard Horst]] ([[1548]]–[[1618]]), Professor der Rechte an der Universität Helmstedt
* Giordano Bruno (1548-1600), Professor an der [[Universität Helmstedt]], Priester, Dichter und Philosoph
* [[Giordano Bruno]] ([[1548]]-[[1600]]), Professor an der [[Universität Helmstedt]], Priester, Dichter und Philosoph
* Andreas Cludius (1555–1624), Rechtswissenschaftler
* [[Andreas Cludius]] ([[1555]]–[[1624]]), Rechtswissenschaftler
* Heinrich Meibom (1555–1625), Professor der Dichtkunst und Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Heinrich Meibom]] ([[1555]]–[[1625]]), Professor der Dichtkunst und Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Lorenz Scheurl]] (1558–1613), Generalsuperintendent von Helmstedt
* [[Lorenz Scheurl]] ([[1558]]–[[1613]]), Generalsuperintendent von Helmstedt
* [[Michael Helwig]] (1663–1738), Bildhauer und Holzschnitzer
* [[Cornelius Martini]] ([[1568]]–[[1621]]), Theologe und Vertreter der Reformation
* Cornelius Martini (1568–1621), Theologe und Vertreter der Reformation
* [[Theodor Berckelmann]] ([[1576]]–[[1645]]), lutherischer Theologe, Professor der Theologie an der Universität Helmstedt, Abt in Amelungsborn, Generalsuperintendent von Göttingen
*[[Theodor Berckelmann]] (1576–1645), lutherischer Theologe, Professor der Theologie an der Universität Helmstedt, Abt in Amelungsborn, Generalsuperintendent von Göttingen
* [[Johann von Fuchte]] ([[1568]]–[[1622]]), erwarb sich 1590 den akademischen Grad eines Magisters an der [[Universität Helmstedt]] und promovierte dort 1616 zum Doktor der Theologie
* Johann von Fuchte (1568–1622), erwarb sich 1590 den akademischen Grad eines Magisters an der [[Universität Helmstedt]] und promovierte dort 1616 zum Doktor der Theologie
* [[Georg Calixt]] ([[1586]]–[[1656]]), Professor der Theologe an der [[Universität Helmstedt]]
* Georg Calixt (1586–1656), Professor der Theologe an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Joachim Jungius]] ([[1587]]–[[1657]]), Professor für Medizin an der [[Universität Helmstedt]]
* Joachim Jungius (1587–1657), Professor für Medizin an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johann Stucke]] ([[1587]]–[[1653]]), Professor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Helmstedt]]
* Johann Stucke (1587–1653), Professor der Rechtswissenschaften an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Michael Walther der Ältere]] ([[1593]]–[[1662]]), Professor der Theologie an der [[Universität Helmstedt]]
* Michael Walther der Ältere (1593–1662), Professor der Theologie an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Hermann Conring]] ([[1606]]–[[1681]]), Professor an der [[Universität Helmstedt]] für Naturphilosophie, Medizin und Politik
* Hermann Conring (1606–1681), Professor an der [[Universität Helmstedt]] für Naturphilosophie, Medizin und Politik
* [[Balthasar Cellarius]] ([[1614]]–[[1689]]), Generalsuperintendent und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* Balthasar Cellarius (1614–1689), Generalsuperintendent und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Enoch Gläser]] ([[1628]]–[[1668]]), Professor der Jurisprudenz an der [[Universität Helmstedt]]
* Enoch Gläser (1628–1668), Professor der Jurisprudenz an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Gebhardt Theodor Meier]] ([[1633]]–[[1693]]), Professor für Ethik und Doktor der Theologie an der [[Universität Helmstedt]]
* Gebhardt Theodor Meier (1633–1693), Professor für Ethik und Doktor der Theologie an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Heinrich Meibom]] ([[1638]]–[[1700]]), hatte einen Lehrstuhl für Medizin an der [[Universität Helmstedt]] inne
* Heinrich Meibom (1638–1700), hatte einen Lehrstuhl für Medizin an der [[Universität Helmstedt]] inne
* [[Johann Fabricius]] ([[1644]]–[[1729]]), deutscher lutherischer Theologe
* Johann Fabricius (1644–1729), deutscher lutherischer Theologe
* [[Friedrich Weise]] ([[1649]]–[[1735]]), Generalsuperintendent, Ephorus und Professor in Helmstedt
* Johann Andreas Schmidt (1652–1726), Professor für Kirchengeschichte an der Universität Helmstedt
* [[Johann Andreas Schmidt]] ([[1652]]–[[1726]]), Professor für Kirchengeschichte an der Universität Helmstedt
* Hermann von der Hardt (1660–1746), Professor für orientalische Sprachen an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Hermann von der Hardt]] ([[1660]]–[[1746]]), Professor für orientalische Sprachen an der [[Universität Helmstedt]]
* Augustin Leyser (1683–1752), Professor und Rektor an der Universität Helmstedt
* [[Michael Helwig]] ([[1663]]–[[1738]]), Bildhauer und Holzschnitzer
* Lorenz Heister (1683–1758), Botaniker und Anatom
* [[Augustin Leyser]] ([[1683]][[1752]]), Professor und Rektor an der Universität Helmstedt
* Polykarp Leyser IV. (1690–1728), Professor für Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Lorenz Heister]] ([[1683]]–[[1758]]), Botaniker und Anatom
* Georg Heinrich Zincken (1692–1769), Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Helmstedt
* [[Polykarp Leyser IV.]] ([[1690]]–[[1728]]), Professor für Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* Johann Lorenz von Mosheim (1693–1755), lutherischer Theologe, bekannter Kirchenhistoriker und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Georg Heinrich Zincken]] ([[1692]]–[[1769]]), Professor für Rechtswissenschaft an der Universität Helmstedt
* Franz Karl Conradi (1701–1748), deutscher Rechtswissenschaftler und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johann Lorenz von Mosheim]] ([[1693]]–[[1755]]), lutherischer Theologe, bekannter Kirchenhistoriker und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* Johann Friedrich Crell (1707–1747), Professor der Anatomie und Physiologie an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Franz Karl Conradi]] ([[1701]][[1748]]), deutscher Rechtswissenschaftler und Professor an der [[Universität Helmstedt]]
* Gottfried Ludwig Mencke der Jüngere (1712–1762), Professor der Rechte, Hofrat und Beisitzer an der juristischen Fakultät der [[Universität Helmstedt]]
* [[Joachim Dietrich Lichtenstein]] ([[1706]][[1773]]), Jurist und Bürgermeister der Stadt Helmstedt von 1744 bis 1773
* Franz Dominikus Häberlin (1720–1787), Professor der Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johann Friedrich Crell]] ([[1707]][[1747]]), Professor der Anatomie und Physiologie an der [[Universität Helmstedt]]
* Johann Christian Wernsdorf I. (1723–1793), Professor der Rhetorik und Poesie an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Michael Leuckart]] ([[1710]][[1792]]), Buchdrucker in Helmstedt
* [[Gottfried Christoph Beireis]] (1730–1809), deutscher Arzt, Physiker und Chemiker
* [[Gottfried Ludwig Mencke der Jüngere]] ([[1712]]–[[1762]]), Professor der Rechte, Hofrat und Beisitzer an der juristischen Fakultät der [[Universität Helmstedt]]
* [[Georg Fein senior]] (1755–1813), von 1790 bis 1808 Bürgermeister der Stadt Helmstedt, Generaldirektor der Staatsdomänen im Königreich Westfalen
* [[Franz Dominikus Häberlin]] ([[1720]]–[[1787]]), Professor der Geschichte an der [[Universität Helmstedt]]
* Wilhelm Abraham Teller (1734–1804), Theologie und Philosophie an der [[Universität Helmstedt]]
* [[Johann Christian Wernsdorf I.]] ([[1723]][[1793]]), Professor der Rhetorik und Poesie an der [[Universität Helmstedt]]
* Heinrich Philipp Konrad Henke (1752–1809), lutherischer Theologe und Gelehrter
* [[Gottfried Christoph Beireis]] ([[1730]]–[[1809]]), deutscher Arzt, Physiker und Chemiker
* Gottlob Ernst Schulze (1761–1833), Professor der Philosophie an der Universität Helmstedt
* [[Albert Philipp Frick]], ([[1733]]–[[1798]]) Professor der Rechte und Hochschullehrer an der Universität Helmstedt
* Gabriel Peter von Haselberg (1763–1838), Jurist
* [[Wilhelm Abraham Teller]] ([[1734]]–[[1804]]), Theologie und Philosophie an der [[Universität Helmstedt]]
* Johann Friedrich Pfaff (1765–1825), Professor für Mathematik an der Universität Helmstedt
* [[Johann Karl Christoph Ferber]] ([[1739]]–[[1786]]), Hochschullehrer an der Universität und Philosoph
* Gabriel Gottfried Bredow (1773–1814), Professor der Geschichte an der Universität Helmstedt
* [[Friedrich August Wiedeburg]] ([[1751]]–[[1815]]), Hochschullehrer und Direktor des Pädagogiums
* [[Carl Friedrich Gauß]] (1777–1855), Mathematiker
* [[Heinrich Philipp Konrad Henke]] ([[1752]]–[[1809]]), lutherischer Theologe und Gelehrter
* [[Georg Friedrich Karl Günther]] (1787–1825), Rektor des Gymnasiums
* [[Georg Fein sen.]] ([[1755]]–[[1813]]), von 1790 bis 1808 Bürgermeister der Stadt Helmstedt, Generaldirektor der Staatsdomänen im Königreich Westfalen
* [[Georg Friedrich Wilhelm Alers]] (1811–1891), deutscher Forstsachverständiger, Schriftsteller und Stifter des [[Clarabad]]s in [[Bad Helmstedt]]
* [[Gottlob Ernst Schulze]] ([[1761]]–[[1833]]), Professor der Philosophie an der Universität Helmstedt
* [[Franz Schönemann]] (1868–1953), von 1898 bis 1919 Bürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Gabriel Peter von Haselberg]] ([[1763]]–[[1838]]), Jurist
* [[Robert Hasenfuß]] (1889–1970), deutscher Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt (1949–1950 und 1964–1968)
* [[Johann Friedrich Pfaff]] ([[1765]]–[[1825]]), Professor für Mathematik an der Universität Helmstedt
* [[Friedrich Steinhoff]] (1899–1983), deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und von 1950 bis 1964 [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt
* [[Gabriel Gottfried Bredow]] ([[1773]]–[[1814]]), Professor der Geschichte an der Universität Helmstedt
* Wilhelm Stuckart (1902–1953) Staatssekretär im Reichsministerium des Innern und verurteilter Kriegsverbrecher und Teilnehmer der Wannseekonferenz, später Stadtkämmerer von Helmstedt
* [[Carl Friedrich Gauß]] ([[1777]]–[[1855]]), Mathematiker
* [[Ewald Berndt]] (1902–1958), deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und von 1946–1949 [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt
* [[Georg Friedrich Karl Günther]] ([[1787]]–[[1825]]), Rektor des Gymnasiums
* [[Kuno Klötzer]] (1922–2011), Fußballspieler und -trainer, trainierte mehrere Jahre die Fußballmannschaft des [[Helmstedter Sportverein 1913 e.V.|Helmstedter SV]]
* [[Georg Friedrich Wilhelm Alers]] ([[1811]]–[[1891]]), deutscher Forstsachverständiger, Schriftsteller und Stifter des [[Clarabad]]s in [[Bad Helmstedt]]
* [[Elisabeth Heister-Neumann]] (* 1955), 1992–2003 Stadtdirektorin von Helmstedt
* [[Adolf Hartwieg]] ([[1849]]–[[1914]]), von 1874 bis 1879 Bürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Franz Schönemann]] ([[1868]]–[[1953]]), von 1898 bis 1919 Bürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Robert Hasenfuß]] ([[1889]]–[[1970]]), deutscher Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt (1949–1950 und 1964–1968)
* [[Friedrich Steinhoff]] ([[1899]]–[[1983]]), deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und von 1950 bis 1964 [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt
* [[Walter Diederichs]] ([[1901]]–[[1982]]), deutscher Politiker (CDU) und von 1968 bis 1972 Bürgermeister der Stadt Helmstedt
* [[Wilhelm Stuckart]] ([[1902]]–[[1953]]) Staatssekretär im Reichsministerium des Innern und verurteilter Kriegsverbrecher und Teilnehmer der Wannseekonferenz, später Stadtkämmerer von Helmstedt
* [[Ewald Berndt]] ([[1902]]–[[1958]]), deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und von 1946–1949 [[Liste der Bürgermeister von Helmstedt|Bürgermeister]] der Stadt Helmstedt
* [[Kuno Klötzer]] ([[1922]]–[[2011]]), Fußballspieler und -trainer, trainierte mehrere Jahre die Fußballmannschaft des [[Helmstedter SV]]
* [[Elisabeth Heister-Neumann]] (* [[1955]]), ehemalige niedersächsische Kultusministerin, von 1992 bis 2003 Stadtdirektorin von Helmstedt
* [[Lars Alt]] (* [[1991]]), Politiker der [[FDP]] und Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag
→ ''siehe auch: [[Liste bekannter Persönlichkeiten der Universität Helmstedt]]''


== Trivia ==
== Trivia ==
* [[2012]] wurden Teile des Films ''Banklady'', der [[2013]] in die Kinos kam, in Helmstedt und Umgebung gedreht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/kultur/article150659128/Kinofilm-Banklady-wird-in-Helmstedt-gedreht.html |titel=Kinofilm „Banklady“ wird in Helmstedt gedreht |autor=Florian Arnold |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-05-11 |abruf=2025-04-11 |sprache=Deutsch}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article150707546/Blick-hinter-die-Kulissen-am-Filmset-zur-Banklady.html |titel=Blick hinter die Kulissen am Filmset zur „Banklady“ |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-07-11 |abruf=2025-04-11 |sprache=Deutsch}}</ref>
* [[1986]] veröffentlichet die deutsche Punkrock ''Die Toten Hosen'' einen Song mit dem Namen ''Helmstedt Blues''. Bei dem Titel handelt es sich um ein genau 21 Sekunden langes Instrumentalstück, das der Ex-Drummer der Toten Hosen, Wolfgang Rohde, einst komponierte. Es ist, wie man das vom Blues erwartet – schwermütig, verträumt, anklagend… Und leitet den nächsten Song ein: Großalarm.<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Damenwahl_(Album)#Text_und_Musik,_Titelliste</ref>
* Die Begleitband des Ärzte-Musikers Bela B. trägt seit [[2006]] den Namen ''Los Helmstedt''.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/kultur/article150117744/Helmstedt-steht-fuer-verlorenen-Glanz.html |titel="Helmstedt steht für verlorenen Glanz" |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2009-11-09 |abruf=2025-12-09}}</ref>
* [[2012]] wurden Teile des deutschen Kriminalfilms ''Banklady'', der [[2013]] in die Kinos kam, in Helmstedt und Umgebung gedreht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/kultur/article150659128/Kinofilm-Banklady-wird-in-Helmstedt-gedreht.html |titel=Kinofilm „Banklady“ wird in Helmstedt gedreht |autor=Florian Arnold |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-05-11 |abruf=2025-04-11}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article150707546/Blick-hinter-die-Kulissen-am-Filmset-zur-Banklady.html |titel=Blick hinter die Kulissen am Filmset zur „Banklady“ |autor=Jürgen Paxmann |werk=Braunschweiger Zeitung |datum=2012-07-11 |abruf=2025-04-11}}</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
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* [[Liste der Parkplätze und Parkbauten in Helmstedt]]
* [[Liste der Parkplätze und Parkbauten in Helmstedt]]
* [[Liste der Spielplätze in Helmstedt]]
* [[Liste der Spielplätze in Helmstedt]]
* [[Liste der Straßen in Helmstedt]]
* [[Liste der Straßen und Plätze in Helmstedt]]
* [[Liste von TV-Beiträgen und Videos zum Thema Helmstedt]]
* [[Liste von TV-Beiträgen und Videos zum Thema Helmstedt]]
* [[Liste ehemaliger Unternehmen in Helmstedt]]
* [[Liste ehemaliger Unternehmen in Helmstedt]]
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[[Kategorie:Stadt]]
[[Kategorie:Ort in Helmstedt]]
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]
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